Gebrauchte Familienauto bei AutoScout24 finden

Familienauto

Familienauto

Ursprünglich rein funktionell gedacht, war es einst der Kombi, der vom Lieferauto mehr und mehr zum Familienauto avancierte. Überhaupt waren es vorrangig kleinere Nutzfahrzeuge, die wegen ihres größeren Platzangebots die Wurzeln der heutigen Familienautos prägten. Mit dem einfachen Kombi fing es an, dann folgten die VANs, dann die preisgünstigen Hochdachkombis. Da nicht jede Familie gleich groß und gleich gut betucht ist, entstand damit eine eigene Gruppe verschiedener Fahrzeugkategorien und -größen, die speziell so konstruiert und ausgestattet sind, um den Bedürfnissen einer Familie möglichst individuell gerecht zu werden - sei es nun in Sachen Platzangebot und Flexibilität für den nächsten Großurlaub oder einfach nur für den kurzen Besuch bei Oma und Opa mit Kind und Kegel. Hier erfahren Sie, welche Arten von Familienautos es gibt und welche die gängigsten Vertreter sind:

Der Kombi als Familienauto

Kleine Kombis

Hierbei handelt es sich ebenso wie bei Kombis in der Kompaktklasse um ein Fahrzeugsegment, bei dem eigentlich die Kleinwagen im Vordergrund stehen. Die zum Kombi in die Länge gezogene Variante stellt unter den anderen Karosserievarianten dieses Modells quasi die Ausnahme dar. Klassische Vertreter der kleinen Kombis als Familienauto sind der bis 2001 produzierte VW Polo Variant, der Peugeot 207 SW, der Renault Clio Grandtour und der Skoda Fabia Combi - letzterer ist seit 2007 das meistverkaufte Importauto in Deutschland.

Kombis in der Kompaktklasse

Im Gegensatz zu den eher rar anzutreffenden kleinen Kombis zeigt sich in der Kompaktklasse ein schlagartig anderes Bild. Nur wenige Hersteller haben in diesem Segment keinen Kombi im Programm. In der Regel werden diese ebenso wie die kleinen Kombis vergleichsweise günstig angeboten, besitzen oft sogar einen größeren Kofferraum als vergleichbare Vans und verbrauchen etwas weniger - dafür sind sie nicht so flexibel in der Raumaufteilung. Die drei meistverkauften Kombis in der Kompaktklasse auf dem Markt sind hier der Ford Focus Turnier, der Opel Astra Caravan sowie der VW Golf Variant. Zu den wichtigsten Importmodellen zählen der Kia Cee´d sw, der Mitsubishi Lancer Kombi, der um eins größere Peugeot 307 SW, der Renault Mégane Grandtour und der Volvo V50.

Große Kombis

Das sind sozusagen die "echten" Kombis. Sie zeichnen sich durch einen ausgezeichneten Fahrkomfort, ein hohes Sicherheitsniveau und natürlich des besonders großen Laderaum aus, der oftmals ausreicht, so dass zwei Personen bei umgeklappten Bänken und entsprechender Polsterung ausgestreckt darin schlafen können. Weil die Modelle in der Regel sehr langlebig sind, ist das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt sehr üppig, allerdings müssen Sie hier oftmals mit hohen Kilometer-Laufleistungen rechnen. Zu den gängigsten großen Kombis zählen insbesondere folgende Modelle: Audi A4 Avant und A6 Avant, BMW 3er Touring und 5er Touring, Citroën C5 Tourer, Ford Mondeo Turnier, Mazda 6 Sport Kombi, Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell und E-Klasse T-Modell, Opel Vectra Caravan und Insignia Sports Tourer, Toyota Avensis Combi, Volkswagen Passat Variant. Das Motorenangebot in diesem Segment reicht von genügsamen Vierzylindern bis zu aufgeladenen V8-Aggregaten. Bei der Wahl des geeigneten Modells deshalb unbedingt auf den Verbrauch achten. Das Motorenangebot in diesem Segment reicht von genügsamen Vierzylindern bis zu aufgeladenen V8-Aggregaten. Bei der Wahl des geeigneten Modells deshalb unbedingt auf den Verbrauch achten.

Der Van als Familienauto

Minivans

Nicht viel größer als bei den kleinen Kombis ist die Auswahl bei den Minivans. Aufgrund ihres relativ begrenzten Raumangebotes im Fond sind die kleinen Vans eher für junge Familien geeignet, deren Kinder noch nicht so viel Platz benötigen. Die drei wichtigsten Minivan-Vertreter sind der Citroën C3 Picasso, der Opel Meriva und der Renault Modus. Der Toyota Yaris Verso wird mittlerweile nicht mehr gebaut, ist aber als Gebrauchtwagen verfügbar.

Vans in der Kompaktklasse

Auch die Kompaktklassen-Vans sind noch eine relativ neue Erscheinung. Der erste Vertreter des Formats war der Renault Scénic. Sein großer Erfolg hat andere Hersteller schnell ermutigt, ähnliche Modelle zu entwickeln, wie den Citroën C4 Picasso, den Ford C-Max, den Opel Zafira, den Peugeot 307 SW und 308 SW, den Toyota Corolla Verso sowie den Touran von Volkswagen. Der erste Kompakt-Van mit einer komplett versenkbaren dritten Sitzreihe war der Opel Zafira. Bei diesem Modell gehören die sieben Sitze zur Serienausstattung, während sie beim VW Touran und anderen Modellen optional angeboten werden. Zu bedenken ist allerdings, dass das Kofferraumvolumen bei eingebauten sieben Sitzen enorm schrumpft.

Große Vans

Die Urgesteine der Vans sind wie so häufig auch die größten. Bevor alles kompakter und möglichst günstig wurde, war der große Van das Familienauto schlechthin. Gängige Beispiele sind der Chrysler Grand Voyager, der Ford Galaxy, der Mitsubishi Grandis, der Renault Espace sowie der VW Sharan. Allerdings gerade wegen der Preise oberhalb der meisten Familienbudgets war die Nachfrage nach einem großen Van als Neufahrzeug verhältnismäßig gering, so dass die kleinen Vans und Kompaktvans die logische Weiterentwicklung waren. Wegen des eher hohen Verbrauchs von großen Vans sind überdies eher die Diesel-Modelle gefragt als die Benziner.

Der Hochdachkombi als Familienauto

Der Hochdachkombi geht ursprünglich auf den Citroën Berlingo bzw. den baugleichen Peugeot Partner zurück, die 1996 die neue Fahrzeugkategorie begründeten. In der Regel ist damit also ein Fahrzeug mit erhöhtem Innenraum zu verstehen - somit geht auch hier der Ausbau zum Familienauto auf ein kompaktes Nutzfahrzeug zurück. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: sehr gutes Raumangebot, günstiger Preis. Die meisten Hochdachkombis, wie etwa der Peugeot Partner Tepee, der Renault Kangoo oder der Skoda Roomster, verfügen über fünf Sitze und einen sehr großen Kofferraum. Seltener sind Modelle wie der Dacia Logan, der entgegen der Regel mit sieben Sitzen ausgestattet ist.