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Cupra Born

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Stärken

  • Üppige Reichweite mit 77kWh-Akku
  • Extrem dynamische Optik
  • Hochwertige Innenausstattung

Schwächen

  • Mangelnde Rekuperation
  • Aufpreispflichtige Wärmepumpe
  • Höchstgeschwindigkeit bei 160 km/h

Cupra Born: Kompakter Performance-Stromer

Cupra ist die Performance-Marke des spanischen Autoherstellers Seat. Mit ihren Rennsport-Genen sind die „Cup-Racer“-Modelle zwar nicht unbedingt für elektrische Antriebe prädestiniert – Hersteller Cupra lässt sich davon aber nicht beirren und bringt 2021 den Cupra Born auf den Markt. Der vollelektrische kompakte Spanier teilt sich die technische Plattform mit dem VW ID.3. und auch optisch gibt es einige Anleihen. Insgesamt kommt der Cupra Born aber sportlich-aggressiver daher als sein freundlicher VW-Bruder. Weiterlesen

Technische Daten

204 - 204 PS

Leistung

0 - 0 null

Verbrauch (komb.)

0 - 0 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

204 - 160 km/h

Höchstgeschwindigkeit

7.3 - 7.3s

von 0 auf 100 km/h

Cupra Born technische Daten

Interessiert am Cupra Born

Aktuelle Testberichte

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Feinere Alternative zum VW ID.3
  • Optionale 20-Zöller in Black/Copper sind ein Hingucker
  • Dynamisches Überholen durch e-Boost-Funktion
  • Preisabräumer (Goldenes Lenkrad 2021/Sieger Best Cars 2022/Auto Trophy 2021)
  • Als vollelektrischer E-Sportler konkurrenzlos in der Kompaktklasse
  • Bis auf die teuerste Variante mit 77kW-Akku werden alle Ausstattungslinien bis Ende 2022 mit 9.000 € E-Kaufprämie gefördert

Technische Daten

Motorisierung

Cupra bietet für den Born aktuell zwei Leistungsvarianten: Die Topversion mit maximal 170 kW (231 PS) unterscheidet sich von der 150kW-Variante durch einen kurzzeitigen Boost, der für maximal 30 Sekunden abrufbar ist. Dafür braucht es entweder einen Kickdown am Fahrpedal oder – in Anlehnung an den Rennsport – einen Knopf am Lenkrad. Das Drehmoment von 310 Newtonmetern bleibt dadurch unverändert und auch die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei abgeregelten 160 km/h. Für die 30 Sekunden e-Boost-Spaß zahlt der Kunde einen Mehrpreis von 1.380 Euro. Dafür schafft er es laut Hersteller in 6,6 Sekunden von null auf 100. Gespeist wird die Top-Leistungsvariante wahlweise durch einen 58 kWh-Akku, der auch bei der 150-kWh-Variante verbaut ist, oder durch eine 77 kWh-Batterie. Dann soll die WLTP-Reichweite bei bis zu 548 Kilometern liegen. Eine Basisvariante mit 45 kWh und 110 kW (150 PS) ist für das zweite Quartal 2022 angekündigt. Mit bis zu 125 kW Schnellademöglichkeit kann laut Cupra in sieben Minuten genug Strom für 100 Kilometer Strecke gezapft werden. In 35 Minuten schafft es die Batterie auf 80 Prozent. Ungünstig: Eine Wärmepumpe gibt es nur optional für 990 € Aufpreis. Ebenfalls schade: Regeneratives Bremsen ist nicht das Steckenpferd des Born. Die Rekuperation lässt sich in der niedrigsten Ausstattungsvariante nicht über verschiedene Stufen hinweg regeln. Lediglich durch das Anwählen der „B“-Stellung kann man sie verstärken.

Abmessungen

Etwas länger und flacher als der VW ID.3 betont der Cupra Born seine Renn-Gene. Vorne ist die Karosserie um 15 Millimeter, hinten um 10 Millimeter tiefer gelegt. Wie sein VW-Bruder gehört auch er durch seine Außenmaße zur Kategorie der Kompaktwagen. Die wichtigsten Daten im Überblick:

Bauzeit Ab 2021
Länge, Breite, Höhe 4,32 m x 1,81 m x 1,54 m
Radstand 2,67 m
Kofferraumvolumen 385 l
Leergewicht 1.811 kg – 1.946 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 2.260 kg – 2.300 kg
Drehmoment 310 Nm
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,6 – 7,3 s
Batteriekapazität 58kWh / 77 kWh
Verbrauch kombiniert (WLTP) 15,5 - 15,8 kWh/100km
Elektrische Reichweite kombiniert 418 - 548 Kilometer
CO2-Emissionen 0 g/km
Fahrzeugbenzin-Äquivalent 1.9 l/100km
Ladeleistung 11 kW AC 120 kW DC / 135 kW DC
Ladezeit 6h15m

Varianten

Die Ausstattungsvarianten des Cupra Born orientieren sich an der Motorisierung. Der Cupra Born 150 kW (204 PS) 58 kWh kommt mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern, Ultraschall-Einparkhilfe vorne und hinten, Voll-LED Heckleuchten mit dynamischem LED-Lichtband, Virtual Cockpit und Sportschalensitzen vorne. Der Cupra Born 170 kW (231 PS) 58 kWh bietet 19-Zoll-Leichtmetallräder, Voll-LED Scheinwerfer mit Lichtsensor und automatischer Fahrlichtschaltung, Abbiegelicht-Funktion und Schlechtwetterlicht, ein beheizbares Supersportmultifunktionslenkrad in Leder sowie Sportpedale in Aluminiumoptik. Die Top-Variante Cupra Born 170 kW (231 PS) 77 kWh zeichnet sich gegenüber der günstigeren Version durch den e-Boost-Activator aus, der aus dem Born die extra Leistung fürs schnellere Überholen herausholt.

Preis

Das Startgebot für die Basisversion mit 45 kWh und 110 kW (150 PS) (die allerdings erst im zweiten Quartal 2022 an den Start geht) liegt bei 32.700 Euro. Für den Cupra Born 150 kW (204 PS) 58 kWh liegt der Startpreis bei 37.220,00 €. 38.600,00 € zahlt, wer die 170 kW-Variante (231 PS) mit 58kWh haben möchte und der Cupra Born 170 kW (231 PS) 77 kWh mit e-Boost schlägt mit 44.300,00 € zu Buche. Für die Varianten unter 40.000 € greift die E-Prämie in Höhe von 9.000 €. Für die Top-Variante gibt es immerhin noch 7.500 € Abzug vom Verkaufspreis.

Design

Exterieur

Seine Basis teilt sich der kompakte E-Spanier mit dem VW ID.3. Optisch erlaubt sich Cupra aber ein eigenständiges Design mit der ein oder anderen dynamischen Abwandlung: Front und Dach fallen flacher aus, die Scheinwerfer sitzen schmal und mandelförmig an den Außenkanten und der fette Heckspoiler markiert den Rennsport-Anspruch abschließend nochmal deutlich. Insgesamt kommt der Cupra deutlich markanter daher als der ID.3: Kantige Falzlinien ziehen sich über die komplette Länge der Karosserie, eine messerscharfe durchgehende LED-Lichtleiste setzt am Heck zusätzlich Akzente. Ein Blick auf den Konzernbruder zeigt außerdem, dass das Auto technisch auch ohne Kühlergrill auskommt, auf die üppigen Lufteinlässe wollte Cupra dann aber doch nicht verzichten und erklärt die aggressive Haifischoptik, die bei Elektrofahrzeugen eigentlich überflüssig ist, mit der Kühlung von Akku und Antriebsstrang. Für 920 € Aufpreis lässt Cupra statt der serienmäßigen 18- bzw. 19-Zöllern schicke 20-Zoll-Leichtmetallräder springen. Für 1.175,00 € gibt es die breiten Rennschlappen mit schicken Kupfer-Akzenten. Charmant, aber auch ein bisschen überflüssig: Beim Entsperren des Born wird das Cupra Logo auf Höhe der Vordertüren auf den Boden projiziert.

Interieur

Im Innenraum des Born geht es weniger sachlich unterkühlt zu als beim VW ID.3. Die Designer des Cupra Born haben sich hier einiges einfallen lassen, um den Spanier in puncto Wertigkeit vom Konzernbruder abzuheben: Markentypisch sind die Cockpitinstrumente durch feine Kupferzierleisten eingerahmt, die beheizbaren Sport-Schalensitze mit hochwertigen (und aus Meeresplastik recycelten!) Materialien bezogen. Eine dynamisch geformte Mittelkonsole zieht sich in Fahrtrichtung nach oben und wird von einem serienmäßigen 12-Zoll-Touchscreen gekrönt. Stilistische Verweise auf den Rennsport lässt sich Cupra auch im Innenraum des Born nicht nehmen: Das nach unten abgeflachte Lenkrad und Integralsitze mit Gurtlöchern sorgen für Formel-1-Feeling.

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Sicherheit

Der Cupra Born bietet ein Highlight im Bereich Assistenzsysteme, über das bis dato noch nicht viele Fahrzeuge verfügen: Ein Augmented Reality Head-up-Display projiziert die Navigationsanweisungen gut sichtbar auf die Windschutzscheibe und sorgt dafür, dass virtuelle und reale Welt verschmelzen. Wer alle verfügbaren Assistenzsysteme haben will, zahlt für das Pilot L-Paket 1.930 Euro. Folgende Sicherheitssysteme sind verfügbar:

  • Airbag für Fahrer und Beifahrer mit Beifahrerairbag-Deaktivierung
  • Seitenairbag vorn, Kopfairbag und Center-Airbag
  • ISOFIX-Kindersitz-Sicherungssystem, in der 2. Sitzreihe jeweils außen sowie auf dem Beifahrersitz, hinten inkl. Top Tether Verankerungspunkten
  • Virtual Cockpit
  • AVAS Soundwarnsystem für Fußgänger
  • Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Innenspiegel automatisch abblendend 
  • Müdigkeitserkennung
  • Pre-Crash-Assistent
  • Rear Traffic Alert
  • Side Assist inkl. Toterwinkelassistent
  • Intelligent Park Assist (IPA)
  • Fernlichtassistent
  • Spurhalteassistent
  • Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion
  • Warnsummer und Leuchte für nicht angelegten Fahrergurt
  • Progressivlenkung
  • Scheibenwischer-Intervallschaltung mit Licht/Regensensor
  • Reifenkontrollanzeige
  • Wegfahrsperre, elektronisch
  • Sprachsteuerung

FAQ

Ist Cupra gleich Seat?

Cupra wird seit 2018 als eigenständiges Unternehmen geführt, das gemeinsam mit Seat Modelle entwickelt. Die Marke steht für Lifestyle und sportliches Fahren. Während die Verbrenner-Modelle von Cupra im spanischen Seat-Standort Martorell vom Band rollen, ist der Cupra Born ein Sachse: Seit September 2021 wird der Stromer im gleichen Werk wie der VW ID.3 gebaut – im sächsischen Zwickau.

Wie schnell kann der Cupra Born laden?

Die Ladedauer beträgt laut Hersteller an einer 11kW-Wallbox ca. 6,25 Stunden. An einer 120kW-Schnellladesäule ist der Born in ca. 35 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen.

Alternativen

Man hätte es lange nicht für möglich gehalten, aber es gibt offenbar einen Markt für elektrifizierte Sportwagen – oder für Autos die gerne Sportwagen wären... Zwar fehlt der charakteristische Sound, den man vom Verbrenner kennt und die Geschwindigkeit ist reichweitenbedingt häufig schon früh abgeregelt. Aber immerhin sind E-Autos bauartbedingt antrittsstärker als Verbrenner und sorgen so beim Kickstart für quietschende Reifen. Als direkten Konkurrenten mag man den VW ID.3 nicht sehen, denn der Bruder des Cupra Born, der sich mit dem Spanier die gleiche Basis teilt, mag gar kein Rennfahrzeug sein. Eher eine Konkurrenz ist da schon die für 2023 geplante Topversion VW ID.3 GTX, die mit circa 330 PS an den Start gehen soll.

Kompakt, vollelektrisch und verdammt schnell, aber leider ausschließlich für die Rennstrecke konzipiert, ist der Hyundai RM20e. Warum das so ist, verrät ein Blick auf die Zahlen: 810 PS bringen das Japanische Elektro-Hot-Hatch in drei Sekunden auf Tempo 100. In 9,88 Sekunden schafft er es auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 250 km/h.

Bleibt nur ein Blick auf Performance-Elektroautos abseits der Kompaktklasse: Aktuell bestellbar und preislich ansatzweise in der gleichen Liga spielt der Polestar 2 mit 46.495€. Die fünftürige Fließheck-Limousine der Performancemarke aus dem Hause Volvo bringt mit 300 kW deutlich mehr Leistung und eine ähnliche Reichweite (540 km) mit sich und wird erst bei 205 km/h elektronisch eingebremst.

Und auch das meistverkaufte Elektro-Auto der Welt, der Tesla Model 3 spielt in einer ähnlich sportlichen Liga. Für 46.560 € bekommt der Kunde 219kw Leistung und darf mit einer Reichweite von 547 km rechnen. Performancetechnisch liegt der Tesla Model 3 mit einer Maximalgeschwindigkeit von 261 km/h schon recht weit vorne. Harte Konkurrenz für den Cupra Born naht definitiv, wenn Tesla 2023 seinen Roadster an den Start bringt. Das allradgetriebene Basismodell ist aktuell für 43.000 € vorbestellbar und liegt damit preislich knapp unter der Top-Variante des Cupra Born. 400km/h Höchstgeschwindigkeit, eine Beschleunigung von 2,1 Sekunden von 0 auf 100 und die angegebene Reichweite von 1000km sind in diesem Preissegment nicht zu toppen.