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Fiat New Panda

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Fiat New Panda

Lange war es im italienischen Fiat-Konzern Tradition, Modelle mit drei- oder vierstelligen Ziffern zu bezeichnen. Vor dem Wechsel zu Namensbezeichnungen nummerierten die Italiener oft einfach mit jeder Generation weiter. Manchmal jedoch überdauerte eine Ziffernfolge auch mehrere Generationen, wie es etwa beim Retromodell Fiat 500 der Fall war. Allerdings überlegten sich die Italiener, zur besseren Unterscheidung die zweite 500er-Generation im Jahr 1957 mit dem Zusatz Nuova (ital.

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Mit dem New Panda stellt Fiat 2012 die dritte Generation des Kleinwagens vor

für neu) in den Handel zu bringen. In dieser Tradition fand später auch der Generationswechsel beim Panda statt. Allerdings wurde nun ein englischer Begriff genutzt. New Panda nannte Fiat die im Jahr 2012 eingeführte dritte Kleinwagengeneration. Hintergrund: Mit der Marktpremiere der dritten Fahrzeuggeneration waren die Vorgänger als Neuwagen weiter zu haben. Sie vermarktete Fiat nun als Panda Classic. Nachdem die Produktion des Classic Ende 2012 ausgelaufen war, erübrigte sich die Unterscheidung in New und Classic eigentlich, doch blieb der Zusatzname erhalten.

Für den New Panda entwickelt Fiat das Design des Vorgängers weiter

Mit der kastenförmigen Schräghecklimousine der von 1980 bis 2003 gefertigten ersten Panda-Generation hatte Fiat sich als Erneuerer der Kleinwagenklasse gezeigt. Das Gestaltungskonzept für die nüchtern ausgeformte Karosserie hatte Ende der 70er Jahre der italienische Designer Giugiaro verantwortet, der wenige Jahre zuvor schon als eine Art Begründer der Kompaktklasse gefeiert worden war. In der zweiten Generation zeigte der später auf dem Gebrauchtwagenmarkt auch als Panda Classic verkaufte Kleinwagen eine komplett neue Karosseriegestaltung, die diesmal vom Designbüro Bertone stammte. Für den New Panda des Jahres 2012 entwickelte Fiat das Design in seiner eigenen Entwurfsabteilung nur behutsam weiter, ohne am Konzept von Bertone etwas Grundlegendes zu ändern. Auch wenn die Front etwas rundlicher wurde, so blieb das typische kastenförmig ausgestellte Steilheck erhalten.

Die Fiat-Designer geben dem New Panda eine neue Front- und Heckgestaltung

Gerundete Scheinwerfer, ein schmaler Kühlergrill und eine breite Frontschürze mit kunststoffausgekleideten Öffnungen waren die auffälligsten Neuerungen, mit denen die Fiat-Designer dem New Panda ein neues Gesicht gaben. Dazu erhielten die als Fünftürer gebauten Kleinwagen der Italiener eine angedeutete Dachreling sowie verbreiterte Kunststoffplanken an den Seiten, die je nach Ausstattung auch unlackiert zu haben waren. In der Rückansicht veränderte sich der New Panda durch neu gestaltete Leuchten, die im Vergleich zum Vorgänger deutlich kompakter ausfielen und mit dem Rückfenster abschlossen. Erhalten blieb das typische quadratisch ausgeschnittene Seitenfenster als Fortsetzung der Verglasung in den Hintertüren.

Den New Panda wertet Fiat durch größere Abmessungen auf

Mit einer Länge von fast 3,54 Meter und einer Breite von 1,58 Meter hatte Fiat die Modelle seiner Baureihe Panda bereits mit dem Übergang zur zweiten Generation merklich größer angelegt. Dieser Trend setzte sich mit dem New Panda weiter fort: Er kam auf eine Karosserielänge von rund 3,65 Meter und legte in der Breite auf 1,64 Meter zu. Das bedeutete mehr Platz im Innenraum und vor allem mehr Bein- und Schulterfreiheit für die Passagiere im Fond des Fünftürers, obwohl sich am Radstand von 2,30 Meter durch den Generationswechsel zum New Panda nichts änderte. Maximal standen in dem Kleinwagen des Turiner Herstellers rund 870 Liter Stauraum bei umgeklappten Rücksitzen zur Verfügung.

Fiat bringt den New Panda in mehreren Ausstattungslinien in den Handel

Zwar kam der New Panda im Jahr 2012 zu einer Zeit auf den Markt, in der viele Hersteller gerade dem Trend zum Lifestyle-Kleinwagen folgten und in dieser Klasse Modelle mit vielen Möglichkeiten zur Individualisierung auf den Markt brachten. Doch bei Fiat blieb diese Rolle dem Retromodell der 500er Baureihe vorbehalten. Doch dafür lieferten die Italiener den Panda in mehreren Ausstattungsversionen aus. In der Basisversion kam der Kleinwagen als Mystyle zu den Kunden, während das mit Soundanlage, Funkschlüssel und Nebelscheinwerfer ausgerüstete Panda-Modell in der Edition Easy serienmäßig einige Extras bot. Seitenbeplankung, in Wagenfarbe lackierte Anbauteile und eine Start-Stopp-Automatik für einige Motorisierungen kennzeichneten die New Panda der Modellversion Lounge.

Die Crossversionen und 4x4-Modelle der Fiat-Baureihe New Panda

So ganz auf den Liftstyle-Anspruch sollten aber auch die New Panda nicht verzichten müssen. Daher nahm der Hersteller mit dem Modell Trekking eine im Offroad-Stil gestaltete Variante ins Programm, die mit optischem Unterfahrschutz im Alu-Look und erhöhter Mittelkonsole als Crossversion gestaltet war. Als eigene Modellreihe wurde hingegen der New Panda Cross etabliert, der sich im Design deutlich von den anderen Ausstattungsversionen unterschied. Ein gelochter Unterfahrschutz, Kunststoffelemente im Frontbau, aluähnliche Seitenplanken und eine Dachreling gehörten zur Standardausrüstung des leicht erhöht angelegten Cross Pandas. Wer jedoch einen Allradantrieb benötigte, der musste auf den ziviler gestalteten New Panda 4x4 ausweichen, der die Tradition der Panda-Allradmodelle fortsetzte.

Fiat Benziner und –Dieselmotoren der Baureihe New Panda

Als Einstiegsmotorisierung bot Fiat für die Baureihe New Panda einen 0,9 Liter Zweizylinder mit 57 kW (78 PS) an, dem ein 1,2 Liter Vierzylinder mit maximal 51kW (69 PS) an die Seite gestellt wurde. Für die Diesel setzte Fiat Aggregate seiner Multijet-Generation mit bis zu 55 kW (75 PS) ein.