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Lexus LFA

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Das Lexus LFA Coupé wird 2005 als Concept Car vorgestellt

Mit der Sportlimousine Lexus IS F stellte der japanische Autobauer Toyota im Baujahr 2008 erstmals ein Fahrzeugmodell seiner neu geschaffenen F-Reihe vor, die analog zu den sportlichen Ausbaustufen der deutschen Konkurrenz konzipiert worden war, um die Produktpalette der Marke Lexus nach oben hin auszubauen...Weiterlesen

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Während die Serienproduktion des Lexus IS F anlief, befand sich ein anderes ehrgeiziges Projekt noch in der Entwicklungsphase: Die Ingenieure von Lexus arbeiteten an einem zweisitzigen Coupé, das mit technischen Innovationen beeindrucken und mit einem Hochleistungsmotor ausgestattet das Prestige der Marke widerspiegeln sollte. Zugleich diente die im Jahr 2005 unter der Bezeichnung Lexus LF-A auf einer US-Autoshow erstmals präsentierte Studie aufgrund der für das Modell entwickelten Neuerungen als Technologieträger.

Limitierte Kleinserie für den Supersportwagen Lexus LFA

Wie die Entwickler sich das zunächst Lexus LF-A getaufte Coupé in den Grundzügen vorstellten, demonstrierten sie bereits seriennah mit dem Concept Car. Zum 20. Geburtstag von Lexus kündigte Toyota dann an, dass es Ende des Jahres 2010 wirklich eine Serienversion des Coupés geben werde. Entstanden war ein Supersportwagen, den der Hersteller ab dem Jahr 2011 unter dem Namen Lexus LFA international vermarktete. Besonderheit des Lexus LFA: Von dem Coupé wurden in Kleinserie bis Ende 2012 nur insgesamt 500 Exemplare gefertigt.

Karbonkarosserie für das Lexus LFA Coupé

Für den Bau des Coupés Lexus LFA nutzten die Japaner erstmals in einem Lexus-Serienmodell eine mit Karbonfasern verstärkte Kunststoffkarosserie. Vorteile dieser Bauweise: Die Karbonhülle reduzierte das Gewicht und erhöhte im Vergleich zu einer herkömmlichen Metallkonstruktion die Gestaltungsfreiheit im Hinblick auf eine optimierte Aerodynamik. Um den Luftwiderstand zu reduzieren, bekam das nur knapp 1,22 Meter hohe Coupé zudem eine keilförmige Front, die von großen Lufteinlässen dominiert wurde. Das hoch ansetzende und steil abfallende Heck wurde optisch von breiten Luftauslässen und einer zentral angeordneten dreiflutigen Abgasanlage sowie einem zweiteiligen Diffusor bestimmt. Der in der Karosserie integrierte Heckflügel fuhr erst bei höheren Geschwindigkeiten automatisch aus, um die Fahrstabilität zu erhöhen.

Frontmittelmotor für optimale Gewichtsverteilung im Lexus LFA

Für ihren Supersportwagen entwickelten die Lexus-Ingenieure einen Frontmittelmotor in V10-Bauweise, der dazu beitrug, eine Gewichtsverteilung von 48:50 zu ermöglichen und somit die Fahreigenschaften des Lexus LFA zu optimieren. Das Aggregat stellte dem Coupé eine Leistung von bis zu 412 kW (560 PS) zur Verfügung. Damit legte der Lexus LFA die Strecke von null auf hundert Stundenkilometer in einer Zeitspanne von 3,7 Sekunden zurück. Die Höchstgeschwindigkeit gab der Hersteller mit 325 km/h an. Überdies wurden einige wenige Exemplare des Coupés mit einem leistungsverstärkten Aggregat gefertigt, mit dem der Lexus LFA 420 kW (571 PS) mobilisieren konnte.

Signierte Motoren in Einzelbauweise für den Lexus LFA

Besonderes Merkmal aller Lexus LFA: Ihre Motoren wurden handgefertigt, als Einzelstücke nummeriert und von dem jeweils für den Bau zuständigen Ingenieur signiert. Kombiniert wurden die Motoren mit einem automatisierten Sechsganggetriebe, das sequenziell arbeitete. Damit war es möglich, den Schaltzeitpunkt des Getriebes in unterschiedlichen Stufen einzustellen. Zugleich sorgte die Elektronik an Bord dafür, dass der Fahrer im Lexus LFA je nach Situation und Untergrund verschiedene Fahrprogramme anwählen konnte.