Porsche 911

4,8
60 Nutzerbewertungen

Neupreis ab: 136.600 - 269.000 Euro

Porsche modernisiert den 911 als 992.2 behutsam, aber wirkungsvoll: mehr Leistung, digitales Cockpit und erstmals Hybridtechnik in GTS und Turbo S. Als Porsche 911 Carrera startet das Facelift ab 136.300 Euro und bleibt auch 2026 der Maßstab unter den alltagstauglichen Sportwagen.

Ideal für:

  • Fahrspaß
  • Premium-Anspruch
  • Reisen

Porsche 911 Eckdaten

KarosserieCabrio, Coupé
Leistung239–478 kW (325–650 PS)
Verbrauch (komb.)7.4–13.7 l/100km
Kofferraum105–405 l
KraftstoffBenzin
Höchstgeschwindigkeit275–330 km/h
Maße (L/B/H)4427 x 1808 x 1271 mm
AntriebAllrad permanent, Hinterradantrieb
Sitze2–4

Porsche 911 im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Porsche 911 im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

Neu ab:
Gebraucht ab:
Leasing ab:
Finanzieren ab:
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
von 0 auf 100 km/h:2.7 - 5.8s
Höchstgeschwindigkeit:275 - 330 km/h
CO2-Ausstoß (komb.):169 - 328 g CO2/km
Verbrauch (komb.):7.4 - 13.7 l/100km
Abgasnorm:EU4 - EU6
Maße (L/B/H) ab:4427 x 1808 x 1271 mm
Türen:2
Kofferraum:105 - 405 Liter

Fahrzeug-Check

Stärken

  • Sehr agiles Fahrverhalten
  • Leistungsstarke Motoren
  • Hohe Qualität im Innenraum

Schwächen

  • Sehr teuer in Anschaffung & Unterhalt
  • Wenig Platz im Kofferraum
  • Zweite Sitzreihe kaum nutzbar

Porsche 911 Angebote nach Generationen entdecken

adac

Autotest


Autotest

2,6


Familien

4,9

Senioren

4,4

Transport

5,1

Preis/Leistung

4,0

Stadtverkehr

3,3

Langstrecke

3,4

Fahrspaß

1,0

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 02/2020

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Aktuelle Angebote zu Porsche 911

Porsche 911 (992.2, seit 2024) - Kurzcharakteristik

Der Porsche 911 992.2 ist die Facelift-Version der aktuellen 911-Generation und deckt inzwischen ein ungewöhnlich breites Spektrum ab: vom alltagstauglichen Porsche 911 Carrera über den hybriden Porsche 911 GTS bis hin zu den kompromissloseren GT-Modellen. Damit ist der 911 nicht nur ein Sportwagen-Klassiker, sondern eine ganze Modellfamilie mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Besonders wichtig für den 992.2 sind neben Carrera, Carrera S, Carrera T und Turbo S inzwischen auch der in drei Varianten erhältliche Porsche 911 GT3.

Typisch Porsche 911 bleibt der Spagat zwischen Sportwagen und Alltag. Der Porsche 992.2 bietet weiterhin präzises Handling, hohe Traktion, starke Bremsen und eine für diese Fahrzeugklasse eine bemerkenswerte Langstreckentauglichkeit. Gleichzeitig modernisiert das Facelift den 911 deutlich: Matrix-LED-Scheinwerfer sind serienmäßig, das Kombiinstrument ist nun volldigital, und das Infotainment wurde auf den aktuellen Porsche-Stand gebracht. Puristen werden aber anmerken, dass mit dem Wegfall des analogen Drehzahlmessers auch ein Stück klassischer 911-Charakter verloren geht.

Insbesondere die GT-Modelle schärfen das Profil der Baureihe zusätzlich. Der Porsche 911 GT3 bleibt der straßenzugelassene Rundstrecken-911 mit 4,0-Liter-Hochdrehzahl-Saugmotor und wahlweise Handschaltung oder PDK. Der Porsche 911 GT3 mit Touring-Paket verzichtet auf den festen Heckflügel und verbindet denselben Antrieb mit mehr Understatement. Der Porsche 911 GT3 RS ist dagegen die radikalste straßennahe Rennstrecken-Variante mit noch mehr Aerodynamik, Abtrieb und Fokus. Neu hinzu kommt der Porsche 911 GT3 S/C als erstes offenes GT3-Serienmodell mit vollautomatischem Cabriolet-Verdeck und Handschaltung. Damit ist der Porsche 911 992.2 heute breiter aufgestellt als je zuvor.

Für wen ist der Porsche 911 die richtige Wahl?

Der Porsche 911 als Facelift-Generation 992.2 ist die richtige Wahl für Fahrer, die einen echten Sportwagen suchen, im Alltag aber keine Kompromisse wie bei radikaleren Exoten eingehen wollen. Genau hier liegt seit Jahrzehnten die Kernkompetenz des Porsche 911: Er verbindet Leistung, Präzision und Emotion mit einer Nutzbarkeit, die in dieser Klasse fast einzigartig ist. Wer regelmäßig fährt statt nur selten am Wochenende, bekommt mit dem Porsche 911 einen der ausgewogensten Sportwagen auf dem Markt.

Am besten passt der Porsche 911 zu diesen vier Käufertypen:

  • Porsche 911 Carrera / Porsche 911 Carrera S: ideal für Fahrer, die einen kompletten Sportwagen für Alltag, Landstraße und Autobahn suchen. Diese Varianten verbinden hohe Leistung, Alltagstauglichkeit und klassische 911-Tugenden besonders ausgewogen.

  • Porsche 911 Carrera T: die richtige Wahl für Puristen, die eine fahraktivere und klassischere Carrera-Interpretation möchten. Der Carrera T richtet sich an Fahrer, die Handschaltung, geringeres Gewicht und mehr Beteiligung am Fahren schätzen.

  • Porsche 911 GTS / Porsche 911 Turbo S: passend für Performance-Käufer, die maximale Straßenleistung wollen. Der Porsche 911 GTS bietet sehr hohe Dynamik mit moderner Hybridtechnik, der Porsche 911 Turbo S markiert die Spitze bei Beschleunigung und Souveränität.

  • Porsche 911 GT3 / Porsche 911 GT3 Touring / Porsche 911 GT3 RS / Porsche 911 GT3 S/C: gedacht für Fahrer, die gezielt in die GT-Welt einsteigen wollen. Der GT3 ist der klassische Trackday-911 mit Straßenzulassung, der GT3 Touring die subtilere Variante ohne großen Heckflügel, der GT3 RS das kompromisslose Rundstrecken-Werkzeug und der GT3 S/C die offene GT-Alternative für Fans von Sauger, Handschaltung und Leichtbau.

Porsche 911 (992.2) Abmessungen
Merkmal 911 Carrera / Carrera S 911 Carrera GTS 911 GT3 911 GT3 mit Touring-Paket 911 GT3 RS 911 GT3 S/C
Karosserieform Coupé / Cabriolet Coupé / Cabriolet / Targa Coupé Coupé Coupé GT Cabriolet
Länge 4,542 m 4,553 m 4,570 m 4,570 m 4,572 m noch nicht offiziell breit kommuniziert
Breite ohne Außenspiegel 1,852 m 1,852 m 1,852 m 1,852 m 1,900 m noch nicht offiziell breit kommuniziert
Breite mit Außenspiegeln 2,033 m 2,033 m 2,033 m 2,033 m 2,027 m noch nicht offiziell breit kommuniziert
Höhe 1,292 bis 1,303 m je nach Aufbau/Fahrwerk 1,292 bis 1,303 m je nach Aufbau/Fahrwerk 1,279 m 1,279 m 1,322 m noch nicht offiziell breit kommuniziert
Radstand 2,450 m 2,450 m 2,457 m 2,457 m 2,457 m noch nicht offiziell breit kommuniziert
Leergewicht (DIN) modellabhängig modellabhängig 1.479 kg 1.477 kg 1.450 kg 1.497 kg
Frontkofferraum / Stauraum 128 bis 132 l 128 bis 132 l 135 l 135 l nicht im Fokus, offiziell je nach Quelle uneinheitlich ausgewiesen reiner 2-Sitzer, optionales Rear Box System mit ca. 80 l
Sitzkonzept Coupé serienmäßig 2-Sitzer, 2+2 optional; Cabriolet mit Rücksitzen Coupé / Cabriolet / Targa mit 2+2-Konzept je nach Konfiguration 2-Sitzer 2-Sitzer 2-Sitzer reiner 2-Sitzer

So bewertet AutoScout24 den Porsche 911 (992.2)

Der Porsche 911 992.2 bestätigt auch als Facelift seine Sonderstellung unter den Sportwagen. Schon der Porsche 911 Carrera genügt im Grunde völlig: 394 PS, starkes PDK, präzise Lenkung und ein Fahrwerk, das sportlich, aber nicht nervig abgestimmt ist. Genau deshalb wirkt das Basismodell des Porsche 911 im besten Sinne komplett.

Darüber hinaus trennt Porsche die einzelnen Varianten sehr sauber. Der Porsche 911 Carrera T ist die emotionalste Carrera-Version mit Handschalter, Sport Chrono, PASM und mehr Fahrerbeteiligung. Der Porsche 911 Carrera S hebt das klassische Sechszylinder-Konzept auf ein Niveau, das früher schon klar im GTS-Bereich lag. Der Porsche 911 GTS T-Hybrid ist die technische Sensation der Baureihe und zeigt, dass ein Porsche 911 Hybrid nicht nach Verzicht schmecken muss, sondern im Gegenteil noch mehr Druck und Ansprechverhalten bringt. Der Porsche 911 Turbo S schließlich ist ein fast schon absurd souveräner Hochleistungs-Sportwagen.

Kritik gibt es trotzdem. Das Porsche 911 Facelift wird innen digitaler und etwas kühler. Der analoge Drehzahlmesser fehlt, einzelne Oberflächen wirken nicht überall der Preisklasse angemessen, und die Aufpreisliste bleibt ein zentrales Thema. Je höher man im Modellprogramm steigt, desto perfekter und weniger verspielt fährt der Elfer. Gerade der Porsche 911 Turbo S beeindruckt enorm, wirkt aber nicht mehr so lebendig wie ein Porsche 911 Carrera T oder ein heckgetriebener Porsche 911 GTS.

Bekannte Probleme und Schwächen

Da der Porsche 911 992.2 noch eine junge Facelift-Baureihe ist, gibt es aktuell keine belastbare Langzeitbasis für typische Großserienmängel. Klassische, klar belegte Schwachstellen lassen sich daher derzeit nicht seriös benennen. Faktentreu betrachtet geht es beim Porsche 911 992.2 bislang eher um Kritikpunkte am Konzept als um bekannte Defekte.

Ein wichtiger Kritikpunkt betrifft den Innenraum. Das neue digitale Cockpit funktioniert gut, nimmt dem Porsche 911 aber etwas von seiner klassischen Eigenständigkeit. Der Wegfall des analogen Drehzahlmessers wird gerade von langjährigen 911-Fahrern nicht nur positiv aufgenommen. Hinzu kommen Klavierlackflächen und einzelne Materialien, die in einem Sportwagen mit diesem Preisniveau nicht jeden überzeugen. Auch die Tatsache, dass das Coupé serienmäßig nur noch als Zweisitzer kommt und die Rücksitze optional bestellt werden müssen, ist für manche Käufer ein Rückschritt.

Bei den Antrieben ist weniger die Technik als vielmehr der Charakter das Diskussionsthema. Der Porsche 911 Carrera T begeistert mit Handschaltung, ist aber teuer geworden. Der Porsche 911 GTS T-Hybrid beeindruckt technisch, ist dadurch aber komplexer und kostspieliger als früher. Der Porsche 911 Turbo S setzt fahrdynamisch neue Maßstäbe, wirkt auf manche Fahrer aber fast zu perfekt. Und für alle Varianten gilt: Wer einen Porsche 911 konfiguriert, landet durch Extras sehr schnell weit über dem Basispreis.

Motoren, technische Daten und Preise

Zum Stand 29. April 2026 reicht das straßenorientierte Modellangebot des Porsche 911 992.2 in Deutschland vom Porsche 911 Carrera mit 394 PS bis zum Porsche 911 Turbo S T-Hybrid mit 711 PS. Dazwischen liegen der Porsche 911 Carrera T, der Porsche 911 Carrera S, die Porsche 911 Carrera 4S Modelle sowie die Porsche 911 GTS Varianten mit Performance-Hybrid. Noch wichtiger für die Gesamtbetrachtung des 992.2 ist aber die GT-Familie: Porsche 911 GT3, Porsche 911 GT3 mit Touring-Paket, Porsche 911 GT3 RS und der neue Porsche 911 GT3 S/C erweitern das Modellprogramm in Richtung Saugmotor, Leichtbau und Rennstreckenfokus.

Der Porsche 911 GT3 leistet 510 PS, bleibt heckgetrieben und ist weiterhin mit Handschaltung oder PDK erhältlich. Das gilt auch für den Porsche 911 GT3 mit Touring-Paket, der technisch sehr nah am GT3 liegt, optisch aber zurückhaltender auftritt. Der Porsche 911 GT3 RS geht noch weiter: 525 PS, ausschließlich PDK, extreme Aerodynamik und klarer Rundstreckenschwerpunkt. Neu ist der Porsche 911 GT3 S/C, der den 510 PS starken 4,0-Liter-Saugmotor des GT3 mit einem vollautomatischen Cabriolet-Verdeck, konsequentem Leichtbau und serienmäßiger Handschaltung kombiniert. Ein deutscher Listenpreis war für den GT3 S/C zum Stand Ende April 2026 öffentlich noch nicht breit kommuniziert, technisch ist seine Positionierung in der 992.2-Familie aber klar.

Porsche 911 (992.2) Motoren, Antrieb & Fahrleistungen
Variante 911 Carrera 911 Carrera T 911 Carrera S 911 Carrera GTS 911 GT3 911 GT3 Touring 911 GT3 RS 911 GT3 S/C 911 Turbo S
Motor 6-Zylinder-Boxer-Biturbo 6-Zylinder-Boxer-Biturbo 6-Zylinder-Boxer-Biturbo 3,6-Liter-6-Zylinder-Boxer T-Hybrid 4,0-Liter-6-Zylinder-Boxer-Sauger 4,0-Liter-6-Zylinder-Boxer-Sauger 4,0-Liter-6-Zylinder-Boxer-Sauger 4,0-Liter-6-Zylinder-Boxer-Sauger 3,6-Liter-6-Zylinder-Boxer-Biturbo T-Hybrid
Hubraum 2.981 ccm 2.981 ccm 2.981 ccm 3.600 ccm 3.996 ccm 3.996 ccm 3.996 ccm 3.996 ccm 3.600 ccm
Leistung 290 kW / 394 PS 290 kW / 394 PS 353 kW / 480 PS 398 kW / 541 PS Systemleistung 375 kW / 510 PS 375 kW / 510 PS 386 kW / 525 PS 375 kW / 510 PS 523 kW / 711 PS Systemleistung
Drehmoment 450 Nm 450 Nm 530 Nm 610 Nm 450 Nm 450 Nm 465 Nm 450 Nm 800 Nm
Getriebe 8-Gang-PDK 6-Gang-Handschalter 8-Gang-PDK 8-Gang-PDK 6-Gang-Handschalter oder PDK 6-Gang-Handschalter oder PDK PDK 6-Gang-Handschalter 8-Gang-PDK
Antrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Heckantrieb Allradantrieb
0–100 km/h 4,1 s 4,5 s 3,5 s 3,0 s 3,4 s 3,9 s 3,2 s 3,9 s 2,5 s
Höchstgeschwindigkeit 294 km/h 295 km/h 308 km/h 312 km/h 311 km/h 313 km/h 296 km/h 313 km/h 322 km/h
Verbrauch WLTP 10,5–9,9 l/100 km 10,9–10,5 l/100 km 10,7–10,2 l/100 km 10,7–10,2 l/100 km 13,8 l/100 km 13,7 l/100 km 13,2 l/100 km 13,7 l/100 km (vorläufig) 11,8–11,5 l/100 km
Preis ab 136.300 Euro 146.800 Euro 154.800 Euro 175.500 Euro 209.000 Euro 209.000 Euro 248.157 Euro 269.000 Euro 271.000 Euro

Platz, Kofferraum und Alltag im Porsche 911

Der Porsche 911 992.2 bleibt ein Sportwagen mit klaren Grenzen beim Raumangebot, ist aber im Alltag deutlich brauchbarer, als seine Form vermuten lässt. Unter der Fronthaube stehen je nach Modell 128 bis 132 Liter Kofferraumvolumen bereit. Das reicht für kleinere Reisetaschen oder den Alltag zu zweit, aber nicht für große Urlaubsgepäckmengen. Die Rücksitze im Porsche 911 Coupé sind eher Zusatzplätze oder Ablagefläche als vollwertiger Fond.

Genau darin liegt aber die typische Stärke des Porsche 911. Für zwei Personen funktioniert der Elfer im Alltag erstaunlich gut, weil Sitzposition, Übersicht, Bedienung und Federung längst nicht mehr kompromisslos wirken. Das Porsche 911 Facelift bringt zudem aktuelle Technik wie das 12,6-Zoll-Digitalcockpit, einen 10,9-Zoll-Zentralbildschirm und eine induktive Ladeschale mit Kühlfunktion. Damit bleibt der Porsche 911 992.2 einer der modernsten alltagstauglichen Sportwagen seiner Klasse.

Wer häufig mit vier Personen unterwegs ist oder regelmäßig viel Gepäck transportiert, ist mit dem Porsche 911 trotzdem im falschen Auto. Alltagstauglich ja, praktisch nur eingeschränkt. Das ändert sich auch beim 992.2 nicht.

Kosten, Preis-Leistungs-Verhältnis und Vorgänger

Der Porsche 911 war nie günstig, und der Porsche 911 992.2 hat das Preisniveau noch einmal angehoben. Der Porsche 911 Carrera startet inzwischen bei 136.300 Euro, der Porsche 911 Carrera S bei 154.800 Euro und der Porsche 911 Carrera GTS bei 175.500 Euro. Der Porsche 911 Turbo S beginnt sogar erst bei 271.000 Euro. Entscheidend ist dabei jedoch nicht nur der Listenpreis, sondern vor allem die sehr umfangreiche Aufpreisliste. Sonderfarben, Sitze, Sportabgasanlage, Fahrdynamik-Optionen, Leder, Assistenzsysteme und Lichttechnik treiben den Endpreis schnell deutlich nach oben.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis hängt deshalb vieles von der gewählten Variante ab. Der Porsche 911 Carrera wirkt im Modellprogramm fast schon wie ein vernünftiger Einstieg, weil er fahrdynamisch bereits sehr viel mitbringt. Der Porsche 911 Carrera S erscheint als besonders ausgewogene Mitte. Beim Porsche 911 Carrera T zahlt man stärker für Charakter und Spezifikation als für Mehrleistung. Der Porsche 911 GTS ist technisch faszinierend, aber klar teurer geworden. Und der Porsche 911 Turbo S spielt preislich längst in einer Region, in der auch Aston Martin, Ferrari oder McLaren in den Blick geraten.

Verglichen mit dem Vorgänger Porsche 911 992.1 bringt das Facelift reale Fortschritte: mehr Leistung, modernere Lichttechnik, bessere Aerodynamik, digitaleres Cockpit und mit dem GTS eine neue Hybridtechnik. Gleichzeitig gehen klassische Elemente verloren, vor allem der analoge Drehzahlmesser. Wer den klassischeren Elfer sucht, sollte deshalb auch den Porsche 911 992.1 als Gebrauchtwagen im Blick behalten. Wer die modernste und stärkste Facelift-Version will, landet beim Porsche 911 992.2.

Alternativen zum Porsche 911

Die naheliegendste Alternative zum Porsche 911 992.2 ist oft ein gebrauchter Porsche 911 der Vorgänger-Faceliftstufe 992.1. Noch interessanter wird der Vergleich aber innerhalb der aktuellen Baureihe selbst: Wer mit Carrera oder GTS liebäugelt, sollte sich fragen, ob nicht bereits ein Porsche 911 GT3 Touring die passendere Wahl ist. Umgekehrt gilt: Wer einen Porsche 911 GT3 RS faszinierend findet, braucht im Alltag meist weder dessen Härte noch dessen Aerodynamik und fährt mit einem GTS oder GT3 oft stimmiger.

Markenübergreifend konkurriert der Porsche 911 992.2 vor allem mit dem Mercedes-AMG GT, dem Aston Martin Vantage und je nach Version auch mit der Chevrolet Corvette. In der GT3- und GT3-RS-Logik wird der Markt allerdings deutlich dünner, weil kaum ein Rivale dieselbe Mischung aus Saugmotor-Charakter, Motorsportnähe und Porsche-typischer Alltagstauglichkeit bietet. Genau deshalb sind Porsche 911 GT3, Porsche 911 GT3 Touring, Porsche 911 GT3 RS und nun auch der Porsche 911 GT3 S/C nicht nur Varianten, sondern wesentliche Gründe für die Sonderstellung des 911 insgesamt.

Fazit

Der Porsche 911 992.2 ist ein sehr gelungenes Facelift, weil Porsche die Grundidee des Elfers nicht neu erfindet, sondern präzise weiterentwickelt. Schon der Porsche 911 Carrera ist schnell genug, der Porsche 911 Carrera S ist die beste Allround-Empfehlung, der Porsche 911 Carrera T die emotionalste klassische Fahrerwahl und der Porsche 911 GTS T-Hybrid der technisch spannendste neue Porsche 911. Der Porsche 911 Turbo S setzt fahrdynamisch die Spitze, ist aber längst mehr Machtdemonstration als Vernunftentscheidung.

Die Schwächen bleiben bekannt: wenig Platz, hohe Preise, teure Extras und ein Innenraum, der durch das Facelift etwas digitaler und kühler geworden ist. Trotzdem bleibt der Porsche 911 992.2 einer der komplettesten Sportwagen auf dem Markt. Wer einen Sportwagen kaufen will, der im Alltag funktioniert und auf der guten Straße trotzdem Maßstäbe setzt, landet auch 2026 wieder sehr schnell beim Porsche 911.

Interessiert am Porsche 911

FAQ zum Porsche 911

Wie viel PS hat ein Porsche 911?
Ein Porsche 911 hat in der aktuellen Baureihe 992 zwischen 385 und maximal 650 PS.
Wie viel kostet ein Porsche 911?
Der genaue Porsche 911 Preis hängt stark vom gewählten Modell ab – vom Carrera über Targa und Cabrio bis hin zu GT3 RS und Turbo S: Ein Porsche 911 kostet neu je nach Version ab ca. 136.000 Euro bis über 175.000 Euro (Hybrid-GTS). Gute Gebrauchtmodelle sind bereits ab rund 35.000 Euro erhältlich.
Wie viel Porsche 911 wurden gebaut?
Es wurden über 1 Million Porsche 911 aller Generationen gebaut.
Wie lange wurde der Porsche 911 gebaut?
Der Porsche 911 wird seit 1964 gebaut und befindet sich aktuell in der 8. Modellgeneration.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche 911

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