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Ford Fairlane
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Ford Fairlane: Aus Alt mach Neu

Ford Fairlane ist eine Bezeichnung für Fahrzeugmodelle, die zwischen 1954 und 2007 von der Ford Motor Company hergestellt wurden. Heute ist der Ford Fairlane ein klassischer Oldtimer, der nostalgisches Flair mit einem Hauch von Kitsch vereint. Mehr als 50 Jahre lang ging der Fairline um die Welt und schien schon fast von den Straßen dieser Welt verschwunden zu sein. Doch vor geraumer Zeit erlebte das Full-Size-Car ein spektakuläres Revival.

Ford Fairline: Zahlen und Fakten im Detail

Der Ford Fairline ist ein klassisches Mittelklassemodell, das als Limousine, Coupé und Cabriolet hergestellt wurde. Mit einem Sechs- oder Achtzylindermotor unterwegs, entsprach das Full-Size Car dem damaligen Schönheitsideal der Autobranche. Die Zweifarbenlackierung, Heckflossen sowie die Panoramascheibe waren optische Details, die Massen an Autofahrern zur damaligen Zeit begeisterten. Damals bot sich der Ford Fairlane ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Fahrzeug-Konkurrenten wie dem Chevrolet Bel Air. Dieses Mittelklassemodell wies optisch einige Gemeinsamkeiten mit dem Fairline auf. Bereits ein Jahr vor der Präsentation des Fairline ging der Chevrolet Bel Air an den Start. Im Gegenzug dauerte die Produktionsphase dieses Modells jedoch nur bis zur Mitte der 1970er Jahre an.

Wer heute einen der in den USA oder Australien produzierten Klassiker erwerben möchte, muss trotz des hohen Alters der Fahrzeuge tief in die Tasche greifen. Ein Ford Fairlane ist ein Liebhabermodell, in dem jahrelange Pflege und Liebe zum Detail stecken. Dieser Aufwand hat seinen Preis: Die Oldtimer aus den 1950er, 1960er oder 1970er Jahren wechseln zu Preisen im fünfstelligen Bereich den Besitzer. Zwar sind Verkaufspreise zwischen 40.000 bis 80.000 € eher selten, aber dennoch auf dem Automarkt anzutreffen. Die preiswertesten Modelle werden dagegen für rund 13.000 € offeriert. Zweifelsohne ist ein gebrauchter Ford Fairlane in einem guten Zustand ein Luxus, den “Mann” sich gerne leisten möchte. Preise für die neueste Version des Ford Fairlane – die Evie – sind noch nicht bekannt.

Der Ford Fairlane: Ein Auto mit Stil

Die Bezeichnung des Mittelklassewagens kommt nicht von ungefähr. Völlig bewusst spielt die Bezeichnung für das Kfz auf das einstige Anwesen des Gründers der Marke Ford an. Henry Ford lebte einst in der Fair Lane. Diesem Teil von Fords Geschichte wird mit dieser Bezeichnung Rechnung getragen. Von 1954 bis 1961 wurde unter den Namen “Ford Fairlane” ein Full-Size Car verkauft, das als Nachfolger des bisherigen Ford Crestline als neues Topmodell der Marke Ford die Autowelt eroberte. Doch schon einige Jahre später nahm der Ford Galaxie ab 1958 die Rolle des Spitzenmodells ein. Der Ford Galaxie konnte die Herzen der Autofahrer wie im Fluge erobern. Es kam, wie es kommen musste: Im Jahr 1962 wurde die Produkte des Fairlane eingestellt.

Ab dem Modelljahr 1960 fokussierten sich die US-amerikanischen Fahrzeugproduzenten erstmals auf die Herstellung kleinerer Kfz. Diese Rolle nahm unter der Marke Ford der Ford Falcon ein. Zwischen dem Kleinwagen und größeren Fahrzeugen befand sich nun eine Kluft, die es zu schließen galt. Dadurch wurde die Fahrzeugbezeichnung “Fairline” wieder eingeführt. Gute zehn Jahre später ging 1972 der Ford Torino als Nachfolgemodell an den Start.

Eine besondere Bewandtnis hatte für den Ford Fairlane für lange Zeit der australische Markt: Vom Ende der 1950er Jahre bis 1966 galt der Fairlane in Australien als Exportschlager. Daraufhin wurde das Full-Size Car in dem Land produziert, bis das Kfz ab 1971 als verlängerter Falcon konzipiert wurde. Dieses Konzept setzte sich bis 2007 zur endgültigen Einstellung der Baureihe fort.

Für Furore sorgt übrigens die aktuellste - eine besonders moderne Version - des Ford Fairlane, denn mittlerweile erlebt der Ford eine Renaissance als Elektroauto Evie, das symbolisch als Werbe-Aushängeschild für Elektromobilität in Neuseeland steht. Seitdem erobert der Ford Fairlane 500 Skyliner mit einem elektrischen Antriebsstrang die Fahrzeugwelt.

Was sind Konkurrenzmodelle des Ford Fairlane?

Konkurrenz? Fehlanzeige! Denn noch ist das Angebot an zum Elektroauto umfunktionierten Oldtimern überschaubar. Ein potenzieller Konkurrent ist der E-Type Zero. Dieser Roadster ist ein Jaguar aus dem Jahr 1968, der mittlerweile ebenfalls unter Strom steht. Langsam aber sicher bildet sich durch diese Umrüstung zwar ein neuer Trend heraus, jedoch sind die elektrisierten Oldies wie der Elektro-Käfer noch immer eine Rarität.

Im Vergleich zum elektrisierten Ford Fairlane müssen sich Autofahrer dieses Modells noch etwas gedulden. Der E-Type Zero wird erst 2020 an den Start gehen. Im Gegensatz zum Ford Fairlane wird das Fahrzeug so umgebaut, dass es bei Bedarf wieder auf einen Benziner umgerüstet werden kann. Die Reichweite wird mit rund 330 km größer als beim Ford Fairlane sein.

Der Motor: Was verbirgt der Elektro-Fairlane unter der Haube?

Anstelle des in die Jahre gekommenen Verbrennungsmotors spendiert ein Elektromotor aus dem Hause Siemens dem 2,2 m breiten und 5,5 m langen Fahrzeug Kraft. Der E-Motor setzt Maßstäbe: Schließlich war das Aggregat ursprünglich als Triebwerk für einen Bus konzipiert. Der 5 l große Motorraum des Mittelklassewagens bietet ausreichend Stauraum, um den Elektromotor unter der Motorhaube unterzubringen. Dieses innovative Aggregat setzt sich bei einem Gewicht von etwa 400 kg aus insgesamt 218 Zellen zusammen. Der Akkumulator weist eine Speicherkapazität von 50 kWh auf. Mit dieser Energie kann das heute als “Evie” bezeichnete Fahrzeug rund 120 km zurücklegen. An Schnellladestationen benötigen die Motoren noch nicht einmal 2 h, um die Fahrt mit voller Leistung fortzusetzen.

Die richtige Ausstattung: Was hat der Ford Fairlane zu bieten?

Wer mit dem Ford Fairlane heute auf ein Elektroauto setzt, darf sich an den Fahrzeugen eines Coupé-Cabriolets erfreuen. Für die Evie wurden ausschließlich Cabriolets des Ford Fairlane umgebaut, die damals unter der Bezeichnung “Skyliner” die Straßen dieser Welt eroberten. Insbesondere das Dach verhalf den Cabrios zu weltweiter Bekanntheit. Schließlich war dieses Dach das erste Hardtop der Welt, das vollständig und in einem Stück im Kofferraum versenkt werden konnte. Als Schwesternmodell des Sunliner-Cabrio sollte der Skyliner insbesondere Kunden beeindrucken, die sich nicht mit einem Stoffverdeck zufriedengeben und stattdessen ein Stahldach bevorzugen. Weitere Ausstattungsdetails wie der damals eingebaute 5,7-Liter-V8-Motor luden schon zur damaligen Zeit zu einer Spritztour ein. Die heutige, moderne Elektroversion lässt das Cruise-Feeling zwar nur in beschränktem Maße aufkommen, jedoch kommen dafür die Fahrzeugbesitzer in den Luxus, mit einem besonders umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobil unterwegs zu sein.

Für ganze zwei Jahre kennzeichnete der Fairline das Top-Modell der Marke Ford. Ab dem Modelljahr 1957 ging die Luxusversion unter der Bezeichnung Fairlane 500 an den Start. Details wie Heckflossen, eine Zweifarbenlackierung und Panoramascheiben gehörten zur damaligen serienmäßigen Ausstattung des Fairlane dazu. Klassische Ausstattungslinien, wie sie heute üblich sind, waren damals Mangelware. Dennoch stand der Oldtimer in Versionen mit Sechs- und Achtzylindermotoren in folgenden Varianten Wahl:

  • Limousine
  • Coupé
  • Cabriolet
  • Stahldachcabriolet.

Diese große Bandbreite bietet die E-Variante des Ford Fairlane allerdings nicht mehr.

Ford: Eine Marke im Porträt

Ford ist ein 1903 im US-amerikanischen Detroit gegründetes Unternehmen, das zu Beginn ein besonderes Konzept verfolgte: Durch den Einsatz austauschbarer Teile wurden Fahrzeuge nicht nur preiswerter, sondern auch qualitativ hochwertiger produziert. Seitdem sich der Fahrzeughersteller in der Mitte der 1920er Jahre in Deutschland etablierte, ist Ford heute zu einem der größten Autohersteller der Welt avanciert. Heute werden in Deutschland verkaufte Fords in den Werken in Saarlouis sowie Köln hergestellt. Kultstatus genießen neben dem Ford Fairline der Sportwagen Ford Capri und der Ford Transit.

Fazit

Der Ford Fairlane ist ein Auto mit zwei Gesichtern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist zum einen der hohe Nostalgiefaktor der Oldtimer, der Fahrzeugenthusiasten bis heute verzaubert. Noch immer ist der Ford Fairlane Skyliner ein in den USA sowie Europa beliebter Oldtimer, der insbesondere aufgrund seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion heiß begehrt ist. Diese Popularität hat ihren Preis. Schließlich erzielen die Modelle wesentlich höhere Sammlerpreise als vergleichbare Cabriolets mit konventionellem Verdeck. Somit können Sparfüchse in diesem Fall bei einem gebrauchten Ford Fairlane nicht auf einen ermäßigten Preis hoffen, denn dieser ist ohnehin nicht mehr als Neuwagen erhältlich.

Die Evie des neuseeländischen Ökostrom-Anbieters Mercury ist ein Fahrzeug der neuesten Generation, das Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein symbolisiert. Benötigte der Straßenkreuzer vor Jahrzehnten noch vergleichsweise viel Benzin, haben sich diese Zeiten mittlerweile geändert. Einmal voll geladen, kommt dieses Fairline-Modell ganze 120 km weit. Wer nostalgischen Charme und innovative Techniken von heute miteinander verbinden möchte, wird dieses außergewöhnliche Kfz lieben.

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