Kia Niro

Zweite Generation mit Design der Habaniro-Studie

Die zweite Generation des Kia Niro löst die Vorgänger-Generation nach sechs Jahren Bauzeit ab und wird ebenfalls mit Hybridmotoren sowie einer elektrischen Variante gebaut. Das Design des Kia Niro II basiert größtenteils auf der Studie des Kia Habaniro, die 2019 als Konzeptauto auf der New Yorker Automobilvorstellung präsentiert wurde.

Ideal für:

  • Hybrid-Fahrer
  • Winterfahrten

Kia Niro Eckdaten

KarosserieSUV/Geländewagen/Pickup
Leistung68.5–77 kW (93–105 PS)
Verbrauch (komb.)1.3–4.2 l/100km
Kofferraum324–1445 l
KraftstoffElektro/Benzin
Höchstgeschwindigkeit153–172 km/h
Maße (L/B/H)4355 x 1805 x 1535 mm
AntriebVorderradantrieb
Sitze5

Kia Niro im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Kia Niro im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

Neu ab:
Gebraucht ab:
Leasing ab:
Finanzieren ab:
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
von 0 auf 100 km/h:9.6 - 11.5s
Höchstgeschwindigkeit:153 - 172 km/h
CO2-Ausstoß (komb.):29 - 97 g CO2/km
Verbrauch (komb.):1.3 - 4.2 l/100km
Maße (L/B/H) ab:4355 x 1805 x 1535 mm
Türen:5
Kofferraum:324 - 1445 Liter
Anhängelast:1010 - 1300 kg

Fahrzeug-Check

Stärken

  • Sehr alltagstaugliches Raumkonzept
  • Durchdachte Bedienung und gute Ergonomie
  • Als Hybrid, Plug-in-Hybrid und EV breit aufgestellt

Schwächen

  • Serienmäßig nur 4 Sterne im Euro-NCAP-Test
  • Plug-in-Hybrid mit deutlich kleinerem Kofferraum
  • Niro EV lädt nach heutigem Maßstab eher gemächlich
2023 KIA Niro EV Pace 5 Door SUV

Kia Niro zum Top-Preis

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adac

Autotest


Autotest

2,5


Familien

3,2

Senioren

2,6

Transport

3,1

Preis/Leistung

2,4

Stadtverkehr

3,2

Langstrecke

2,7

Fahrspaß

2,7

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 06/2020

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Aktuelle Angebote zu Kia Niro

Der Kia Niro (SG2) im Markt-Check

Der Kia Niro der Generation SG2 kam 2022 auf den Markt und hat die etwas biedere Optik seines Vorgängers komplett abgelegt. Er basiert auf der weiterentwickelten K3-Plattform des Hyundai-Kia-Konzerns und positioniert sich exakt zwischen dem kompakteren Kia Stonic und dem größeren Kia Sportage. Sein mutiges Design mit den markanten "Herzschlag"-Tagfahrlichtern und der optisch abgesetzten C-Säule macht ihn zu einem echten Hingucker im C-SUV-Segment.

Dabei ist der Kia Niro eigentlich ein Auto für Menschen, die keine große Lust auf automobiles Theater haben. Er will weder besonders sportlich noch besonders prestigeträchtig sein. Dafür macht er im Alltag erstaunlich vieles richtig. Der Einstieg fällt angenehm hoch aus, das Raumgefühl ist luftig, die Rückbank taugt auch Erwachsenen und der Kofferraum ist beim Hybrid so groß, dass mancher klassischere Kompakte neidisch wird.

Seine große Stärke war von Anfang an die Vielfalt der Antriebe. Kaum ein Modell im Segment ließ sich so direkt als Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektroauto vergleichen. Genau deshalb ist der Niro heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt so interessant. Wer einfach nur sparsam fahren will, nimmt den Hybrid. Wer kurze Strecken zuhause laden kann, schaut zum Plug-in-Hybrid. Und wer vollelektrisch unterwegs sein möchte, findet im Niro EV einen angenehm unaufgeregten Stromer mit guter Reichweite.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt profitiert der Niro enorm von dieser Vielseitigkeit und der langen 7-Jahres-Garantie, die beim Verkauf an den nächsten Besitzer übergeht. Das macht ihn zu einer extrem sicheren Bank.

Technische Daten – der Kia Niro (SG2) auf einen Blick

Tabelle anzeigen
Merkmal Daten / Fakten (Stand 04/2026)
Modell Kia Niro
Generation 2. Generation (SG2, seit 2022)
Fahrzeugklasse Kompaktklasse
Karosserieform SUV, 5 Türen, 5 Sitzplätze
Antrieb Frontantrieb
Getriebe 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (Hybrid / Plug-in-Hybrid), 1-Gang-Reduktionsgetriebe (EV)
Motoren Vollhybrid, Plug-in-Hybrid, Elektro
Leistung 129 – 204 PS (je nach Variante)
0–100 km/h 7,8 s – 11,3 s (je nach Variante)
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h – 185 km/h (je nach Variante)
Batteriekapazität Hybrid: 1,3 kWh netto; Plug-in-Hybrid: 11,1 kWh netto; EV: 64,8 kWh brutto
Länge 4.420 mm
Breite 1.825 mm
Höhe 1.545 mm – 1.570 mm (je nach Variante)
Radstand 2.720 mm
Kofferraumvolumen 451 Liter Hybrid, 348 Liter Plug-in-Hybrid, 475 Liter EV plus 20 Liter Frunk
Leergewicht ca. 1.474 kg – 1.757 kg (je nach Variante)
Verbrauch (kombiniert, WLTP) Hybrid: 4,5 – 4,9 l/100 km; Plug-in-Hybrid: 2,4 – 2,7 l/100 km gewichtet plus 8,1 – 8,3 kWh/100 km, bei leerer Batterie 4,7 – 5,1 l/100 km; EV: 16,2 kWh/100 km
Reichweite (WLTP) Plug-in-Hybrid: 57 km – 62 km elektrisch; EV: 460 km elektrisch
CO₂-Emissionen Hybrid: 102 – 112 g/km; Plug-in-Hybrid: 53 – 61 g/km gewichtet; EV: 0 g/km
CO₂-Klasse A – C (je nach Variante)
Neupreis (04/2026) Hybrid ab ca. 33.990 Euro; Plug-in-Hybrid zuletzt ab ca. 39.690 Euro; EV zuletzt ab ca. 45.690 Euro

Varianten

Der Kia Niro war in seiner zweiten Generation vor allem deshalb interessant, weil er drei verschiedene elektrifizierte Wege unter einer Karosserie zusammenbrachte.

Niro Hybrid: Das ist die rundeste und aktuell wichtigste Variante der Baureihe. Der Vollhybrid ist sparsam, unkompliziert und braucht keine Steckdose. Seit dem Modelljahr 2026 leistet er 138 PS und wirkt damit etwas souveräner als die frühen SG2-Hybride mit 129 PS. Im Alltag ist das die Niro-Version für die breite Mitte.

Niro Plug-in Hybrid: Der PHEV war lange die Brücke zwischen klassischem Hybrid und Elektroauto. Er fährt kurze Alltagsstrecken leise elektrisch, verlangt auf längeren Etappen aber nicht nach anstrengender Ladeplanung. Mit gut 180 PS – je nach Modelljahr sind es zwischen 171 und 183 PS) – ist er überraschend spritzig. Sein größter Nachteil bleibt der deutlich kleinere Kofferraum.

Niro EV: Die elektrische Version ist das leiseste und angenehmste Niro-Gesicht. 204 PS, 64,8-kWh-Batterie, 460 Kilometer WLTP und ein kleiner Frunk machen ihn zum vernünftigen Elektro-Crossover. Im Neuwagenmarkt ist er inzwischen kaum noch relevant, gebraucht aber nach wie vor ein spannendes Angebot.

Ausstattungslinien: Typisch für Kia gliedert sich das Angebot in Vision als gute Basis, Spirit als beliebte Mitte inkl. großen Displays und Inspiration als Vollausstattung inkl. Head-up-Display und Kunstledersitzen.Auf dem Gebrauchtmarkt lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Antrieb, sondern sehr genau auch auf die Linie und die Pakete zu achten.

Zielgruppen – für wen ist der Kia Niro (SG2) geeignet?

Der Kia Niro ist ein absolutes Multitalent. Seine Stärke liegt darin, dass er klassische Verbrenner-Kunden sanft an die Elektromobilität heranführt (HEV/PHEV), aber auch eingefleischten E-Auto-Fans viel Platz und Effizienz bietet. Wer Raum, Übersicht, leichte Bedienung und niedrige Betriebskosten sucht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Gerade Pendler, kleine Familien und vernunftorientierte Käufer finden im Niro ein Auto, das sie im Alltag eher entspannt als fordert.

Weniger gut passt der Niro zu Fahrern mit sportlichem Anspruch, zu Menschen mit starkem Markenprestige-Fokus und zu Käufern, die bei einem EV immer auch ultraschnelles Laden erwarten. Aufpassen: Der Plug-in-Hybrid ist mit seinem kleineren Gepäckraum nicht für jedes Familienprofil die perfekte Antwort.

Ist der Kia Niro (SG2) das richtige Auto für dich?

Tabelle anzeigen
Dein Nutzungsprofil Passt der Niro? Kurzfazit
Pendler ohne Lademöglichkeit 🟢 Sehr gut Der Hybrid ist genau für dieses Profil gemacht: sparsam, unkompliziert und ohne Steckdosenpflicht.
Kurzstreckenfahrer mit Wallbox 🟢 Gut Der Plug-in-Hybrid kann den Alltag oft elektrisch abdecken, verliert aber beim Kofferraumvolumen deutlich.
Umsteiger ins Elektroauto 🟢 Sehr gut Der Niro EV fährt angenehm unaufgeregt, bietet gute Reichweite und genug Platz für den Alltag.
Familien mit viel Gepäck 🟢 Gut Hybrid und EV sind sehr brauchbar, der Plug-in-Hybrid ist durch den kleineren Kofferraum spürbar eingeschränkter.
Fahrer mit Lust auf Dynamik 🟠 Weniger geeignet Der Niro fährt ordentlich, aber klar komfort- und effizienzorientiert statt emotional oder besonders sportlich.

Alternativen

Der direkte Technik-Bruder ist der Hyundai Kona, der auf der gleichen Architektur basiert, sich jedoch im Design deutlich unterscheidet und im Innenraum ein anderes Bedienkonzept verfolgt. Wer einen Vollhybrid in dieser Klasse sucht, findet im Toyota C-HR oder dem Toyota Corolla Cross die Urväter der Hybrid-Technik, wenngleich der Niro etwas mehr Platz im Innenraum bietet. Als reine Elektro-Alternativen stehen der VW ID.3, der Cupra Born oder der Renault Megane E-Tech parat. Diese laden an der Autobahn zwar spürbar schneller, bieten oft aber nicht die umfangreiche Serienausstattung und die 7-Jahres-Garantie des Kia.

Fazit der AutoScout24-Testredaktion

Der Kia Niro SG2 ist eines jener Autos, die man leicht unterschätzt, weil sie nie besonders laut auftreten. Genau darin liegt seine Qualität. Er will nicht der aufregendste Crossover seiner Klasse sein, sondern einer, der im Alltag möglichst wenig falsch macht. Das gelingt ihm erstaunlich gut. Platz, Ergonomie, Sitzposition und Bedienung wirken reifer, als es das oft etwas nüchterne Image vermuten lässt. Der Hybrid ist die vernünftigste Wahl, der Plug-in-Hybrid die spezialisierte Lösung für passende Fahrprofile und der Niro EV die interessante Gebrauchtwagen-Alternative für alle, die elektrisches Fahren ohne viel Show suchen.

Probleme und Rückrufe

Da der Kia Niro (SG2) auf bewährten Antriebssträngen aufbaut und noch von der 7-Jahres-Garantie abgedeckt wird, sind böse Überraschungen bei Gebrauchtwagen selten. Einige Eigenheiten der modernen Technik sollten Sie dennoch kennen:

Aktuelle und häufige Themen (Kia Niro SG2)

Rückruf wegen möglichem Antriebsverlust:

Im Mai 2025 wurde für den Niro SG2 ein Rückruf dokumentiert. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 06/2023 bis 07/2023. Hintergrund ist eine unsachgemäß wärmebehandelte Antriebswelle, die brechen und zum Verlust des Antriebs führen kann. Vor dem Kauf sollte unbedingt geprüft werden, ob die Maßnahme erledigt wurde.

PHEV nur mit 3,3-kW-AC-Ladung:

Kein Defekt, aber ein klarer Komfortnachteil. Wer den Plug-in-Hybrid oft laden will, merkt schnell, dass er beim AC-Laden weit gemächlicher arbeitet als moderne Elektroautos.

DC-Ladekurve im Winter (Niro EV):

Der Niro EV lädt an Schnellladesäulen maximal mit ca. 84 kW. Im Winter bricht diese Leistung bei einer kalten Batterie deutlich ein (sog. "Coldgating"). Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Schnellladen die Batterievorkonditionierung im Navigationssystem aktivieren, damit der Akku rechtzeitig angewärmt wird.

Interessiert am Kia Niro

FAQ

Hat der elektrische Kia Niro (EV) einen Frunk?
Ja! Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern (wie beispielsweise dem VW ID.3) hat Kia beim vollelektrischen Niro EV den Platz unter der vorderen Motorhaube genutzt. Dort befindet sich ein kleiner Kofferraum (Frunk) mit 20 Litern Volumen. Dieser reicht perfekt aus, um das oftmals nasse oder schmutzige Typ-2-Ladekabel sicher und griffbereit zu verstauen, ohne den eigentlichen Kofferraum im Heck zu blockieren.
Kann der Kia Niro EV bidirektional laden (V2L)?
Ja, der Niro EV ist ab bestimmten Ausstattungslinien mit der sogenannten Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) ausgerüstet. Über einen Adapter für den äußeren Ladeanschluss oder eine Steckdose im Innenraum (unter der Rücksitzbank) lassen sich haushaltsübliche 230-Volt-Geräte wie Laptops, Kaffeemaschinen oder Elektrowerkzeuge mit bis zu 3 kW Leistung direkt aus der Hochvoltbatterie betreiben.
Welche Niro-Version ist die beste?
Für die meisten Käufer ist der Hybrid die beste Wahl. Er ist unkompliziert, sparsam und bietet den ausgewogensten Kofferraum. Der Plug-in-Hybrid lohnt sich nur dann wirklich, wenn regelmäßig geladen werden kann. Der EV ist besonders interessant für gebrauchtelektrische Einstiegsprofile.
Wie weit fährt der Plug-in-Hybrid elektrisch?
Je nach Variante und Ausstattung liegt die elektrische WLTP-Reichweite bei rund 57 bis 62 Kilometern. Für den klassischen Pendelalltag reicht das oft erstaunlich gut.
Ist der Kia Niro ein gutes Familienauto?
Ja, vor allem als Hybrid und EV. Beide bieten ordentlich Platz, bequemen Einstieg und einen alltagstauglichen Gepäckraum. Der Plug-in-Hybrid ist wegen des kleineren Kofferraums etwas eingeschränkter.

Rückrufinformationen

Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
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