Gebrauchte Mercedes-Benz W222 bei AutoScout24 finden

Mercedes-Benz W222

Das leistet der Mercedes-Benz W222

Der Mercedes-Benz W222 ist die mittlerweile sechste Generation der Mercedes-Benz S-Klasse, dem Luxus-Segment der Daimler AG. Als offizielle Premiere des Oberklasse-Modells gilt das Jahr 1972 mit der Baureihe W116, die 1979 von dem zwölf Jahre lang gebauten Erfolgsmodell W126 abgelöst wurde. Danach folgte periodisch alle sieben Jahre ein neues S-Klasse Modell: nacheinander die Baureihen W140, W220 und W221. Im Juni 2013 rollte der letzte Mercedes-Benz W221 vom Band und gab nach ebenfalls siebeneinhalb Jahren Produktionszeit die Bühne frei für den Nachfolger W222 - die "neue S-Klasse". Bereits 2010 kündigte DaimlerChrysler mit dem W222 einen Meilenstein in Sachen Technik, Sicherheit, Verbrauch und Komfort an - lesen Sie hier, was Sie von der neuen S-Klasse erwarten dürfen:

Zur Markteinführung stehen sechs kraftvolle Motorisierungen zur Verfügung, zu denen unter anderem die aus dem W221 und dem Mercedes CL bekannten "Move-Motoren" zählen. Auf Seite der ottonormalen Antriebe stellt der S500, der dank 4,7-Liter-V8-Motor mit Biturbo-Aufladung bereits 320 kW (435 PS) leistet, noch den schwächsten Vertreter dar. Ein Level höher siedelt sich der S600 mit einem 5,5 Liter fassenden V12-Biturbomotor und einer Leistung von 380 kW (517 PS) an. Späht man Richtung Topmodell mit Höchstleistungen, dann landet man wie gewohnt bei der Mercedes-Benz Tuning-Tochter AMG: Stellvertreter sind der S63 AMG mit 420 kW (571 PS) des 5,5-Liter-Achtzylinders sowie der S65 AMG, der im Zwölfzylindersegment mit 463 kW (630 PS) zu sechs Litern Hubraum sogar nochmal einen drauf setzt - schon das Pendant aus dem W221 brachte satte 1000 Nm auf die Straße.

Einer der vom Hersteller versprochenen Meilensteine versteckt sich in dem auf der IAA als Vision S500 vorgestellten Plug-In-Hybrid-Modells: Ausgestattet mit einem 60 PS leistenden Elektromotor, soll der Mercedes-Benz S500 e L in Kombination mit einem 3,0-Liter-V6 laut Daimler-Benz nur rund 2,8 Liter Benzin pro 100 km verbrauchen - und trotz beachtlicher Fahrleistungen von bis zu 650 Nm (dank E-Motor bereits ab 1.000 U/min) nur einen Schadstoffausstoß von 65 g CO2 pro km aufweisen. Mittels 10 kWh-Lithium-Ionen-Akku soll die hybride S-Klasse außerdem rund 30 km im reinen Elektromodus fahren können. Natürlich darf aber auch ein entsprechender Dieselhybrid im Angebot der S-Klasse nicht fehlen: Der S300 h L ist mit einem Vierzylinder-Reihenmotor zu 150 kW (204 PS) kombiniert mit einem Elektromotor zu 20 kW (27 PS) ausgestattet. Die durchschnittlich 4,6 Liter Diesel pro 100 km sowie die rund 120 g CO2 pro km lassen das Modell unterm Strich jedoch etwas schlechter als sein Benziner-Pendant abschneiden.

Das bringt der Mercedes-Benz W222 an Technik mit

In Sachen Sicherheit will die neue Mercedes S-Klasse besonders punkten: Dazu gehört beispielsweise ein spektakulärer neuer Airbag, der sich im Sicherheitsgurt versteckt: Der sogenannte "Beltbag" verfügt über einen im Gurt integrierten Airbag, der sich bei einem Unfall weich an den Angegurteten schmiegt und so die Belastung auf den Brustkorb und folglich die Gefahr für Hämatome oder andere Verletzungen verringern soll. In verschiedenen Tests erhielt der Beltbag von den Teilnehmern Bestwertungen für seinen Tragekomfort - ein Grund warum der neue Gurt mit dem Mercedes W222 in Serie geht und vielleicht bald auch andere Hersteller inspirieren könnte.

Im Jahr 2009 war ursprünglich angedacht, auch den sogenannten "Braking Bag" für die neue S-Klasse einzuführen - eine Art Bremsairbags unter der Vorderachse, der den Bremsweg drastisch verkürzen soll, indem er sich bei einer heftigen Notbremsung entfaltet und eine Bremsplatte auf die Straße drückt.

Erste Tests zeigten auch hier äußerst vielversprechende Ergebnisse, jedoch wird es wohl noch etwas dauern, bis dieses System für den Einsatz auf der Straße Zulassung findet.

Das bringt der Mercedes-Benz W222 an Ausstattung und Komfort mit

Luxuswohnzimmer oder Hightech-Autositz? Wer in der neuen Mercedes S-Klasse Platz nimmt, wird auf Knopfdruck nicht nur massiert, sondern obendrein gleichmäßig gewärmt: Spezielle Sensoren erkennen Sitzpolsterstellen, die etwas kälter sind als andere und sorgen dafür, dass "punktgenau nachgeheizt" wird. Damit bei der Komfort-Massage selbst der raueste Asphalt nicht stört, hat Daimler den sogenannten "Magic Carpet" entwickelt - zu Deutsch der "fliegende Teppich", an den das mit Kameras ausgestattete Fahrwerk erinnern soll: Diese scannen fortlaufend die Beschaffenheit der Fahrbahn und stellen die Dämpfung des Fahrwerks individuell so ein, dass etwaige Straßenschäden kaum noch spürbar sein sollen.

So unterscheidet sich der Mercedes-Benz W222 vom Vorgänger

Formal betrachtet ist der W222 ein Facelift des W221, mit dem er sich die gleiche Bodengruppe teilt und somit auch der Radstand identisch ist - zumindest bei der "Standard-Version" W222, denn eine Neuerung ist de facto die Einführung von zwei zusätzlichen Fahrzeuglängen: Das Modell S-Klasse V222 misst 5,24 m in der Länge und die extralange Variante Mercedes-Maybach X222 sogar bis zu 5,40 m. Allgemein zeigt sich die neue S-Klasse mit etwas mehr Höhe und längerer Motorhaube im Vergleich zum Vorgänger. Im Design fällt vor allem die nun etwas schärfere Linienführung vorne auf, während hinten Blechvertiefungen zum Teil herausgenommen wurden und auch die Kotflügel sich etwas gediegener im Hintergrund halten. Und die aktuelle S-Klasse Mercedes-Benz W222 ist näher am Verbraucher als je zuvor, das zeigen die Zulassungszahlen: Allein im Jahr 2014 wurden 103.737 der Nobellimousinen ausgeliefert - das beste Ergebnis, das die S-Klasse seit ihrem Bestehen jemals hatte.