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Porsche 911
Neupreis ab: 136.600 - 269.000 Euro
Porsche modernisiert den 911 als 992.2 behutsam, aber wirkungsvoll: mehr Leistung, digitales Cockpit und erstmals Hybridtechnik in GTS und Turbo S. Als Porsche 911 Carrera startet das Facelift ab 136.300 Euro und bleibt auch 2026 der Maßstab unter den alltagstauglichen Sportwagen.
Ideal für:
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Porsche 911 Eckdaten
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Porsche 911 im Überblick
Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Porsche 911 im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen
Fahrzeug-Check
Stärken
- Sehr agiles Fahrverhalten
- Breite Modellpalette
- Hohe Qualität im Innenraum
Schwächen
- Sehr teuer in Anschaffung & Unterhalt
- Wenig Platz im Kofferraum
- Zweite Sitzreihe kaum nutzbar
Porsche 911 Angebote nach Generationen entdecken
Autotest
Autotest
2,6
Familien
4,9
Senioren
4,4
Transport
5,1
Preis/Leistung
4,0
Stadtverkehr
3,3
Langstrecke
3,4
Fahrspaß
1,0
Sehr gut (0,6 - 1,5)
Gut (1,6 - 2,5)
Befriedigend (2,6 – 3,5)
Ausreichend (3,6 – 4,5)
Mangelhaft (4,6 – 5,5)
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Porsche 911 (992.2) Modellüberblick
Der Porsche 911 ist auch 2026 der Maßstab unter den alltagstauglichen Sportwagen. Kaum ein anderes Auto verbindet ein so präzises Handling, derart viel mechanisches Gefühl und hohe Wertstabilität mit echter Langstreckentauglichkeit. Im Fokus steht aktuell die 2019 eingeführte Baureihe 992, die zuletzt 2024 eine Überarbeitung erhielt und fortan als 992.2 geführt wird. Das 911-Facelift zeigt sich seither außen behutsam geschärft, innen digitaler, technisch aber spannender denn je. Das gilt nicht nur für den Carrera GTS als ersten straßenzugelassenen Hybrid-Elfer, sondern inzwischen auch für den 911 Turbo S als neues T-Hybrid-Topmodell mit 711 PS. Und auch doe GT-Familie wurde weiter ausgebaut: Neben GT3 und GT3 RS gehört seit April 2026 auch der offene GT3 S/C zur aktuellen Modellpalette.
Wer einen 911 sucht, hat heute mehr Auswahl als fast bei jedem anderen Sportwagen. Die Bandbreite reicht vom Basis-Carrera über den handgeschalteten Carrera T und dem performanten Carrera S bis zum hybridisierten GTS, dem brachialen Turbo S und den GT-Modellen. Genau das ist die große Stärke des 911, aber gleichzeitig auch seine vielleicht größte Schwäche: Nicht jede Version passt zu jedem Fahrer.
Warum der 911 auch 2026 relevant ist
Der 911 ist kein nostalgisches Liebhaberstück, sondern ein erstaunlich modernes Hochleistungsauto mit klarer eigener Logik. Der Sechszylinder-Boxer sitzt hinter der Hinterachse, was ihm beim Herausbeschleunigen enorme Traktion beschert. Gleichzeitig hat Porsche das Konzept über Jahrzehnte so fein abgestimmt, dass sich der 911 heute nicht mehr tückisch, sondern messerscharf und erstaunlich zugänglich fährt. Genau deshalb funktioniert er als Wochenendauto, Daily Driver und Wertanlage besser als viele Konkurrenten.
Dazu kommt die Spannweite der Modellfamilie. Der normale Carrera startet in Deutschland aktuell bei 136.300 Euro, ein Carrera GTS bei 175.500 Euro, der GT3 bei 209.000 Euro und der Turbo S bei 271.000 Euro. Auf AutoScout24 liegen gebrauchte 911-Angebote generationenübergreifend aktuell überwiegend zwischen 52.900 und 202.472 Euro. Stand dieser Preis- und Marktdaten ist der 30. April 2026. Damit wird auch beim Thema Preis schnell klar: Mehr Modellauswahl hat kein anderer Sportwagen in dieser Form zu bieten.
Karosserie, Design und Raumangebot
Porsche 911 (992) Maße und Karosserie
| Modell | 911 Carrera Coupé | 911 Carrera GTS Coupé | 911 Turbo S Coupé | 911 GT3 |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 4,52 m | 4,55 m | 4,55 m | 4,57 m |
| Breite ohne Spiegel | 1,85 m | 1,85 m | 1,90 m | 1,85 m |
| Höhe | 1,30 m | 1,30 m | 1,31 m | 1,28 m |
| Radstand | 2,45 m | 2,45 m | 2,45 m | 2,46 m |
| Vorderer Kofferraum | 132 l | 135 l | 128 l | 135 l |
Der aktuelle 911 bleibt sofort als 911 erkennbar: flache Nase, runde Kotflügel, die klassische Dachlinie und ein breites Heck. Gerade beim Facelift 992.2 hat Porsche die Ikone nicht neu erfunden, sondern sichtbar geschärft. Das ist konservativ, trifft damit aber den Nerv der meisten 911-Liebhaber. Ein Elfer darf moderner werden, er darf nur nie seine Herkunft verraten. Zum Facelift gab es unter anderem ein neues Bugdesign, auch der Heckdeckel wurde leicht überarbeitet. Abgerundet wird das Design durch neue Felgendesigns und Farboptionen.
Im Alltag zeigt der Elfer dann seine zwei Gesichter. Vorn sitzt man tief, aber nicht unkomfortabel - selbst jenseits der 1,90 Meter. Die Übersicht ist für einen Sportwagen gut, und die Bedienung wirkt inzwischen deutlich moderner als noch vor ein paar Jahren. Hinten bleibt es beim 2+2-Konzept. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Rückbank als kostenlose Option aktiv dazu bestellt werden muss. Das Platzangebot hinten reicht für kleine Kinder, sonst ist der Fond eher als zusätzliche Gepäckablage zu verstehen. Der vordere Kofferraum fasst je nach Modell 128 bis 135 Liter.
Motoren, Antriebe und Fahrwerk
Porsche 911 (992) Motoren, Leistung und Fahrleistungen
| Modell | 911 Carrera | 911 Carrera T | 911 Carrera S | 911 Carrera 4S | 911 Carrera GTS | 911 Turbo S | 911 GT3 | 911 GT3 Touring | 911 GT3 RS | 911 GT3 S/C |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Motor/Antrieb | 3,0-Liter-Boxer-Biturbo, Heckantrieb, PDK | 3,0-Liter-Boxer-Biturbo, Heckantrieb, 6-Gang manuell | 3,0-Liter-Boxer-Biturbo, Heckantrieb, PDK | 3,0-Liter-Boxer-Biturbo, Allrad, PDK | 3,6-Liter-Boxer T-Hybrid, Heckantrieb, PDK | 3,6-Liter-Boxer T-Hybrid, Allrad, PDK | 4,0-Liter-Boxer-Sauger, Heckantrieb, PDK oder manuell | 4,0-Liter-Boxer-Sauger, Heckantrieb, PDK oder manuell | 4,0-Liter-Boxer-Sauger, Heckantrieb, PDK | 4,0-Liter-Boxer-Sauger, Heckantrieb, manuell |
| Leistung | 394 PS | 394 PS | 480 PS | 480 PS | 541 PS | 711 PS | 510 PS | 510 PS | 525 PS | 510 PS |
| Drehmoment | 450 Nm | 450 Nm | 530 Nm | 530 Nm | 610 Nm | 800 Nm | 450 Nm | 450 Nm | 465 Nm | 450 Nm |
| 0–100 km/h | 4,1 s | 4,5 s | 3,5 s | 3,5 s | 3,0 s | 2,5 s | 3,4–3,9 s | 3,4–3,9 s | 3,2 s | 3,9 s |
| Vmax | 294 km/h | 295 km/h | 308 km/h | 308 km/h | 312 km/h | 322 km/h | 311–313 km/h | 311–313 km/h | 296 km/h | 313 km/h |
Der Einstieg beim 911 (992.2) bleibt klassisch: 3,0-Liter-Biturbo-Boxer, Heckantrieb, 8-Gang-PDK oder 6-Gang-Handschalter. Schon der 911 Carrera liefert 394 PS und 450 Nm, sprintet in 4,1 Sekunden auf 100 km/h und läuft 294 km/h. Mehr braucht auf der Landstraße kaum jemand. Der gleichstarke Carrera T nutzt denselben Motor, setzt aber stärker auf das Puristen-Thema: Handschaltung, weniger Dämmung, direkteres Erlebnis. Der neue Carrera S legt mit 480 PS und 530 Nm deutlich nach und ist für viele Käufer die goldene Mitte, weil er das klassische 911-Gefühl bewahrt, aber spürbar mehr Druck und Reserven bietet. Der Carrera 4S ergänzt diese Logik um Allrad und mehr Traktion bei schlechtem Wetter.
Richtig spannend wird es beim Carrera GTS. Hier kombiniert Porsche erstmals im 911 eine besonders leichte T-Hybrid-Lösung mit einem neuen 3,6-Liter-Boxer. Das System liefert 541 PS und 610 Nm. Wichtig ist: Das ist kein Plug-in-Hybrid zum elektrischen Dahingleiten, sondern ein Performance-Hybrid. Er soll Ansprechverhalten, Durchzug und Fahrbarkeit verbessern. Der Turbo S T-Hybrid treibt das Prinzip noch weiter und kommt inzwischen auf 711 PS und 800 Nm. Ganz am anderen Ende der 911-Welt stehen GT3 und GT3 RS: frei saugender 4,0-Liter-Boxer, 510 bis 525 PS, bis 9.000/min drehend, dazu deutlich mehr Rennstreckenfokus. Neu dazu kommt der GT3 S/C. Er übernimmt den Motor aus dem normalen GT3, kombiniert ihn aber erstmals mit einem vollautomatischen Cabrio-Verdeck. Das macht ihn nicht zum rationalsten 911, aber zu einer der emotionalsten Varianten im aktuellen Programm.
Alltag, Unterhalt und Verbrauch
Einen günstigen 911 gibt es nicht. Selbst der ab 136.600 Euro erhältliche Carrera kratzt schnell an Preisregionen um die 180.000 Euro. Auch die Leasingraten für einen Porsche 911 bewegen sich schnell in Richtung der 2.000 Euro pro Monat. Dazu kommen hohe Unterhaltskosten für Reifen, Bremsverschleiß und Versicherungskosten. Beim GT3, GT3 S/C, Turbo S und RS wird das Thema Unterhalt endgültig zur Nebensache. Alle diese Varianten setzen schon beim Kaufpreis ein sehr hohes Budget voraus.
Besitzt man dieses finanzielle Polster für einen Porsche 911, bleibt dieser für den Alltag jedoch erstaunlich gut nutzbar. Federung, Ergonomie und Geräuschniveau sind in Carrera, S und GTS deutlich langstreckentauglicher, als das Sportwagen-Image vermuten lässt. Wer regelmäßig viel Autobahn fährt und nicht regelmäßig auf den Rundkurs will, ist mit Carrera, Carrera S, Carrera T oder GTS meist am besten bedient. Die Endstufe der straßenzugelassenen Alltagsmodelle beim 911 markieren der Turbo S und der GT3 mit Touring-Paket. Der normale GT3 sowie der GT3 RS sind dagegen perfekte Tracktools für alle, die es sich leisten können.
Beim Spritverbrauch ist der Porsche 911 meist nicht so durstig, wie angenommen. Der Basis-Carrera lässt sich auch mit unter zehn Litern auf 100 Kilometer auf der Autobahn bewegen, Sauger-Modelle wie der GT3 kommen mit bis zu 12 Litern aus. Wer natürlich alle Pferdestärken abfordert, landers besonders bei den Top-Modellen wie dem Turbo S T-Hybrid schnell jenseits der 15 bis 18 Liter.
Bekannte Schwächen, typische Probleme und Gebrauchtwagenhinweise
Beim 911 spricht viel für die Technik. ADAC und TÜV zeichnen bei neueren wie auch älteren Generationen ein insgesamt starkes Bild. Für die Vorgänger-Generation 991 nennt der ADAC überwiegend sehr gute Zuverlässigkeit, beim 997 fällt die Mängelquote im TÜV-Report weit unterdurchschnittlich aus. Ein häufiger Punkt bei wenig bewegten Fahrzeugen sind Batteriethemen, was bei Saison- und Liebhaberautos nicht überrascht.
Wichtig beim Gebrauchtkauf ist deshalb weniger die Angst vor einem typischen Konstruktionsfehler als der genaue Blick auf Nutzung und Wartung. Ein sauber dokumentierter Serviceverlauf ist Pflicht. Ebenso wichtig sind Zustand von Reifen und Bremsen, Nachweise zu Rückrufen, mögliche Rennstrecken- oder Kurzstreckennutzung und teure Sonderausstattung wie PCCB-Keramikbremsen, Lift-System oder aufwendige Fahrwerksoptionen. Gerade beim 911 können schlecht gewartete Exemplare schnell sehr teuer werden.
Alternativen zum Porsche 911
Der Mercedes-AMG GT ist die naheliegende Alternative für Käufer, die mehr Drama, einen grollenden V8 und ein weniger fein austariertes, dafür emotional breiteres Fahrerlebnis suchen. Die Chevrolet Corvette C8 bietet sehr viel Performance fürs Geld, wirkt im Alltag und in der Materialanmutung aber weniger überzeugend. Ein BMW M4 ist deutlich praktischer und günstiger, spielt fahrdynamisch aber eher die Rolle des sehr schnellen Performance-Coupés als die des echten 911-Gegners.
Für wen sich welcher 911 lohnt
Der normale Carrera ist der beste Einstieg für alle, die vor allem das 911-Erlebnis wollen und keine absolute Maximalleistung suchen. Er ist mit 294 km/h schnell genug, weiterhin sehr präzise und im Alltag oder als Firmenwagen am leichtesten zu rechtfertigen.
Der Carrera T passt zu Fahrern, die Handschaltung, weniger Dämmung und mehr mechanisches Gefühl höher bewerten als objektive Sprintwerte. Der Carrera S schafft dagegen den Spagat zwischen Alltag, Sportlichkeit und gelegentlichen Rennstreckeneinsatz am besten. Er ist spürbar stärker als der Carrera, ohne in die Leistungsspähren des GTS oder GT3 zu kippen. Der Carrera 4S lohnt sich vor allem für Käufer, die regelmäßig bei widrigen Wetterverhältnissen oder im alpinen Raum fahren oder den Allrad ganz bewusst als Sicherheitsreserve wünschen.
Währenddessen ist der GTS der richtige 911 für Fahrer, die maximale Alltagssportlichkeit suchen und offen für die neue Hybridtechnik sind. Der Turbo S ist der Autobahn-Hammer und der universell schnellste Elfer, wirkt aber fast schon zu perfekt und kostet schnell doppelt so viel als der GTS. Bleiben am oberen Ende der Elfer-Nahrungskette die GT3-Varianten. Während sich GT3 und GT3 RS an eine besonders rennstreckenaffine Kundschaft richten, will der neue GT3 S/C besonders als Sammler- und Genussauto verstanden werden.
Fazit mit Kaufberatung
Der Porsche 911 bleibt auch 2026 die Referenz im Sportwagensegment, weil er nicht nur schnell ist, sondern in fast jeder Version ein klar definiertes Profil hat. Genau deshalb sollte man ihn nicht nach Stammtisch-Hierarchie kaufen. Für die meisten Interessenten ist der Carrera S der Sweet Spot der Baureihe: stark, schnell, alltagstauglich. Wer es puristischer mag, nimmt den Carrera T mit Handschaltgetriebe. Wer die modernste Technik und maximalen Punch will, landet beim GTS. Der Turbo S T-Hybrid ist das Komplettpaket für extreme Leistung, GT3 und GT3 S/C sind die emotionaleren Spezialisten. Entscheidend ist nicht, welcher 911 am meisten kann, sondern welcher 911 zum eigenen Einsatz wirklich passt.
AutoScout24 Scores
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Interessiert am Porsche 911
FAQ zum Porsche 911
Wie viel PS hat ein Porsche 911?
Wie viel kostet ein Porsche 911?
Wie viel Porsche 911 wurden gebaut?
Wie lange wurde der Porsche 911 gebaut?
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