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Suzuki Van

Die Wege sind weit.

Wie könnte man mit einem Van Suzuki beschreiben? Da fällt vielen Menschen eher wenig zu ein, denn Suzuki wird allgemein mit Motorrädern, kleineren Geländewagen und SUVs sowie Kleinstwagen in Verbindung gebracht. Genau bei den Kleinen der Kleinen muss man jedoch den Focus scharf stellen, um zu erfahren, dass Suzuki Vans offeriert. In Japan gibt es eine Fahrzeugklasse, die sich Kei-Car (auch K-Car; "leichtes Automobil) nennt. Da mag es etwas verwirren, dass die Maßgaben für Kei-Cars nichts mit dem Gewicht zu tun haben. Die K-Cars müssen sich auf eine Fläche von 3,39 x 1,475 m beschränken. Für den Motor ist als Grenze ein Hubraum von 660 cm³ gesetzt. Fahrzeuge dieser Größenordnung hat es bei deutschen Herstellern auch schon gegeben, aber das liegt einige Jahrzehnte zurück. Der Smart Fortwo scheitert an der Kei-Car-Klassifizierung, weil er mindestens 38 cm³ zu viel auf seine 3 Zylinder verteilt und 84 mm zu breit ist.Die Vans von Suzuki, ob noch innerhalb der Kei-Car-Grenzen oder darüber, fallen durch ihre Raumausnutzung auf. Das ist auch logisch. Gerade die Van-Form vermag es, auf wenig Bodenfläche viel Platz zu schaffen. Wer nach einem gebrauchten Suzuki Van Ausschau hält, findet aber nicht nur eine bemerkenswerte Raumökonomie. Suzuki ist es gelungen, der Van-Form Pfiff zu verleihen. Im Gegensatz zu vielen Mittelklasse-Vans wirken die kleinen Suzukis formal erheblich ausgereifter.Leider sprengt die Vernunft der Suzuki Vans für viele potenzielle Gebrauchtwagenkäufer den Rahmen der möglichen Zugeständnisse. Bevor man in der Garagenauffahrt eine automobile Minderwertigkeit zur Schau stellt, verzichtet man lieber auf einen Parkplatz in der Innenstadt.

Vielseitige Offerten

Wer dem Größenwahn widerstehen kann, bekommt mit einem Suzuki Van ein Fahrzeug, das vier oder fünf Personen ausreichend geräumig und komfortabel transportieren kann. Da ist sogar noch einen Kofferraum dabei. Von den vielen Kei-Cars aus dem Hause Suzuki, die seit dem 2. Weltkrieg produziert wurden, sind nur wenige nach Deutschland gekommen. Und bei denen handelte es sich oft um Spezialversionen bekannter Modelle wie Wagon R oder Jimney.Seit 2009 steht der Suzuki Palette im Verkaufsraum. Er ist ein Minivan wie der baugleiche Nissan Roox G. Beide nutzen die Maßgaben der Kei-Cars geschickt aus. Die Höhe von deutlich über 1,70 m gleicht die geringen Außenmaße bei Länge und Breite aus.Zu den Vorreitern in Deutschland gehört zweifelsohne der größere Wagon R+, der 1997 noch etwas kantig die deutschen Parkplätze eroberte. Bereits 2000 folgte die zweite Generation, die deutlich rundlicher und geradezu knuffig geriet. Das Kooperationsmodell mit Opel (dort als Agila) verschwand 2006 vom Markt, ist aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch zu finden. Das gilt erst recht für den Nachfolger Suzuki Splash (bei Opel wieder Agila), der ein typischer Vertreter der Microvan-Klasse wurde. Das Facelift 2012 hat ihn für weitere Jahre fit gemacht.

Leistung gibt es auch.

Was kann man mit 660 Kubikzentimeter schon anfangen? Beim Suzuki Palette reicht es dank Turboaufladung für 64 PS, die dem 3-Zylinder abgerungen werden. Sogar Allradantrieb (optional) und stufenloses Automatikgetriebe werden in den technischen Daten genannt.Der Wagon R+ reist mit 1,0 bis 1,3 Liter Hubraum und bringt maximal 76 PS. Der Nachfolger Splash erreicht bis zu 94 PS als Benziner und 75 PS als Diesel.