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Suzuki Escudo

Suzuki Escudo - Rennauto oder alltagstaugliches Geländefahrzeug

Insbesondere einem jüngeren Publikum ist der Suzuki Escudo vorwiegend aus der Cyberwelt bekannt, denn dieses Auto ist der Hauptakteur in Rennsimulationen und Spielkonsolen-Games, in denen es um das legendäre Pikes Peak Bergrennen im US-Bundesstaat Colorado geht. Der Suzuki Escudo Pikes Peak war aber auch in der Realität an diesem alljährlich stattfindenden Extremrennen in den Rocky Mountains beteiligt, das auch der deutsche Rally-Weltmeister Walter Röhrl 1987 mit einem Rekord erfolgreich bewältigte. Das Rennen im Jahr 1996 gewann der Japaner Nobuhiro Tajima mit einem Suzuki Escudo. Dabei handelte es sich, wie bei allen Autos und Motorrädern für den Renneinsatz, jedoch nicht um das Serienfahrzeug, sondern um einen Umbau für den professionellen Renn- und Rally-Einsatz. Dieses 1996 entwickelte Rennfahrzeug war mit einem Sechszylinder-V-Motor ausgestattet, der mit 1998 ccm Hubraum eine Leistung von 985 PS erreichte. Neben der Geschwindigkeit ist für dieses Rennen vor allem Kurventauglichkeit und in einem gewissen Umfang auch Geländegängigkeit gefragt. Daher ist der Suzuki Escudo Pikes Peak, so die genaue Typenbezeichnung, mit einem Allradantrieb ausgestattet. Typisch für ein professionelles Rally-Fahrzeug ist das geringe Gewicht von nur 800 kg. Wie alle professionellen Motorsportveranstaltungen dient auch dieses extreme Bergrennen dazu, der Leistungsfähigkeit von Serienfahrzeugen zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, aber auch, um Serienfahrzeuge technisch zu optimieren. In diesem Fall handelt es sich um das in Japan, Südamerika, Afrika und Asien als Suzuki Escudo bekannte Geländefahrzeug, das in Europa unter dem Namen Suzuki Grand Vitara angeboten wird.

In Europa ist der Suzuki Escudo als Grand Vitara bekannt

Suzuki Escudo lautet die Modellbezeichnung des erfolgreichen und weltweit verkaufen Straßen- und Geländefahrzeugs von Suzuki in Japan und vielen anderen Ländern der Welt. Als Suzuki Sidekick fährt der Escudo in den USA und in Europa, in Australien und auf den Philippinen ist dieses Auto als Suzuki Grand Vitara bekannt. Grand Vitara und Sidekick sind daher traditionell baugleich mit dem Suzuki Escudo, mit Ausnahme einiger auf den jeweiligen Bauartvorschriften beruhender Besonderheiten. Aufgrund der international weitgehend identischen technischen Voraussetzungen für den Einsatz im Straßenverkehr handelt es sich dabei jedoch nur im geringfügige Details. Die Produktion des Suzuki Grand Vitara für den europäischen, australischen und philippinischen Markt erfolgt zusammen mit dem Suzuki Escudo im Suzuki Werk Iwata Plant in Japan.

Suzuki Escudo oder Grand Vitara im Detail

Seit 1988 produziert Suzuki das Modell Escudo für den europäischen Markt unter der Modellbezeichnung Vitara als Dreitürer sowie seit 1991 als fünftüriges Modell Vitara long. Das Original Modell Suzuki Escudo wird in denselben Varianten für den japanischen und internationalen Markt hergestellt. Seit 1998 trägt das Modell sowohl in der Lang- wie auch in der Kurzversion in Europa die Bezeichnung Grand Vitara und wird 1999 um einen Zweitürer als Cabriolet ergänzt. Im Rahmen der Modellpflege kommt es im Verlauf der Produktionszeit zur Einführung verschiedener neuer Motorisierungen sowie im Jahr 2005 mit der zweiten Generation zu einer deutlichen Veränderung der Karosserie. Seit 2006 ist zudem der ursprünglich als Sondermodell des Suzuki Escudo angebotene Suzuki XL 7 ein eigenständiges Modell, das nicht mehr als Geländefahrzeug, sondern als SUV angeboten wird. Eine weitere grundlegende Überarbeitung der Karosserie und einiger technischer Ausstattungselemente erfolgt mit dem Modell 2015. Mit der kurzen dreitürigen und der fünftürigen Langversion sowie dem traditionellen Allradantrieb ist der Suzuki Escudo international und als Grand Vitara in Europa mit folgenden Motorisierungen auf dem Markt:

  • Reihen-Vierzylinder Ottomotor mit 1,6 l Hubraum, 106 PS als Dreitürer
  • Reihen-Vierzylinder Ottomotor mit 2,0 l Hubraum, 140 PS als Fünftürer
  • Reihen-Vierzylinder Ottomotor mit 2,4 l Hubraum, 166 PS als Dreitürer und 169 PS als Fünftürer
  • V-Sechszylinder Ottomotor mit 2,7 l Hubraum und 185 PS als Fünftürer
  • V-Sechszylinder Ottomotor mit 3,2 l Hubraum und 233 PS als Fünftürer
  • Reihen-Verzylinder Dieselmotor mit 1,9 l Hubraum und 129 PS als Drei- und Fünftürer.