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Audi Kleinwagen

Geschichte und Zielgruppe

Der bekannte deutsche Hersteller ist im Grunde erst seit 1999 im Kleinwagensegment vertreten, sieht man von einem kurzen Intermezzo während der Ölkrise mit dem Audi 50 ab, der lediglich ein VW Polo mit Audi-Emblem war.

Die Geschichte der genuinen Kleinwagen von Audi beginnt tatsächlich 1999 mit dem Audi A2, der vor allem als Einsteigerfahrzeug, allerdings auch für Kunden entwickelt wurde, die überwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind. Gerade im Stadtverkehr zeigte der A2 mit seinen guten und wendigen Fahreigenschaften, wozu er innerhalb der Großstadt im Stande war. Dabei war der A2 derart innovativ, dass seine Designer bereits drei Jahre nach seiner Veröffentlichung den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland erhielten. Doch vor allem aufgrund seines hohen Verkaufspreises konnte der A2 die Erwartungen im Hinblick auf die Absatzzahlen nicht erfüllen und wurde 2005 eingestellt.Erst nach weiteren fünf Jahren sollte Audi erneut den Sprung in das Kleinwagensegment wagen und den Audi A1 präsentieren, der wie auch der A2 auf dem Gebrauchtwagenmarkt ob seiner Fahrdynamik zu den beliebten Kleinwagen zählt. Der A1 basiert auf dem VW Polo der Generation 5, wurde jedoch optisch intern und extern völlig überarbeitet. In den ersten Zeit wurde der Kleinwagen mit seinem charakteristisch "bösartigen" Audi-Blick ausschließlich als Dreitürer angeboten, wobei es seit 2012 auch das Sportback-Modell zu erwerben gibt, so werden die fünftürigen Hatchbacks genannt.

Facelifts und Updates

Da der Audi A2 nur sechs Jahre gebaut wurde und sich lediglich rund 176.000 Mal verkauft hatte, erhielt der Wagen kein Facelift. Zwar war für eine gewisse Zeit ein Nachfolger geplant, also eine neue Generation des A2, doch wurde diese nie gebaut. Schuld daran waren Schwierigkeiten bei der Vermarktung des Autos, weil man einerseits gegen Mercedes mit der A-Klasse antreten wollte, andererseits den A2 als Klasse unterhalb des A3 zu etablieren versuchte. Das fehlende Facelift versuchte man mit einer optisch ansprechenden Edition "Color Storm" wett zu machen, welche in verschiedenen Farben lackiert war und ein mattschwarzes Dach besaß, doch fiel diese auf keinen fruchtbaren Boden.Anders sieht es beim A1 aus: Im Zuge der Einführung des fünftürigen Kleinwagens wurde die Dachlinie nach hinten verlegt, um auch großgewachsenen Passagieren im Fond Platz zu bieten. Zudem wurde das Fahrzeug im hinteren Bereich leicht verbreitet. In optischer Hinsicht hob sich besonders eine limitierte Rallye-Edition ab, welche den Audi A1 mit speziellen Felgen, Kotflügelverbreiterung und weiteren Designelementen im Innenbereich deutlich von der Masse der produzierten Audis abhob.

Motorisierung

Beim Kleinwagen Audi A2 konnte der Kunde aus zwei Benzinmotoren mit einer Leistung zwischen 75 PS und 110 PS oder aus zwei Dieselmotoren wählen, nämlich einem 1,2-Liter TDI mit 61 PS und einem 1,4-Liter TDI mit zunächst 75 PS. Letzter wurde überarbeitet und mit 90 PS angeboten.Für den A1 stehen sechs Benzinmotoren mit einer Leistung ab 86 PS bis 256 PS (quattro-Modell) zur Verfügung. Die Dieselmotoren sind allesamt weitaus stärker, als jene, die für den A1 angeboten wurden und bieten bei 1,6-Litern Hubraum 90 PS oder 143 PS bei 2-Litern Hubraum. Bei Modellen, die ab Mai 2010 gebaut wurden, liefert die 1,6-Liter Maschine 15 PS mehr.