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Kompaktwagen

Kompaktwagen

Kompaktwagen zählen zur beliebtesten Fahrzeugklasse überhaupt und haben besonders viel mit dem Volkswagen-Konzern zu tun: Der VW Käfer zählte seinerzeit als Symbol des deutschen Wirtschaftswunders - die Schwelle von rund 21,5 Millionen Fahrzeugen zum meistgebauten Volkswagen wurde im Jahr 2002 allerdings vom VW Golf gebrochen. Der Golf ist Mitbegründer bzw. Grundlage für die Herausbildung der Kompaktklasse, wie wir sie heute von vielen Herstellern kennen - ein Grund warum die Kompaktklasse auch als Golfklasse bezeichnet wird. Das meistverkaufte Fahrzeug ist der Golf dennoch nicht und rangiert weltweit nur auf Platz drei hinter der Pickup-F-Serie von Ford und dem Toyota Corolla, der auch zur Kompaktklasse gehört. Definitionsgemäß ist die Kompaktklasse zwischen Kleinwagen und der Mittelklasse angesiedelt. Eine andere Bezeichnung für die Klasse der Kompaktwagen ist die untere Mittelklasse oder auch C-Segment nach der EuroCar-Klassifikation.

Das zeichnet Kompaktwagen aus

Kompaktwagen gibt es nur als Drei- oder Fünftürer - und genau hier treffen wir auf eines der wichtigsten Merkmale dieser Fahrzeugkategorie: Kompaktwagen sind immer mit einem schrägen Heck und einer Heckklappe ausgestattet. Bei letzterem handelt es sich nicht um einen separaten Kofferraum mit Kofferraumdeckel, sondern der Stauraum ist durchgängig mit dem Innenraum verbunden und nur durch die Sitze abgetrennt. Im Prinzip kann das Fahrzeug also auch über die Heckklappe bestiegen werden, daher die Bezeichnung Drei- bzw. Fünftürer. Kurzum handelt es sich beim Kompaktwagen um einen verkürzten Kombi, in der Regel sind auch die Rücksitze gleichermaßen umklappbar, so dass der Stauraum für sperriges Gut erweitert werden kann. Doch "kompakt" zeichnet noch mehr aus: Dazu gehört etwa auch die insgesamt eher kompakte Bauweise von durchschnittlich 4,15 bis 4,50 Metern Gesamtlänge, was sich beispielsweise an den häufig vorne quer eingebauten Motoren zeigt - auf diese Weise lässt sich im Bereich der Motorhaube viel Platz einsparen. Solche Konzepte der Kompaktbauweise gab es freilich schon vor dem Golf-Zeitalter, die eigene Klasse der Kompaktwagen wurde aber erst durch den großen Hype des VW Golfs auch in den Medien als solche bezeichnet - und etabliert. Kompakte Bauweise und ein kleiner Motorraum ist aber keineswegs gleichbedeutend mit schwächeren Leistungen. Wer ordentlich Dampf unter der Haube aber dafür keinen sorgenvollen Blick aufs Bankkonto haben möchte, ist mit Modellen wie dem Golf GTI der Golf R32-Variante oder etwa den OPC-Modellen von Opel gut bedient. Generell zählen Kompaktwagen eher zu den günstigeren Fahrzeugen - wer es etwas feiner haben will und nicht auf Ausstattung und Leistung verzichten möchte, kommt mit dem 1er BMW und der neuen A-Klasse W176 von Mercedes-Benz auch mal in den höheren fünfstelligen Bereich.