chevrolet corvette stingray 831

Corvette C8

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Stärken

  • Supercar-Performance
  • Sehr gute Preis-Leistung
  • Gute Alltagstauglichkeit

Schwächen

  • Häufig nur Grau-Importe
  • Schlechte Ergonomie
  • Unübersichtliche Abmessungen

Corvette C8: Der amerikanische Sportwagen-Traum

Mit der C8 hat Chevrolet das gemacht, wovon die Corvette jahrzehntelang nur geträumt hat: Mittel- statt Frontmotor. Das Ergebnis ist ein Sportwagen, der sich in Sachen Traktion, Balance und Optik plötzlich wie ein Supercar anfühlt – aber im Kern eine Corvette bleibt: V8-Sauger, brachiales Drehmoment, Alltagstauglichkeit und ein Preisniveau, das im Konkurrenzumfeld traditionell als bezahlbar gilt. Auf AutoScout24 finden Sie verfügbare Neuwagen, EU-Modelle und junge Gebrauchte.

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Markt-Check | Technische Daten | Varianten | Zielgruppen | Alternativen | Testberichte | Probleme & Rückrufe

Corvette C8 im Überblick

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Aktuelle Angebote zu Corvette C8

Die Corvette C8 im Markt-Check

Die achte Generation der Chevrolet Corvette (C8) hat alles auf den Kopf gestellt. Mit dem historischen Wechsel vom Front- zum Mittelmotor-Layout greift die US-Ikone nun nicht mehr nur Porsche 911, BMW M und Mercedes-AMG an, sondern drückt direkt in Richtung der etablierten Supersportwagen wie McLaren, Ferrari und Lamborghini.

Mit dem C8-Topmodell, der ZR1, die mit ihren Performance-Optionen auf vierstellige PS-Zahlen kommt, spielen die Amerikaner wirklich groß auf. Doch auch das feinnervige Hochdrehzahl-Tracktool Z06 beeindruckt die Fans und Gegner gleichermaßen. Mit der E-Ray ist zudem die erste Corvette der Geschichte mit Allradantrieb und Hybrid-Power im Angebot, während die reguläre Stingray mit ihrem 482 PS starken Saugmotor die Fans der klassischen V8-Motoren glücklich macht.

Egal für welche Version Sie sich entscheiden: Das Coupé mit herausnehmbarem Targadach oder das vollelektrische Cabriolet bieten atemberaubende Fahrleistungen zu einem Preis, der der europäischen Konkurrenz den Schweiß auf die Stirn treibt.

Technische Daten – die Corvette C8 auf einen Blick

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Merkmal Daten / Fakten
Modell Chevrolet Corvette
Generation C8 (seit 2020)
Fahrzeugklasse Sportwagen
Karosserieform Coupé und Targa, 2 Türen, 2 Sitzplätze
Crashtest-Wertung Noch nicht getestet
Antrieb Heckantrieb, elektrischer Allradantrieb (E-Ray)
Getriebe 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Motoren Benzin, Hybrid (E-Ray)
Leistung 482 – 1.079 PS (je nach Variante, z. B. ZR1)
0–100 km/h ca. 2,3 – 3,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit bis zu 346 km/h (ZR1 bis zu 375 km/h)
Länge 4.630 – 4.722 mm
Breite 1.933 – 2.025 mm
Höhe 1.234 – 1.242 mm
Radstand 2.722 – 2.723 mm
Kofferraumvolumen ca. 357 Liter (kombiniert vorn/hinten)
Leergewicht ca. 1.527 – 1.775 kg
Verbrauch (kombiniert, WLTP) ca. 12,1 – 16,5 l/100 km (modellabhängig)
CO₂-Emissionen (kombiniert WLTP) ca. 277 – 377 g/km (modellabhängig)
Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM
Neupreis (01/2024) ab 99.000 Euro

Varianten

Das C8-Portfolio bietet extrem unterschiedliche Charaktere allein aufgrund der verschiedenen Motoren und Performance-Pakete. Dazu kommt, dass man sich mit dem Coupé mit herausnehmbarem Dachteil oder dem Cabriolet mit elektrischem Klappdach auch noch für zwei unterschiedliche Karosserievarianten entscheiden kann.

Der Klassiker macht den Einstieg: Die Stingray mit dem LT2-Motor. Der 6.2-Liter-V8-Sauger leistet in der EU-Version 482 PS. Ein perfekter Gran Turismo, durchzugsstark (613 Nm) und mit dem Z51-Paket bereits ordentlich sportlich.

Darüber rangiert mit der 644 PS starken E-Ray der Technologie-Träger. Sie kombiniert den 6.2-Liter-V8 über der Hinterachse mit einem E-Motor an der Vorderachse und sorgt so für elektrischen Allradantrieb. Zudem ist ihre Karosserie breiter, denn das Bodykit stammt von der Z06. Die Null-Sechser ist traditionell als Motorsport-Waffe ausgelegt. Statt 6,2 Liter Hubraum sind es hier nur 5,5 Liter. Diese aber mit einer Flatplane-Kurbelwelle wie bei Ferrari und einer Nenndrehzahl von 8.600 Umdrehungen bringt sie es auf infernalische 645 PS – die US-Version ohne OPF schafft sogar 680 PS.

Die radikale Dynamik der Z06 übernimmt die ZR1 und legt nochmal einen drauf. Für das Spitzenmodell haben die Entwickler zwei Turbolader an den Hochdrehzahl-V8 geschnallt und sorgen so für unglaubliche 1.079 PS im Serientrimm. Das Drehmoment liegt gar bei 1.123 Nm. Damit ist die ZR1 stärker und beschleunigt schneller als ein Bugatti Veyron – zu einem Bruchteil des Preises. Highlight in den USA ist die ZR1X, die die E-Ray-Vorderachse spendiert bekommt und dadurch 1.267 PS leistet.

Zielgruppen – für wen ist die Corvette C8 geeignet?

Die Corvette C8 ist für Menschen, die ein echtes Sportwagen-Erlebnis wollen, aber nicht automatisch im deutschen Premium-Kanon landen möchten. Du bekommst das Supercar-Layout, den V8-Charakter und eine auffällig hohe Alltagstauglichkeit – auch beim Stauraum – musst aber akzeptieren, dass du in Deutschland eher Exoten-Image kaufst: Importstress, Spezialisten, Teilelieferzeiten und ein Markt mit weniger Vergleichsfahrzeugen.

Ist die Corvette C8 das richtige Auto für dich?

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Dein Nutzungsprofil Passt die Corvette C8? Kurzfazit
Weekend-Sportwagen & Spaßauto 🟢 Sehr gut Genau dafür gebaut: Mittelmotor-Balance + V8-Punch.
Ein Sportwagen, aber mit Platz 🟢 Gut 355 Liter sind für ein Supercar stark.
Daily Driver in der Stadt 🟡 Kommt drauf an Der Alltag geht, aber Abmessungen, Übersicht und Komfort sind Sportwagen-typisch.
Sorgenfrei-Service wie beim 911 🟠 Eher nein Exoten-Faktor: Das Angebot ist eher weniger „Mainstream“.
Maximale Winter-Souveränität 🟡 Kommt drauf an Nur weil die E-Ray zeitweise als Allradler fährt, taugt sie dennoch kaum im Winter.

Alternativen

Der Porsche 911 (992) ist die ewige europäische Benchmark. Er ist im Detail feiner verarbeitet, aber drastisch teurer, sobald man die Optionsliste aufschlägt. Der Audi R8 bietet einen V10 und ein ähnliches Mittelmotor-Konzept. Der Maserati MC20 bedient die italienische Mittelmotor-Nische, ist aber in einer völlig anderen Preisliga. Typische Frontmotor-Alternativen sind der Mercedes-AMG GT oder der Aston Martin Vantage.

Fazit der AutoScout24-Testredaktion

Unsere AutoScout24-Testredaktion hat die Corvette C8 als E-Ray zuletzt im Jahr 2025 getestet.

Die Chevrolet Corvette C8 E-Ray ist eine echte Überraschung. Nach der zappeligen Stingray dachten wir nicht, dass sich die erste Allrad-Vette derart „erwachsen“ fahren lässt - aber so ist es. Die zusätzlich angetriebene Vorderachse, das Mehr an Power und die ein oder andere Feinabstimmung machen den Ami zu einer echten Alternative zum Porsche 911 Targa GTS T-Hybrid. Mit einem Grundpreis von 169.900 Euro ist der Spaß sogar um einen VW Golf günstiger als der Stuttgarter.

Lies jetzt den vollständigen Corvette-Testbericht.

Probleme und Rückrufe

Amerikanische Sportwagen sind oft robuster als ihr Ruf, dennoch gibt es bei der C8 bekannte Schwachstellen.

Aktuelle und häufige Rückrufe (Corvette C8)

Frunk-Haube:

Ein sehr bekannter Rückruf betraf die vordere Kofferraumklappe (Frunk), die sich bei der Fahrt öffnen konnte, wenn sie manuell nicht richtig eingerastet war. Dies wurde durch "Over-the-Air"-Software-Updates behoben, die das Auto massiv drosseln und warnen, sobald die Haube entriegelt ist.

Ventilfedern (frühe Modelle):

Ein Produktionsfehler führte bei einigen sehr frühen 2020er Modellen zu gebrochenen Ventilfedern im V8. Bei jüngeren Baujahren ist dies längst behoben.

Interessiert am Corvette C8

FAQ

Welche Motorisierungen sind für die Corvette C8 verfügbar?
Die Corvette C8 bietet je nach Modellvariante spektakuläre V8-Triebwerke und bricht erstmals auch mit Traditionen. C8 Stingray (Basismodell): Wird von einem klassischen 6,2-Liter-V8-Sauger angetrieben. In der EU-Version leistet dieser 354 kW (482 PS) bei 613 Nm Drehmoment (US-Modelle bringen es auf bis zu 495 PS). C8 Z06: Für Puristen und Track-Day-Fans. Hier arbeitet ein Hochdrehzahl-5,5-Liter-V8 mit Flat-Plane-Kurbelwelle, der in der europäischen Ausführung brutale 475 kW (646 PS) auf die Straße bringt. C8 E-Ray: Die erste Hybrid- und Allrad-Corvette der Geschichte. Sie kombiniert den 6,2-Liter-V8 auf der Hinterachse mit einem Elektromotor an der Front und erzielt so eine gewaltige Systemleistung von 481 kW (654 PS). C8 ZR1: Das extreme Hypercar-Derivat, das mit seinem Biturbo-V8 die 1.000-PS-Marke knackt und mit massiver Aerodynamik aufwartet.
Welche Sicherheits- und Assistenzfunktionen bietet die Corvette C8?
Trotz ihrer brachialen Fahrleistungen bietet die C8 ein zeitgemäßes Maß an aktiver und passiver Sicherheit. Zur Ausstattung gehören neben den obligatorischen Airbags und einem automatischen E-Call-Notrufsystem auch moderne Helfer für den Alltag. Dazu zählen ein Totwinkelwarner sowie ein Querverkehrswarner fürs Rückwärtsfahren (Rear Cross Traffic Alert). Besonders praktisch: Da die Sicht nach hinten durch den Mittelmotor bauartbedingt eingeschränkt ist, liefert ein hochauflösender digitaler Rückspiegel das Kamerabild des Hecks direkt ins Sichtfeld des Fahrers. Eine Diebstahlwarnanlage mit Neigungs- und Bewegungssensoren schützt den Sportwagen zudem vor Langfingern.
Welche Karosserie- und Modellvarianten sind erhältlich?
Grundsätzlich gibt es die Corvette C8 in zwei Karosserieformen: als Coupé (mit herausnehmbarem Targa-Dachmittelteil) und als Cabriolet (Convertible) mit einem elektrisch versenkbaren Hardtop. Die Modellpalette fächert sich in vier Performance-Kategorien auf: 1. Stingray: Der alltagstaugliche GT-Sportler. 2. Z06: Das rennstreckenfokussierte Track-Tool. 3. E-Ray: Der blitzschnelle Performance-Hybrid für jede Wetterlage. 4. ZR1: Das extreme Hypercar-Derivat, das mit seinem Biturbo-V8 die 1.000-PS-Marke knackt und mit massiver Aerodynamik aufwartet.
Welche technischen Innovationen machen die C8 so besonders?
Der größte Paradigmenwechsel in der mittlerweile über 70-jährigen Corvette-Historie ist das Mittelmotor-Layout. Die Verlegung des Motors direkt hinter die Sitze sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung, spürbar mehr Traktion und ein deutlich agileres Handling, das es mit europäischen Supersportwagen aufnimmt. Zugunsten des Leistungsgewichts kommen zudem intelligente Leichtbaumaterialien wie Aluminium und Karbon zum Einsatz. Ein weiteres Highlight ist das optionale Magnetic Selective Ride Control-Fahrwerk, das die Dämpfung in Millisekunden an die Fahrbahnbeschaffenheit anpasst. Im Innenraum runden volldigitale Instrumente und ein stark fahrerorientiertes Infotainmentsystem das Cockpit ab.

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