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Ferrari 275

Ferrari 275

Hinter dem Namen "Ferrari" verbirgt sich ein bekannter italienischer Automobilhersteller für Formel-1-Fahrzeuge und Sportwagen. Der Name geht auf den ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari zurück, welcher das Unternehmen im Jahre 1947 gründete. Heute gehört Ferrari mit 90 Prozent zum Fiat-Konzern. Weiterlesen

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Ferrari 275: Straßenwagen mit progressivem Design

Der Stammsitz des Automobilherstellers befindet sich im italienischen Maranello. Die deutsche Niederlassung finden Interessierte in Wiesbaden. Diese Zentrale ist zudem für das Mittel- und Osteuropa-Geschäft verantwortlich.

In den Jahren 1964 bis 1986 ließ das italienische Autohaus den Ferrari 275 produzieren. Er gilt als Nachfolger des Ferrari 250s.

Die Geschichte des Ferrari 275s

Von 1953 bis 1965 produzierte der Automobilhersteller den Ferrari 250 in Kleinserie. Als es an der Zeit war, dieses äußerst erfolgreiche Modell zu ersetzen, stellte das Unternehmen mit dem Ferrari 275 GTB ein recht progressives Design vor. Zum ersten Mal präsentierte das Autohaus einen Straßenwagen, welcher eine hintere Einzelrad-Aufhängung aufwies und das Getriebe unmittelbar an der Hinterachse hatte. Von den Ferraris, die der Konzern in den Jahren zuvor verkauft hatte, zeichnete sich dieses Modell durch seine Nähe zu herkömmlichen Straßenfahrzeugen aus. Der Wagen des Designers Pininfarina wies sowohl die Merkmale des Ferrari 250 GTOs als auch des Ferrari 250 GT Lussos auf. Zudem bot das Auto ein gutes Handling und eine enorme Geschwindigkeit. Das Getriebe wurde in Form der Transaxle-Bauweise zurückgesetzt, welches dem Ferrari 275 GTB eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen der vorderen und der hinteren Achse verlieh. Dies zog ein ausgewogenes Fahrgefühl sowie eine exzellente Straßenlage nach sich.

Zwar war das Fahrgestell vollkommen neu, es setzte sich jedoch immer noch aus einer Mischung aus rechteckigen und ovalen Rohren im entfachen Leiteraufbau zusammen. Zudem wies es einen Radstand von 240 cm auf. Aus dem Ferrari 250 GT übernahm man den V12-Motor und stattete ihn mit einer Trockensumpfschmierung und größeren Bohrung aus. Das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich wies deutlich effizientere Werte auf. Der Automobilhersteller präsentierte sowohl eine Version mit drei Vergasern und 280 PS als auch ein Modell mit sechs Vergasern und 320 PS.

Als große Neuheit wurde neben der Einzelradaufhängung die Achseinheit angesehen, in welcher das Fünfgang-Getriebe gemeinsam mit dem Differential auf der Hinterachse angebracht war. Dies ermöglichte eine bessere Gewichtsverteilung sowie ein größeres Platzangebot im Innenbereich. Am Schwungrad befand sich weiterhin die Kupplung. Die Kardanwelle ließ man am zwar stabilen, jedoch schlanken Träger mit zentralem Festlager montieren.

Die anfangs produzierten Modelle wiesen eine relativ kurze Frontpartie auf, welche man im Laufe der Produktionsjahre durch längere austauschte. Zudem verband man das Getriebe und den Motor in Form einer robusten Schubstange.

Wie es bei dem italienischen Autobauer üblich war, handelte es sich bei dem Ferrari 275 GTB um das erste Modell einer ganzen Serie. Als Nachfolger des Ferrari 275 kam am Ende des Jahres 1966 der 275 GTB/4 auf den Markt. Er zeichnete sich durch einen 3,3-Liter-Motor mit zwei Nockenwellen pro Zylinderbank aus. Bereits in den Rennwagen der ausgehenden 1950er Jahren hatten sich die zugehörigen Zylinderköpfe äußerst bewährt. Dank ihnen leistete der Motor 300 PS, sodass eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 255 km/h erzielt werden konnte.

Mit diesem 3,3-Liter-Motor endete die Ausbaustufe des sogenannten Colombo-V12. Für eine weitere Hubraumerhöhung war im einst lediglich 1,5-Liter-Motor nicht genügend Material zwischen den einzelnen Zylindern vorhanden. Spätere Modelle zeichneten sich durch einen Lampredi-Motor aus. Aurelio Lampredi (16.06.1917 - 01.01.1989) ging als italienischer Konstrukteur von Flugzeug- und Automobilmotoren in die Geschichte ein.

Ferrari baute den 275 GTB 205 Mal mit langer Frontpartie und 250 Mal mit kurzer. Zudem entstanden in dem Produktionszeitraum von vier Jahren 280 GTB/4s.

Die einzelnen Versionen im Überblick

Bei dem Ferrari 275 GTB/4 handelt es sich um die zweite Version des Ferrrari 275 GTBs, welche mit 2 x 2 obenliegenden Nockenwellen ausgestattet ist und eine Pferdestärke von 300 aufweist. Der Gründer von N.A.R.T., Luigi Chinetti, gab eine Cabrio-Variante des Ferrari 275 GTB/4 in Auftrag, die auch unter dem Namen Ferrari NART Spyder bekannt ist. Das Fahrzeug wurde jedoch nur zehnmal produziert. Deutschland verzeichnete ganze zwei Zulassungen des Wagens.

Der Ferrari 275 GTS ist die Cabrio-Variante des Ferrari 275 GTBs auf dem Chassis des GTB. Die Pininfarina-Karosserie ist jedoch eigenständig. Der Motor wies eine Leistung von 260 PS auf.