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Ferrari GTC4 Lusso

Ferrari GTC4 Lusso

Ferrari GTC4 Lusso: Seltener Shooting Brake in der Sportwagenklasse

Mit dem GTC4 Lusso stellt Ferrari 2016 eine Rarität in der Sportwagenklasse vor: Der GTC4 läuft in Maranello wie sein Vorgänger FF als Shooting Brake vom Band. Die V12-Ausstattung für das Topmodell und ein V8-Motor beim 2017 nachgereichten Lusso T stehen im Programm. Beide 4-Sitzer bringen Ferrari-Power und Luxuseinrichtung mit. Die Lusso punkten als sportliches Familienauto und elegante Reisewagen mit ordentlich Platz. Weiterlesen

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Ferrari GTC4 Lusso - Karosserieform

Für GTC4-Neuwagen mit dem V12-Antrieb berechnet Ferrari zum Marktstart 2016 fast 262.000 Euro, ohne Extras. Für den Lusso T rufen die Italiener günstigere Tarife auf: Die V8-Einstiegsmodelle kosten zur Markteinführung im Jahr 2017 gerundet 226.000 Euro. Ob das noch günstig oder schon zu teuer ist, lässt sich mit einem Vergleich jedenfalls nicht klären. Denn der Shooting Brake hat eigentlich keine Konkurrenten. Für die Gegenüberstellung stehen nur Sportlimousinen oder 2+2-Sitzer Coupés zur Verfügung. Lusso-Alternativen in diesen Karosserieformen bieten die Aston Martin Rapide oder DB11, die bei der Neuwagenvorstellung um die 200.000 Euro kosteten. Maserati bietet seine 4-Sitzer Coupés GranTurismo schon für unter 130.000 Euro in der Basisversion an. Ein Mercedes-AMG GT Coupé ist ab rund 117.300 Euro zu haben. Mercedes ist übrigens die einzige Marke, die in der Serie auch Shooting Brakes auflegt. Modelle wie der CLS treten dabei allerdings als Oberklassekombis ohne Ferrari-Konkurrenzanspruch an.

Der Ferrari GTC4 Lusso auf dem Markt für Gebrauchtwagen

Seit Ferrari seine Produktionszahlen gesteigert hat, machen sich die Modelle aus Maranello auf dem Markt für Gebrauchtwagen nicht mehr ganz so rar. Dennoch gehören Ferraris je nach Baujahr und Baureihe nach wie vor zu den wertstabilsten Gebrauchtwagen. Das macht sich auch beim noch jungen GTC4 Lusso und Lusso T bemerkbar. Die V12-Version etwa ist als Gebrauchtwagen ab ca. 250.000 Euro zu finden. Da wird klar: Das Alleinstellungsmerkmal eines Shooting Brakes in der Sportwagenklasse wird gerne mit eingepreist.

So unterscheidet sich der GTC4 Lusso vom Vorgänger Ferrari FF

Erstmals realisierten die Italiener das Konzept des Shooting Brakes in der Sportwagenklasse beim Lusso-Vorgänger Ferrari FF. Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich der GTC4 nicht in komplett neuer Form, sondern als Weiterentwicklung des bis 2016 gebauten FF. Diese Unterschiede fallen beim Lusso besonders auf:

  • Runde Doppel-Rückleuchten im klassischen Ferrari-Stil.
  • Markanter ausmodellierte Kotflügel vorne und hinten.
  • Veränderter Frontanbau mit Splitter.
  • Neues Heckdesign mit gerade abschließender Diffusorplatte und darin integrierten Endrohren sowie vergrößerten waagerecht angelegten Luftauslässen im Stoßfänger.
  • Ein Dachkantenspoiler sorgt beim GTC4 Lusso für bessere Aerodynamik.

Technische Innovationen beim GTC4 Lusso mit V12-Motor

Während der GTC4 Lusso sich optisch nur behutsam weiterentwickelt, bringen die Ferrari-Ingenieure eine ganze Reihe von technischen Innovationen in die Modelle ein, die Fahrkomfort und Handling im Alltag verbessern helfen. Das gehört dazu:

  • Neue Steuerung für das 4RM-S genannte System zur Koordination von Allradantrieb und Allradlenkung mit elektronischem Sperrdifferenzial und Adaptivdämpfer für höhere Heckstabilität.
  • Optimierte Power Transfer Unit, mit der Ferrari den Großteil des Drehmoments auf die Außenräder des GTC4 bringen kann, ohne dass die Traktion negativ beeinflusst wird.
  • Überarbeiteter V12-Motor mit mehr Leistung und optimiertem Leistungsgewicht von 2,6 kg/PS.
  • Neu in der Baureihe eingeführter V8-Motor für das Einstiegsmodell Lusso T.

Geräuschdämmung und Komfort bessert Ferrari beim GTC4 nach

Entsprechend ihres Profils als Sportwagen mit hohem Alltagsnutzen überarbeitet Ferrari für den Lusso auch Ausstattung und Innenraum. Besonderes Augenmerk legen die Italiener dabei offensichtlich auf die Dämmung. Die soll einerseits effektiver sein und Außengeräusche abschirmen, andererseits aber den typischen Ferrari-Sound nicht verschlucken. Beide Ansprüche sollen Maßnahmen wie eine leisere Klimaanlage und der Einsatz von White-Noise erfüllen. Dazu bekommt der GTC4 ein neues Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Touchscreen und vereinfachtem Steuerungsmenü.

Viele Gemeinsamkeiten zwischen Ferrari Lusso und Lusso T

Der rote Startknopf und der Manettino zur Auswahl der Fahrprogramme fehlen weder beim Lusso mit V12-Motor noch beim V8-Modell mit der Bezeichnung Lusso T. Die Fahrzeugabmessungen sind mit fast 4,93 Metern Länge, 1,98 Metern in der Breite und einer Höhe von 1,38 Metern bei beiden Shooting Brakes der Baureihe GTC4 identisch. Und auch unter der Heckklappe keine Unterschiede: Gut 450 Liter Kofferraumvolumen stehen für die Zuladung bereit. Allradlenkung und das F1-Doppelkupplungsgetriebe mit Automatikprogramm und Schaltwippen verbaut Ferrari ebenfalls bei beiden GTC4-Versionen.

Ferraris Lusso-Varianten im Datenvergleich

Zwei entscheidende technische Unterschiede gibt es: Der Lusso T hat einen V8-Motor und an der Hinterachse angetriebene Räder. Einen Allradantrieb wie beim V12-Modell hat Ferrari für die Einstiegsversion vorerst nicht vorgesehen. Achtzylinder statt zwölf, das hört sich dramatischer an, als der PS-Vergleich dann zeigt. Denn der V8 liefert dem Lusso T immerhin 448 kW (610 PS), gegen die der V12 zwar 507 kW (690 PS) aufbieten kan. Dafür muss er mit seinem Allradsystem aber auch 50 kg mehr Gewicht bewegen. Im Spurt zur Hundertermarke trennen beide deswegen nur 0,1 Sekunden: Der Lusso T benötigt für die Strecke 3,5 Sekunden, der V12-Lusso 3,4 Sekunden. Nur bei der Höchstgeschwindigkeit zeigt sich die Dominanz des Zwölfzylinders: Hier stehen den 335 km/h des V12 die 320 km/h der T-Version gegenüber.

Für diese Kunden baut Ferrari die Sportwagen GTC4 Lusso und Lusso T

Großes Gepäckabteil, viel Raum und Komfort für vier, ein Cockpit mit allen Ferrari-Besonderheiten und die Extravaganz eines Shooting Brakes als Sportwagen, diese Argumente dürften für Käufer eines Neu- oder Gebrauchtwagens der Baureihe GTC4 Lusso im Vordergrund stehen. Wirkliche Alternativen haben sie auch gar nicht, sofern es diese Karosserieform sein muss. Bleibt die Frage: V12-Prestige oder V8-Vernunft? Gegen den Achtzylinder spricht eigentlich nur, dass Ferrari den Lusso T zum Marktstart 2017 nicht mit Allradantrieb anbietet. Der macht das Handling einerseits zwar in bestimmten Situationen leichter. Doch die werden Fahrer andererseits nicht unbedingt herbeisehnen, wenn sie den Ferrari GTC4 als sportliches Familienauto und Reisetourer kaufen. Letztlich punktet der Lusso T im Alltag durch niedrigere Kosten beim Unterhalt sowie durch niedrigere Verbrauchs- und Emissionswerte: Den 15 Litern (350 g/km CO2) beim V12-Lusso stehen 11,6 Liter (265 g/km CO2) beim Achtyzlinder-Lusso gegenüber.