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Daewoo Nubira

Daewoo Nubira

Anfang der 1990er Jahre waren die Weichen für den südkoreanischen Autoproduzenten Daewoo auf Wachstum und Auslandsexpansion gestellt. Neben den asiatischen und nordamerikanischen Märkten richteten die Koreaner ihre Anstrengungen vor allem darauf, auch in Europa als Hersteller eines breit angelegten Fahrzeugprogramms vom Kleinwagen bis zur Limousine der Mittelklasse wahrgenommen zu werden. Weiterlesen

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Der Daewoo Nubira kommt im Jahr 1997 erstmals auf den Markt

Wer es als Fahrzeughersteller in Europa schaffe, dem gelinge auch der globale Durchbruch, hieß es in der Autoindustrie zu jener Zeit. Zur Strategie von Daewoo gehörte es, seinen neu entwickelten Modellen ein eher europäisches Gesicht zu geben. Es gab kaum einen renommierten italienischen Autodesigner, der seine Ideen in diesen Aufbruchsjahren nicht bei Daewoo einbrachte. Pininfarina, Italdesign, Bertone, die großen Namen sollten zum großen Erfolg führen. Da passte es genau ins Konzept, als sich für Daewoo die Gelegenheit ergab, im boomenden Sektor der Sport Utility Vehicles (SUV) präsent sein zu können, indem das Unternehmen den strauchelnden Geländewagenbauer Ssang Yong übernahm. Investiert wurde nicht nur in Zukäufe und eine Modelloffensive, sondern notwendigerweise auch in modernere Produktionsanlagen mit größeren Kapazitäten, wie das Daewoo-Werk in der südkoreanischen Stadt Gunsan. Bevor Daewoo das Geld ausging und der amerikanische Autokonzern General Motors (GM) als Mehrheitsaktionär einstieg, lief die Produktion in Gunsan an. Eines der ersten Modelle, das dort 1997 vom Band lief, war der Daewoo Nubira.


Der Daewoo Nubira wird als Limousine und Kombi gebaut


Während der Vorgänger Daewoo Nexia noch ein Lizenznachbau des von GM angebotenen Opel Kadett gewesen war, kam der Daewoo Nubira weitgehend als technische Eigenentwicklung des Herstellers auf den Markt. Angeboten wurde der frontangetriebene Daewoo Nubira in drei Karosserieversionen als Stufenhecklimousine, fünftürige Schrägheck-Limousine sowie als Kombi. Mit Maßen von 4,28 bis 4,55 Metern Länge und einer Breite von 1,72 Metern wiesen die Daewoo Nubira in jeder Karosserieform die klassentypischen Dimensionen eines Fahrzeugs der unteren Mittelklasse auf. Im Baujahr 1999 erhielt der von italienischen Stylisten entworfene Daewoo Nubira eine umfassende Modellpflege mit technischen änderungen und einer neuen Frontgestaltung, wobei die Schrägheckvariante aus dem Programm genommen wurde. Die zweite Generation des Daewoo Nubira, dieses Mal von Pininfarina gezeichnet, kam im Jahr 2004 nach Europa und wurde dort als Stufenheck-Limousine und Kombi angeboten, bevor GM das Modell als Chevrolet Nubira unter einem US-Label des Konzerns fahren ließ. Als Motorisierungen standen für den Daewoo Nubira Benzineraggregate in zwei Leistungsstufen von 76 kW (103 PS) bis 96 kW (131 PS) zur Verfügung.


Fahrzeugbewertungen zu Daewoo Nubira

6 Bewertungen

3,6

Technische Daten Daewoo Nubira

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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