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Jeep Avenger

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Stärken

  • typischer Jeep-Auftritt
  • bis 400 Kilometer Reichweite
  • viele Ausstattungs- & Dekoroptionen

Schwächen

  • zum Start keine Allradversion
  • Basisversionen ohne Assistenzpaket
  • keine Anhängerkupplung verfügbar

Jeep Avenger: Prämiertes Elektro-SUV als Startermodell

Als Offroader-Marke von Stellantis erschließt sich Jeep neue Kundenkreise und lässt in Polen ein kleines Elektro-SUV als neues Einstiegsmodell vom Band laufen. Der Jeep Avenger wurde 2023 als Auto des Jahres prämiert und bringt neben typischer Jeep-Optik junge Optionen zur Individualisierung mit. Jetzt weiterlesen:



Markt-Check | Technische Daten | Varianten | Zielgruppen | Alternativen | Testberichte | Probleme & Rückrufe

Jeep Avenger im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Jeep Avenger im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

Neu ab:
Gebraucht ab:
Leasing ab:
Finanzieren ab:
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
von 0 auf 100 km/h:9 - 10.9s
Höchstgeschwindigkeit:150 - 194 km/h
CO2-Ausstoß (komb.):0 - 0 g CO2/km
Verbrauch (komb.): null
Maße (L/B/H) ab:4084 x 1776 x 1528 mm
Türen:5
Kofferraum:325 - 1277 Liter
Anhängelast:920 - 1200 kg

Aktuelle Angebote zu Jeep Avenger

Der Jeep Avenger im Markt-Check

Der Jeep Avenger ist als Kleinwagen-SUV (B-SUV) positioniert. Das „Car of the Year 2023“ richtet sich an Käufer, die ein kompaktes, leicht zu parkendes City-SUV suchen, aber trotzdem eine erhöhte Sitzposition und alltagstauglichen Platz benötigen. Zu den größten USPs zählen die für diese Größe ungewöhnlich „jeepige“ Ausrichtung mit guter Bodenfreiheit und ordentlichen Offroad-Winkeln. Wer zusätzlich mehr Traktion für schlechtes Wetter oder leichte Offroad-Strecken will, wird beim Avenger 4xe fündig. Bei der Wertstabilität gilt: Kleine SUVs sind gebraucht oft gefragt, beim Elektro-Avenger muss man aktuell aber mit mehr Preisdynamik rechnen. Als grobe Orientierung: In ADAC-Kalkulationen liegt der monatliche Wertverlust beispielhaft bei ca. 174 Euro (Benzin) beziehungsweise 227 Euro (Elektro).

Technische Daten - der Jeep Avenger auf einen Blick

Tabelle anzeigen
Merkmal Daten / Fakten
Modell Jeep Avenger
Generation 1. Generation (seit 2023)
Fahrzeugklasse Kleinwagen-SUV (B-SUV)
Karosserieform SUV, 5 Türen, 5 Sitzplätze
Crashtest-Wertung 3 Sterne Euro NCAP (2024 - Avenger EV)
Antrieb Frontantrieb, Allradantrieb (4xe)
Getriebe 6-Gang manuell (Benzin) | eDCT6 (e-Hybrid/4xe), 1 gang (Elektro)
Motoren Benzin, 48-V-Hybrid, Elektro (54 kWh)
Leistung 101 – 156 PS (je nach Variante)
0–100 km/h ca. 9 – 10,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit bis ca. 194 km/h
Länge 4.084 - 4.088 mm
Breite 1.776 mm (ohne Spiegel) / 1.987 mm (mit Spiegel)
Höhe ca. 1.527 mm - 1.541 mm
Radstand 2.557 mm - 2.563 mm
Kofferraumvolumen 325 - 380 Liter
Leergewicht ca. 1.180 - 1.536 kg
Verbrauch (kombiniert, WLTP) ca. 4,9 – 5,9 l/100 km (Benzin/e-Hybrid) | ca. 15,5 – 16,0 kWh/100 km (Elektro)
Elektrische Reichweite außerstädtisch ca. 386 – 400 km | innerstädtisch ca. 562 – 585 km
Batteriekapazität (Elektro) 54 / 51 kWh (brutto/netto)
CO₂-Emissionen (kombiniert WLTP) 0 - 132 g/km
CO₂-Klasse A - D (modellabhängig)
Abgasnorm Euro 6e (Benzin / Hybrid)
Neupreis (02/2026) ab 26.300 Euro (Benziner) | ab 28.300 Euro (e-Hybrid) | ab 38.500 Euro (Elektro)
Gebrauchtwagenpreis (02/2026) ab ca. 4.000 Euro

Varianten

Der Jeep Avenger ist in mehreren Ausstattungsvarianten erhältlich. Für Benziner, e-Hybrid und Elektro stehen die Linien Longitude, Altitude und Summit bereit. Vom soliden Einstieg (inkl. der wichtigsten Assistenten, wie Notbrems- und Spurhalteassistent), über die mittlere Ausstattung (Komfort- & Tech-Update) bis zur Topversion mit deutlich mehr Komfort- und Assistenzumfang. Für alle, die es optisch konsequent dunkel mögen, gibt es (für e-Hybrid und Elektro) zusätzlich die Black Edition, die auf dem Altitude aufbaut und unter anderem mit schwarzen 17-Zoll-Felgen sowie schwarzen „Jeep“-/„Avenger“-Logos antritt. Offroad-orientiert ist der Avenger 4xe, den Jeep als Upland und Overland anbietet; darüber rangiert die Avenger 4xe The North Face Edition als Sondermodell in limitierter Auflage (4.806 Stück).

Interessant sind jedoch auch die Paketangebote, die Jeep für seine E-SUV macht und die unterschiedliche Schwerpunkte bei Technik oder Komfortausstattung setzen. Dazu gehören etwa die Optionen Technologie und Style, Infotainement und Komfort, LED und Style oder die Assistenz- und Winterpakete.

Zielgruppen - für wen ist der Jeep Avenger geeignet?

Der Jeep Avenger ist als kompaktes Kleinwagen-SUV (B-SUV) vor allem für Personen interessant, die ein handliches Fahrzeug mit erhöhter Sitzposition und guter Alltagstauglichkeit suchen. Für Stadtverkehr und Pendelstrecken ist insbesondere die vollelektrische Variante naheliegend; Benziner und Hybrid richten sich eher an Käuferinnen und Käufer ohne verlässliche Lademöglichkeit oder mit regelmäßig längeren Fahrprofilen. Als familienfreundlicher Einstieg ins B-SUV-Segment richtet er sich außerdem an Paare und junge Familien, die Platz und Alltagstauglichkeit wollen, ohne gleich „eine Nummer größer“ zu kaufen. Wer zusätzlich mehr Traktion bei schlechtem Wetter oder auf unbefestigten Wegen wünscht, findet im Avenger 4xe mit Allradantrieb die passendere Ausführung. Jeep positioniert ihn explizit für urbane Kunden mit Wochenend-Abenteuer-Anspruch.

Ist der Jeep Avenger das richtige Auto für dich?

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Dein Nutzungsprofil Passt der Jeep Avenger? Kurzfazit
Stadtverkehr & tägliches Pendeln 🟢 Sehr gut Kompaktes B-SUV-Format, erhöhte Sitzposition und alltagstaugliche Abmessungen – ideal für urbane Nutzung und kurze bis mittlere Strecken.
Kurzstrecken & häufiges Stop-and-Go 🟢 Sehr gut Besonders als Elektro oder Hybrid effizient und angenehm im Stadtbetrieb; praxistaugliches Konzept für viele Kurzfahrten.
Outdoor, Wetter & schlechte Wege 🟢 Sehr gut Mit 4xe und Allrad deutlich stimmiger für Traktion und Ausflüge abseits perfekter Straßen; Frontantrieb eher „soft“ ausgerichtet.
Laden nicht im Fokus 🟢 Gut Benziner und Hybrid decken den Alltag unkompliziert ab, ohne auf Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein.
Familienalltag (kleine familie) 🟢 Gut Fünf Türen und praktikabler Grundzuschnitt – für Alltag und Wochenendfahrten gut geeignet, ohne den Platzanspruch eines größeren SUV zu erfüllen.
Gebraucht kaufen & laufende Kosten im Blick 🟢 Gut Als B-SUV grundsätzlich gefragtes Segment; je nach Antrieb ist die Preisdynamik unterschiedlich (Elektro meist volatiler als Verbrenner/Hybrid).
Viel Autobahn & lange Strecken 🟡 Eingeschränkt Grundsätzlich machbar, aber als Kleinwagen-SUV weniger „Langstrecken-Spezialist“ als größere Klassen (Komfort- und Geräuschniveau eher auf B-SUV-Niveau).
Repräsentatives Auftreten & Premium-Luxus 🟠 Weniger geeignet Positionierung klar auf kompakte SUV-Alltagstauglichkeit statt Oberklasse-Anmutung oder Business-Repräsentation.

Alternativen

Zu den wichtigsten Alternativen des Jeep Avenger (vor allem als Elektro-SUV) zählen im Stellantis-Umfeld der Opel Mokka-e und der Peugeot e-2008. Beide treten mit ähnlichem Leistungsniveau (jeweils 115 kW/156 PS) und vergleichbaren WLTP-Verbräuchen an. Wer das Format eine Klasse „erwachsener“ und deutlich premiumorientierter sucht, findet im Volvo EX30 ein batterieelektrisches SUV der unteren Mittelklasse; technisch ist er laut ADAC unter anderem mit dem smart #1 verwandt. Der smart #1 setzt dabei besonders auf Raumgefühl/Nutzwert und punktet mit serienmäßigem 22-kW-AC-Laden – ein echter Alltagsvorteil für Laternen- und Wallbox-Lader.

Fazit der AutoSchout24-Testredaktion

Unsere AutoScout24-Testredaktion hat den Jeep Avenger 4xe Hybrid zuletzt im Jahr 2025 getestet.

Am Ende bleibt die zentrale Frage: Lohnt sich der Aufpreis für den Hybrid-Allrad, wenn der Hinterachsantrieb ab 90 km/h komplett aussteigt? Der Avenger bleibt zwar eine optische Bereicherung und ist innen nett gemacht – in der Stadt fährt er zudem teils kurzzeitig elektrisch. Doch genau dort, wo der 4xe den Unterschied machen soll, wirkt das Paket laut Test unausgereift: Motor, Doppelkupplungsgetriebe und E-Maschinen harmonieren nur mäßig, dazu kommen hartes Fahrwerk, zu leichtgängige Lenkung und ein Praxisverbrauch, der je nach Tempo von rund 7 bis über 10 Liter reichen kann. Unterm Strich konnte der Avenger 4xe im Test nicht überzeugen – wer den Avenger vor allem wegen Format und Design mag, ist meist mit den günstigeren Frontantriebsvarianten besser bedient.

Lies jetzt den vollständigen Testbericht.

Probleme und Rückrufe

Beim Jeep Avenger gab es in den letzten Jahren mehrere Rückrufaktionen. Beim aktuellen Tiguan (3. Generation) stehen vor allem sicherheitsrelevante Themen rund um Sitz- und Gurtsysteme im Fokus, während bei älteren Baujahren vereinzelt Brand- beziehungsweise Stromschlagrisiken die wichtigsten Rückrufgründe waren.

Aktuelle und häufige Rückrufe (Jeep Avenger)

Sicherheitsgurte vorn – mögliche Beschädigung durch Sitzhöhenverstellung(2025): Bei bestimmten Fahrzeugen mit manuell verstellbaren Sitzen kann ein fehlerhafter Schutz (Filz/Abdeckung) an der Höhenverstellung dazu führen, dass der Gurt im Crash beschädigt wird und seine Schutzwirkung beeinträchtigt ist. Maßnahme: In der Werkstatt werden betroffene Bauteile an der Sitzhöhenverstellung ersetzt/überarbeitet (Werkstattaufenthalt laut Berichten ca. 1–2 Stunden). Produktionszeitraum: 13.01.2023 – 29.02.2024 | KBA-Referenznr.: 15947R | Rückruf-Code: 50C

Interessiert am Jeep Avenger

FAQ

Wann erscheint der Jeep Avenger?
In der ersten Jahreshälfte 2023 soll das E-SUV Jeep Avenger auf die Straße kommen.
Was kostet der Jeep Avenger?
Ab 37.000 Euro steht der Elektro-Jeep im Programm.
Wo wird der Jeep Avenger gebaut?
Im Stellantis-Werk Polen läuft der Jeep Avenger vom Band.

Rückrufinformationen

Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
Rückruf-Nr.
Datum
Betroffenes System
Modelljahre

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