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Mercedes-Benz C 63 AMG

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Stärken

  • Leistungsstarker Antrieb
  • Sportliches Fahrverhalten
  • Dennoch hoher Komfort

Schwächen

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hohe Erhaltungskosten

Mercedes-AMG C 63: Wenn aus einem brüllenden V8 ein enorm leistungsstarker Plug-in-Hybrid wird

Die Mercedes-Benz C-Klasse zählt zu den beliebtesten und zugleich vielseitigsten Baureihen unter den Mercedes-Sternen. Sie ist als Limousine, als Kombi, als Cabrio und als Coupé erhältlich. Dem nicht genug, sind all diese Varianten auch mit einem äußerst sportlichen AMG-Antrieb erhältlich. In den beiden stärksten Versionen heißt das Ganze dann Mercedes-AMG C 63 und Mercedes-AMG C 63 S. In dieser Konstellation ist die sportliche C-Klasse bereits seit 2015 unterwegs. Im Herbst 2022 wird ein neuer Antrieb für frischen Hybrid-Schwung sorgen. Kann der Mercedes-AMG C 63 dann auch ohne V8-Motor überzeugen? Weiterlesen

Technische Daten

457 - 517 PS

Leistung

8.2 - 13.6 l/100km

Verbrauch (komb.)

192 - 316 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

457 - 300 km/h

Höchstgeschwindigkeit

3.9 - 4.6s

von 0 auf 100 km/h

Mercedes-Benz C 63 AMG technische Daten

Interessiert am Mercedes-Benz C 63 AMG

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Sehr starke Leistung
  • Kann dank verschiedener Fahrmodi von komfortabel bis äußerst sportlich unterwegs sein
  • Verbindet die massive Sportlichkeit mit enormer Qualität und viel Komfort
  • In vier verschiedenen Aufbauarten erhältlich

Technische Daten

Motorisierung

Ein Mercedes-AMG C 63 sieht man nicht nur gut, man hört ihn auch schon von Weitem. Dafür sorgt seit Februar 2015 ein V8-Motor mit 4,0 Litern Hubraum und wahlweise 476 PS (350 kW) oder 510 PS (375 kW) in der S-Version. Wie die PS-Zahlen schon erahnen lassen, geht es damit nicht nur laut, sondern auch ausgesprochen schnell vorwärts. In 4,1 Sekunden soll die 100 km/h-Grenze geknackt werden können. Anfangs sorgte das AMG SPEEDSHIFT-Sportgetriebe mit 7 Gängen für die Übertragung auf die beiden Hinterräder. Seit Juli 2018 erledigt das eine neue 9-Gang-Automatik. Den offiziellen Verbraucht gibt Mercedes selbst schon bei mehr als 10,0 Litern auf 100 Kilometern an. Wenn man das sportliche Potenzial nutzt, wird man sich naturgemäß weit davon entfernen. Wenn man es jedoch gemütlich angeht, kann der C 63 tatsächlich einigermaßen sparsam sein. Da durch die allgemein starke Leistung jederzeit mehr als ausreichend Drehmoment zur Verfügung steht, kann man auch recht gemütlich mit weitgehend gleichbleibender Drehzahl unterwegs sein.

Das Facelift im Herbst 2022 wird in diesem Bereich jedoch einiges ändern. Wie schon in der etwas schwächeren Variante C 43 verschwindet der V-Motor und wird durch einen Reihenmotor mit vier Zylindern ersetzt. Der neue Antrieb hört auf die Bezeichnung M139 und setzt zusätzlich auf einen Startergenerator mit 48 Volt. Es gibt jedoch noch einen sehr kleinen und einen großen elektrischen Helfer. Der kleine sitzt im neuen AMG-E-Turbo. Dort hilft ein kleiner Elektromotor bei der Überbrückung des berühmten und berüchtigten Turbolochs. Der große elektrische Helfer sitzt in Form des „EQ Power+“-Baukastens an der Hinterachse und leistet zusätzliche 150 kW. Damit soll der neue Mercedes-AMG C 63 S bis zu 653 PS leisten können. Für die Version ohne „S“ sind noch keine genauen Daten bekannt, doch auch hier soll sich die Leistung jenseits der 500 PS bewegen. Die Leistung überträgt weiterhin die 9-Stufen-Automatik. Rein elektrisch soll der C 63 bis zu 60 Kilometer schaffen können. Egal, ob rein elektrisch, nur mit Verbrennungsmotor oder gemischt – in jeder Motorsituation werden alle vier Räder angetrieben.

Abmessungen

Die zusätzliche Leistung wird der kommende AMG C 63 auch benötigen. Immerhin wird der neue Hybrid-Anteil samt Elektromotor und Batterien ein ganzes Stück zusätzliches Gewicht aufladen. Insgesamt wird er wohl dennoch noch dynamischer und sportlicher sein. Generell ist die C-Klasse zudem leichter, als man zunächst vermuten könnte. Die Platzverhältnisse fallen wie in anderen C-Klasse-Modellen gewohnt umfangreich und angenehm aus. Der Radstand von 2,84 m machts möglich. Besonders viel Platz bietet naturgemäß der Kombi alias T-Modell.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Bauzeit Seit 2015
Länge, Breite, Höhe 4,69 – 4,78 m x 1,81 – 1,87 m x 1,40 – 1,46 m
Radstand 2,84 m
Kofferraumvolumen 285 - 1510 l
Leergewicht 1395 – 1850 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 2025 - 2185 kg
Hubraum 3982 cm³ (bis Herbst 2022)
Drehmoment Bis zu 700 Nm bei 1750 – 4500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,1 s
Tankvolumen 66 l (Super Plus)
Verbrauch 10,8 l / 100 km (NEFZ)
CO₂-Emissionen 247 g/km

Varianten

Beim AMG C 63 (S) handelt es sich lediglich um eine Antriebsvariante. Diese Variante wiederum steht allen Modellen der C-Klasse zur Verfügung. Die klassische, besonders komfortable Limousine kann damit genauso sportlich unterwegs sein, wie das voluminöse T-Modell als sportlicher und hochwertiger Familien-Kombi. Am meisten Fahrspaß bieten jedoch das Coupé und das Cabriolet. Sie zählen auch zu den beliebtesten Modellen, bei denen die Motorvariante C 63 (S) verwendet wird. Fun Fact: Lange Zeit galt vor allem das 63 S-Coupé als das YouTuber-Leasing-Auto schlechthin.

Preis

So viel sportliche Kraft und eine so hochwertige Ausstattung haben naturgemäß ihren hohen Preis. Als Coupé ging es bisher bei rund 84.000 Euro los. Wer die noch flottere 63 S-Variante will, der startet bei knapp unter 93.000 Euro. Mit dem ein oder anderen standesgemäßen Extra wird es damit schnell sechsstellig. Für das Cabriolet werden noch ein paar Tausend Euro zusätzlich fällig. Hier geht es bei 89.600 und 98.400 Euro los. Die Limousine und das T-Modell fallen in der Regel etwas preisgünstiger aus. Aktuell sind sie jedoch nicht als Neuwagen bestellbar. Das wird sich erst mit dem Erscheinen des neuen Antriebs im Herbst 2022 ändern. Da ist im Falle des T-Modells mit rund 80.000 Euro zu rechnen.

Aufgrund der vielen Modellvarianten und der bereits langen Produktionsdauer fällt die Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt einigermaßen üppig aus. So lässt sich zwar nicht unbedingt für jedes erdenkliche Budget etwas finden, ein gutes Stück unter dem Listenpreis kann man sich hier jedoch schon bewegen. Mit rund 45.000 Euro lassen sich hier schon interessante Kandidaten finden.

Design

Exterieur

Die Mercedes-Benz C-Klasse macht in der herkömmlichen Version schon in sämtlichen Aufbautypen ordentlich was her. In der AMG-Version sieht das Ganze noch ein großes Stück mächtiger aus. Dafür sorgen vor allem sportliche Anbauteile wie verschiedene Schürzen, Spoiler und spezielle Räder samt Bremsen. Auch am kommenden C 63 wird das nicht anders sein. Hier lassen ersten Erlkönig-Bilder schon gut erahnen, was auf die Mercedes-AMG-Fans zukommt. Noch breitere Kotflügel, eine aggressive Schürze, ein Panamerica-Grill und neue Räder werden den neuen C 63 noch zusätzlich aufwerten. Am Heck werden wieder zwei Doppel-Auspuffrohre links und rechts einen Diffusor, der in der Mitte sitzt, begleiten.

Interieur

Im Innenraum nehmen der Fahrer und seine Passagiere im gewohnt hochwertigen C-Klassen-Innenraum Platz. Perfekt geschnittene Sportsitze sorgen vorne für den nötigen Komfort und Seitenhalt. Im Fond dürfen sich die Passagiere ab der Modellpflege über 3,5 cm mehr Beinfreiheit freuen. Hier hat alles seinen Platz und ist bequem erreichbar. Als einzige, bleibende Herausforderung bleibt wohl nur noch da Zählen der unzähligen AMG-Logos, die an den verschiedenen Spezialteilen verewigt sein. Der Fahrer blickt auf große Displays, die wiederum das neueste MBUX-Infotainment-System anzeigen. Damit hat er jederzeit alles im Blick und unter Kontrolle. Wer es sich jedoch noch etwas heimeliger machen möchte, der kann der umfangreichen AMG-Version zum Trotz noch mehr Sonderausstattungen bestellen. Das beginnt bei der Analoguhr für rund 60 Euro, geht weiter über den Gurtbringer, der Fahrer und Beifahrer den Sicherheitsgurt vor dem Anschnallen in eine griffbereite Position bringt, und endet unter anderem bei einem Burmester Surround-Soundsystem für etwas mehr als 1.000 Euro. Im Falle des Coupés entscheiden sich viele zudem für das Panorama-Schiebedach.

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Sicherheit

Für die nötige Sicherheit sorgen viele verschiedene Assistenz- und Sicherheitssysteme. Für den Mercedes-AMG C 63 an sich gibt es zwar keine Crash-Test-Eregbnisse. Mit der C-Klasse waren die Tester von NCAP jedoch stets zufrieden. Hier macht Mercedes-Benz also einen absolut soliden Job. Für die Modellpflege im Herbst 2022 sind noch keine konkreten Neuerungen in diesem Bereich bekannt, doch auch hier wird Mercedes bestimmt noch zusätzlich nachlegen oder zumindest nachbessern. Bisher sind unter anderem folgende Systeme im Einsatz:

  • Aktiver Brems-Assistent
  • Airbags (u.a. Kopf & Seiten vorne, Windowbags, Knie für Fahrer)
  • Park-Assistant PARKTRONIC
  • Tempomat
  • Dynamic Select (Auswahl der Fahrmodi)
  • Aktiver Abstands-Assistent
  • Streckenbasierte Geschwindigkeitsanpassung
  • Aktiver Spurhalte-Assistent & Totwinkel-Assistent
  • Stauende-Notbremsfunktion

FAQ

Wie viel kostet ein Mercedes C 63?

Als Coupé ist der C 63 ab rund 84.000 Euro zu haben. Limousine und Kombi sind mit etwa 80.000 Euro noch etwas günstiger. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt lassen sich ab rund 45.000 Euro interessante Modelle finden.

Wann kommt der neue C 63 AMG?

Der neue Mercedes-AMG C 63 (S) wird für Herbst 2022 erwartet. Die spannendste Änderung betrifft dabei der Umstieg vom V8-Benziner zu einem leistungsstarken Plug-in-Hybrid mit nur mehr vier Zylindern.

Wie viel verbraucht der C 63 AMG?

Offiziell nennt Mercedes einen kombinierten Verbrauch von etwas mehr als 10,0 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Im realen Einsatz wird diesen Wert jedoch wohl kaum jemand einhalten können.

Alternativen

Der Mercedes-AMG C 63 bekommt es intern mit einer ganzen Reihe an vergleichbaren Autos zu tun. Je nachdem, wie die persönlichen Wünsche aussehen, können auch andere, ähnliche Modelle von Mercedes-AMG interessant sein. Die A-Klasse als Limousine fällt zwar etwas kleiner aus, ist dennoch ein spannender Kandidat. Etwas größer wird es mit der E-Klasse. Den direktesten Vergleich bekommt man jedoch dem Mercedes-AMG CLA. Dort ist vor allem das Shooting Brake-Modell ein heißer Kandidat. Von außen bekommt es der C 63 mit weiterer, spannender Konkurrenz zu tun. Allen voran die beiden großen Rivalen Audi und BMW schicken mit dem BMW M3 und dem BMW M4 sowie dem Audi RS4 Avant und dem RS je zwei starke Konkurrenten. Aus einer ganz anderen Richtung kommt zusätzlich der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.

Fahrzeugbewertungen zu Mercedes-Benz C 63 AMG

12 Bewertungen

4,8