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VW Golf 7

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Stärken

  • solide verarbeitet und zuverlässig
  • alternative Antriebe mit Sparpotential
  • drei Bauvarianten mit ordentlich Platz

Schwächen

  • TDI Diesel mit Imageschaden
  • Elektro-Golf erst 2017 mit mehr Reichweite
  • Basismodell nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe

VW Golf 7 sind zuverlässige Alltagsautos mit hohem Qualitätsanspruch

Volkswagen verpasst der 2012 präsentierten siebten Generation seines Kompaktklassikers ein schnittigeres Design und spendiert dem Golf 7 zum aufgefrischten Outfit gleich noch mehr Platz und Assistenzsysteme wie bei neueren Fahrzeuggenerationen. Davon profitieren die VW Golf VII Gebrauchtwagen, die technisch auf der Höhe der Zeit sind und mit ihrem Qualitätsanspruch für Zuverlässigkeit und Fahrkomfort stehen. Das macht den Golf 7 im Alltag zum Allrounder, der seine Vorteile ebenso im Stadt- wie Langstreckeneinsatz ausspielt. Dieses Profil spricht alle Kompaktfahrer an, die einen praktischen und übersichtlichen Gebrauchtwagen mit günstigen Betriebskosten suchen. Die 3- und 5-türigen Schräghecklimousinen sind die meistverkauften Modelle ihrer Klasse und entsprechend groß ist hier das Angebot. Es deckt das gesamte Leistungsband vom R-Powernmodell für Golf-Sportenthusiasten bis zum Dreizylindersparer ab. GTE Hybrid oder e-Golf machen den VW für die Stadt attraktiver, da sie elektrisch ohne CO2-Emissionen unterwegs sein können. Dazu kommen 2013 das beliebte Familienauto Golf Variant mit der schicken Crossversion Alltrack und ein Jahr darauf der GolfPlus Nachfolger als Sportsvan mit erhöhter Sitzposition ins Programm. Für Langstreckenfahrer lohnt der Blick auf Schnäppchen-Diesel, die zwar durch den Abgasskandal einen Imageschaden haben, dafür aber mit dem Motortyp EA288 auch auf sehr niedrige offizielle Verbrauchswerte kommen. Probleme kann es bei VW Golf 7 aus der frühen Bauzeit an Elektrik und Zündanlage geben, sodass man bei der Probefahrt mit einem Modell des Jahrgangs 2012 besonders auf das Startverhalten achten sollte. Zudem sollte man sich die Bremsscheiben genauer ansehen, da dieses Bauteil insbesondere bei flotter Fahrweise des Vorbesitzers schnell verschleißen kann. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,1


Familien

3,0

Senioren

3,1

Transport

3,1

Preis/Leistung

2,1

Stadtverkehr

3,3

Langstrecke

2,5

Fahrspaß

2,4

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 11/2021

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Interessiert am VW Golf 7

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Video - VW Golf 7 im Test

Was gibt es Neues

  • Limousine als 3- und 5-Türer ab Ende 2012.
  • Sportversionen mit ersten Euro 6 TSI Motoren ab Frühjahr 2013.
  • TGI mit Erdgasbetrieb und Kombi ab Herbst 2013.
  • Elektro-Golf und Sportsvan ab Frühjahr 2014.
  • Umstellung aller Motoren auf Euro 6 ab Frühjahr 2014.
  • Plug-in-Hybrid und Alltrack ab Ende 2014.
  • Modellpflege im März 2017.

Innenraum & Karosserie

Im Vergleich zu den optisch sehr ähnlichen Golf V und Golf VI tritt die siebte Generation der Wolfsburger Kompaktwagen ab 2012 dank Lichtkanten und schmaler Heckleuchten mit einem deutlich aufgewerteten Design an. Das sorgt dafür, dass gebrauchte VW Golf 7 optisch weiter aktuell sind und bei guter Lackpflege sogar noch wie neu aussehen können. Zur hochwertigen Optik passen die dynamischeren Proportionen der Karosserie, die im Vergleich zum Golf 6 um einige Zentimeter größer ausfällt. Mit 4,25 Meter Länge und fast 1,80 m Breite bieten die als 3- und 5-Türer gebauten VW Golf Limousinen in der Kompaktklasse daher einen besonders großen Innenraum mit etwa 380 Liter Ladevolumen. Im VW Golf VII Variant lassen sich sogar rund 420 Liter Kofferraum nutzen, sodass der fast 4,60 m lange Kombi als Alternative zum Mittelklassemodell ein ideales Familienauto ist. Wer die erhöhte Sitzposition schätzt, dem bietet VW mit dem Golf 7 Sportsvan eine weitere geräumige Variante mit extra viel Kopffreiheit und einem besonders bequemen Einstieg. Das ist nicht nur für ältere Menschen praktisch, sondern erleichtert auch den Zugang zu den hinteren Plätzen, etwa wenn dort Kindersitze installiert werden sollen.

Motor & Antrieb

VW geizt in seiner Kompaktklasse nicht mit Leistung und sorgt so dafür, dass Golf 7 Gebrauchtwagen auch mit TSI Standardmotorisierungen gegenüber aktuelleren Konkurrenten gut mithalten können. Wer die Betriebskosten im Blick hat, für den sind neben dem ab 2015 eingeführten Dreizylinder 1.0 TSI mit 63 kW (85 PS) bis 85 kW (115 PS) besonders die größeren TSI-Motoren 1.4 und 1.5 TSI ACT empfehlenswert. Denn diese R4-Benziner des VW Golf können dank Zylinderabschaltung sparsamer arbeiten, bieten bei Bedarf jedoch die volle Leistung zwischen 90 kW (122 PS) und 110 kW (150 PS). Also ein guter Kompromiss für alle, die ihren VW Golf 7 im Alltag über Stadt- wie Überlandstraßen bewegen. Eine sparsamere Alternative zu den TSI ist der GTE Plug-in-Hybrid, der die Limousine dank 204 PS Systemleistung auf 222 km pro Stunde boostet und bis gut 50 km elektrisch fahren lässt. Mit fast 200 km elektrische Reichweite bringt der e-Golf als erstes Elektroauto der Reihe das passende Profil für Pendler und Stadtfahrer mit. Wer mehr Stromreserven braucht, der sollte sich nach einem ab 2017 gebauten Elektrofahrzeug umsehen. Denn dann schafft der neue e-Golf als Vorgänger des ID.3 dank größerer Lithium-Ionen-Batterie schon rund 300 km elektrische Reichweite. Während gebrauchte VW Golf mit alternativen Antrieben aufgrund ihrer relativ niedrigen Produktionszahlen weniger angeboten werden, haben Sportfahrer in der siebten Golf-Phase eine ungewöhnlich breite Motorenpalette zur Auswahl. Die Sportversionen bietet Volkswagen mit Frontantrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe als GTI, GTI Performance oder Clubsport in den Leistungsklassen von 162 kW (220 PS) bis 228 kW (310 PS) an. Um den ultimativen Fahrspaß mit Allradantrieb zu kombinieren, geht ab 2013 außerdem noch der Golf R als Topmodell mit bis zu 228 kW (310 PS), 4Motion und DSG oder Handschaltung an den Start. Als TDI Diesel ist der Volkswagen Golf VII mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum ab 66 kW (90 PS) zu finden. Empfehlenswerter sind allerdings die 2.0 TDI, da diese sich mit 110 kW (150 PS) durch bessere Durchzugskraft auszeichnen. Wer viel Autobahn fährt, für den bietet der Variant Alltrack TDI oder ein GTD mit 135 kW (184 PS) mehr Überholreserven und eine höhere Spitzengeschwindigkeit bis 230 km pro Stunde.

Ausstattung & Sicherheit

Der Volkswagen Golf VII bringt das Sicherheitsniveau neuerer Fahrzeuge mit und kann auch dank des serienmäßig verbauten Multi Collision Brake Notbremsassistenten mit Front Assist im Euro-NCAP-Crashtest die Topbewertung von fünf Sternen erzielen. Ab dem Basismodell Trendline ebenfalls immer mit dabei sind Spartechniken wie das Start-Stopp-System und ein System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Für mehr Bequemlichkeit sind die Versionen Comfortline eingerichtet, die Komfortsitze und Müdigkeitswarner sowie den in der Stadt praktischen ParkPilot mitbringen. Um den VW Golf ins rechte Licht zu rücken, bringt ein Auto der Version Highline zusätzliche Extras wie Bi-Xenon-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer, Ambientelicht und Chromanbauteilen mit. Dazu gibt es einen aufgewerteten Innenraum mit beheizbaren Sportsitzen und Dekoren in Piano Black. Für Langstreckenfahrer empfehlenswert sind Modelle mit dem Fahrerassistenz-Paket. Das umfasst neben LED-Tagfahrlicht und Xenon-Scheinwerfern die automatische Distanzregelung ACC, Tempolimiter, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung. Mehr Bordhelfer bauen die meisten Hersteller auch bei Kompakten aktuellerer Baujahre nicht ein. Wer den VW Golf mit Sportwagenprofil haben will, für den sind die GTI oder der R passend eingerichtet. Ein Tipp für Modelle mit besonderen Highlights sind die ab 2014 aufgelegten Sondereditionen wie Sound, Join, Cup, Lounge, Allstar oder Edition.

Verbrauch & Umwelt

Mit einem Dreizylinderbenziner, R4-Motoren mit Zylinderabschaltung, BlueMotion Technology und alternativen Antriebskonzepten bringt VW unterschiedliche Spartechniken in die Baureihe. Bei den Benzinern schneiden die 1.0 TSI mit Euro 6 Motor des Bj. 2015/16 besonders gut ab, da sie auf einen offiziellen Kraftstoffverbrauch von komb. 4,3 l kommen und mit spezifischen CO2-Emissionen von 99 g pro km wenig Treibhausgas ausstoßen. Mit der Standardmotorisierung 1.2 TSI oder 1.4 TSI und Verbrauchswerten zwischen 4,7 bis 5,2 l (112 bis 120 g pro km CO2-Emissionen) hat ein gebrauchter VW Golf 7 eine ähnliche Umweltbilanz wie ein neues Fahrzeug der Kompaktklasse. Eine saubere Alternative bietet VW mit den Erdgasversionen TGI an, die bei den spezifischen CO2-Emissionen mit Werten ab 92 g pro km glänzen. Aber auch die Diesel stehen mit einem offiziellen Kraftstoffverbrauch von 3,2 bis 4,7 l (82 bis 126 g pro km CO2-Ausstoß) in der Statistik ordentlich da. Dafür müssen allerdings deutlich höhere Kfz-Steuertarife einkalkuliert werden. Gleiches gilt für die GTI und R, die angesichts ihrer technischen Daten allerdings durchaus akzeptable Verbrauchswerte zwischen komb. 6,0 bis 7,9 l (139 bis 180 g pro km CO2-Emissionen) haben. Wer zugleich Unterhaltskosten wie CO2-Ausstoß optimieren will, für den sind die GTE Plug-in mit einem komb. Kraftstoffverbrauch von gut 1,6 l sowie die abgasfreien e-Golf mit einem komb. Stromverbrauch von 12,7 kWh die beste Wahl.

Probleme

Mit sorgfältiger Verarbeitung und langlebigen Motoren punktet VW in der Kompaktklasse mit hoher Qualität und davon profitiert der VW Golf als Gebrauchtwagen. Zumal Rostprobleme auch bei älteren Modellen kein Problem sind, weil der Hersteller für das Auto verzinkte Karosserieteile eingesetzt hat. Eine Schwachstelle zeigt die siebte Golf-Generation an den Bremsscheiben, die insbesondere bei starker Beanspruchung schnell verschleißen können. Bei Modellen aus der frühen Bauzeit 2012 kann es zu Defekten an Zündkabel und Zündspule kommen. Wer den VW Golf gebraucht kaufen will und ein passendes Modell aus den Bj. 2015 bis 2017 findet, sollte sich beim Vorbesitzer über durchgeführte Arbeiten im Rahmen von Rückrufen informieren. So muss bei betroffenen Fahrzeugen aus den Serviceunterlagen ersichtlich sein, dass Bauteile wie Radlagergehäuse oder die hinteren Türschlösser ausgetauscht worden sind. Das betrifft jedoch nur relativ wenige Fahrzeugversionen. Empfehlenswert ist in jedem Fall, sich den Innenraum des VW Golf bei guter Beleuchtung anzusehen. Denn Teile am Armaturenbrett und an den Türverkleidungen können mehr als die üblichen Gebrauchsspuren aufweisen, da sie besonders kratzempfindlich sind. Beim Kauf eines TDI vom Motortyp EA288 muss man mit Unsicherheiten rechnen, ob hier wie beim Motor EA189 ebenfalls ein Softwareupdate oder Nacharbeiten nötig sind.

Fazit

Der Golf 7 führte als Neuwagen die Zulassungsstatistik bei den Kompaktwagen an und ist daher als Gebrauchtwagen in großer Auswahl als Limousine, Kombi oder Van zu finden. Die Gebrauchten profitieren vom hohen Verarbeitungsstandard der Wolfsburger und zeigen sich als praktisches Alltagsauto über die Jahre hinweg sehr zuverlässig. Großes Platzangebot, viel Fahrkomfort und leichte Bedienung sind die großen Stärken des VW Golf 7, der sich technisch wie optisch mit neueren Konkurrenten messen kann. Wer die Betriebskosten senken will, für den sind Modelle mit den verschiedenen Spartechniken von der Zylinderabschaltung über den Plug-in-Hybrid bis zum Elektroantrieb beim neuen e-Golf interessant. Als Familienauto empfiehlt sich der Golf 7 Variant, der traditionell als Laderiese seiner Klasse vorfährt, während der Sportsvan das passende Profil für ältere Zielgruppen mitbringt, die eine bequemere erhöhte Sitzposition schätzen. Für die Sportfraktion sind neben dem Topmodell R und dem GTI-Klassiker die bärenstarken GTI Performance, Clubsport, Clubsport S oder TCR interessant. Die sind zwar selten zu finden, haben jedoch Potential als Sammlerstücke. Eine Empfehlung für den Alltag sind die Golf 7 in den Ausstattungslinien Comfortline oder Highline, die mit Extras wie Komfort- oder Sportsitzen mehr Bequemlichkeit und mit dem zusätzlichen Fahrerassistenz-Paket Entlastung auf langen Strecken bieten.

Fahrzeugbewertungen zu Volkswagen Golf (alle)

11 Bewertungen

4,3

Fahrzeugtyp

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