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Informationen zu Kia Soul EV

Auch bei Kia Motors ist der Trend zur Elektromobilität angekommen. Mit der zweiten Generation des Kia Soul bietet der südkoreanische Automobilhersteller neben einem Benzin- und einem Dieselmotor nun auch eine rein elektrische Variante an: Der Kia Soul EV kam im Frühjahr 2014 auf den US-amerikanischen Markt und Anfang 2015 auch auf den europäischen. Seine Produktion startete im November 2013, nachdem diverse Tests mit Prototypen im selben Jahr durchgeführt worden waren. Das Thema Elektromobilität ist bei Kia noch sehr jung, aber auch nicht mehr ganz neu. Schließlich hat der Hersteller bereits im Januar 2011 seinen ersten hauseigenen Voll-Hybridantrieb in Form des Motors Theta-II HEV entwickelt (HEV steht für „Hybrid Electric Vehicles“) und bringt ihn seitdem bei der dritten (TF) und vierten (JF) Generation des Kia Optima unter. Der Kia Soul EV bleibt trotzdem ein komplettes Novum bei Kia, denn er fährt emissionsfrei – rein mit Elektromotor. Die Südkoreaner sagen damit den direkten Konkurrenten VW E-Golf, BMW i3 oder Renault ZOE klar den Kampf an, denn: Das neue Modell ist bereits ab 30.790 Euro zu haben – mehr als 4.000 Euro günstiger als die meisten ihrer elektrischen Artgenossen, wie etwa der E-Golf mit 34.900 Euro. Doch was ist drin für das Geld? Wir verraten es Ihnen:

Motor und Akku des Kia Soul EV

Die Motorisierung ist schon mal recht flott unterwegs, wenn auch nicht zu Spitzenleistungen befähigt: Der Elektromotor leistet bis zu 81 kW (110 PS) und erreicht ein Drehmoment von maximal 285 Nm. Zum Vergleich: Der erste VW E-Golf brachte bis zu 85 kW (115 PS), aber höchstens 270 Nm. Beim BMW i3 ist der Kontrast mit 125 kW (170 PS) zu 250 Nm sogar noch größer. In der tatsächlichen Leistung beim Beschleunigen auf der Straße liegt der Kia Soul EV aber doch hinten: Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht er 11,2 Sekunden, während der E-Golf dies in 10,4 Sekunden (bzw. 9,2 Sek. neue Generation 2016) und der i3 sogar in nur 7,3 Sekunden ableisten. Die Höchstgeschwindigkeit ist, wie für Elektrofahrzeuge typisch, bei 145 km/h abgeregelt (E-Golf 140 km/h, i3 150 km/h).

Was den Verbrauch von Elektrofahrzeugen angeht, so ist dieser weit mehr von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, allein schon weil es kein Getriebe gibt. Daher sind Werksangaben von Kia über einen durchschnittlichen Verbrauch des Soul EV von 14,7 kWh pro 100 Kilometer durchaus möglich, solange man das Fahrzeug dafür verwendet, wozu es gedacht ist: die Stadt und kurze Überlandstrecken. Bei Fahrten auf der Autobahn mit 130 km/h erreicht der Verbrauch schnell Werte von 25 kWh pro 100 Kilometer und mehr. Die Reichweite liegt laut Kia bei 212 Kilometern. Die „reale“ Reichweite wird als Ergebnis verschiedener Testfahrten zwar nur mit durchschnittlich 165 Kilometern angegeben. Bei angemessener Fahrweise und mit hoher Rekuperationsrate – der Gangwahlhebel steht hier auf B – sollte die 200-Kilometer-Marke aber durchaus überschritten werden können.

Über die Akkukapazität lässt sich bei 27 kWh zum Verkaufsstart nicht meckern – gerade dies ist aber einer der Hauptgründe für den raschen Wertverlust von Elektrofahrzeugen, denn schon 2016 wurden erste Akkus mit 60 kWh und mehr vorgestellt. Der Lithium-Ionen-Polymer-Akku bringt satte 277 kg auf die Waage und ist beim Andocken an der heimischen Starkstrom-Steckdose mit 3,6 kW in etwas mehr als acht Stunden und mit 6,6 kW in viereinhalb Stunden aufgeladen. Hat man nur Zugang zur klassischen 230-Volt-Steckdose, dauert es zwölf bis 14 Stunden. Am schnellsten geht es per 50 kW oder beim Soul EV sogar per 100 kW Gleichstrom-Ladestationen:

Der Kia Soul EV und CHAdeMO

Bei der Frage, wo der Kia Soul EV unterwegs seine Energie herbekommt, trifft man allerdings auf ein technisches Problem, das nichts mit dem verhältnismäßig günstigen Preis des Modells zu tun hat, sondern mit seiner Herkunft: Für schnelles DC-Laden ist der Soul EV mit einer sogenannten „CHAdeMO“-Schnittstelle für schnelles Laden mit Gleichstrom (DC) ausgestattet, einem Stromanschluss-Standard, der vor allem in Japan und Korea verwendet wird, und zwar von den Marken Nissan, Mitsubishi und von für Japan umgerüsteten Modellen von BMW und VW. Im europäischen Raum ist aber vor allem das sogenannte „Combined Charging System“ (kurz CCS) vertreten, das wie Chademo das Schnellladen mit Gleichstrom von bis zu 50 kW ermöglicht. Zwar wären auch Adapter zwischen CCS und Chademo möglich, wie es Tesla beispielsweise anbietet. Bei uns konnte sich eine Einführung eines solchen Adapters als Teil der Serienausstattung jedoch bislang nicht durchsetzen – und ein Netz mit Chademo-Ladestationen ist gerade erst am Entstehen. Zum Vergleich: In Deutschland gab es Anfang 2014 gerade einmal 90 Schnelladestationen nach Chademo-Standard, in Japan zu diesem Zeitpunkt schon 2819. Sogar in den USA gab es – wohlgemerkt auf deutlich größerer Fläche verteilt – bereits 934 Stationen. Damit sei nach Korea und Japan auch gleich der wichtigste Abnahmemarkt für die Fahrzeuge von Kia genannt. In Europa wird es also noch etwas dauern, bis man an jeder zweiten Ecke ein Elektrofahrzeug mit Chademo-Anschluss aufladen kann. Bis dahin lässt es sich nicht vermeiden, längere Fahrten mit dem Kia Soul EV etwas detaillierter zu planen um die Route an Standorte von Chademo-Ladestationen entsprechend anzupassen. Bei 50 kW – ob Chademo oder CCS mit Adapter – ist der Akku des Fünftürers übrigens in 33 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen.

Technik und Ausstattung des Kia Soul EV

Bei einem Elektrofahrzeug gehören regenerative Systeme wie etwa Bremsrekuperation zur Energierückgewinnung zur Grundausstattung. So auch beim Kia Soul EV, der außerdem noch eine Wärmepumpe nutzt, um seinen Aktionsradius zu vergrößern – also die Strecke, die er maximal einfach zurücklegen kann, ohne nachladen zu müssen. Äußerlich ist das Fahrzeug in seinen Dimensionen etwas gewachsen, nur die Höhe blieb in etwa gleich. Die Ausstattung im Innenraum ist dabei mitgewachsen: Neben einem neuen Infotainmentsystem gibt es Sicherheitssysteme wie eine Reifendruckkontrolle oder einen Fernlichtassistenten. Hinzukommen ein Navigationssystem mit acht Zoll großem Touchscreen, eine programmierbare Klimaautomatik, ein extra entwickeltes innovatives Heiz- und Klimatisierungssystem, das sparsam mit der wertvollen elektrischen Energie umgeht und sieben Jahren Garantie. Gegen einen Aufpreis von 990 Euro ist das „P1-Komfort-Paket“ mit belüfteten Teilledersitzen, einer Sitzheizung für hinten und weiteren Details erhältlich. Der Platz für die Passagiere ist großzügig bemessen, der Kofferraum ist mit 281 Litern dagegen nicht gerade üppig. Was im Sinne der Elektromobilität fehlt, ist ein Tempomat mit automatischer Abstandsregelung und ein Typ2 / Typ1-Kabel für AC-Säulen. Letzteres müssen Kunden im Zubehör erstehen. Lediglich die Leitung für eine Schukosteckdose wird mitgeliefert.

AutoScout24 Preisanalyse

Durchschnittspreis für einen Kia Soul EV

€ 17.513,-
Ø Angebotspreis**
€ 6.932,-
Min.
€ 29.160,-
Max.

Durchschnittspreis nach Kilometerstand***

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Bilder zu Kia Soul EV

Technische Daten zu Kia Soul EV

Allgemein

ModelSoul 1.6 CRDi Dream Team Edition (Kombi)
Länge/Breite/Höhe4140 mm/1800 mm/1606 mm
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.180 km/h
kW (PS)94 (128)
Beschleunigung (0-100 km/h)11,2 s
KraftstoffDiesel
Verbrauch l/100 km (komb.)*5,0 l/100 km
Co2 Emissionen g/km (komb.)*132,0 g/km

Motor & Leistung

Bauzeitraum 01/2015 - Heute
kW (PS) 94 (128)
Beschleunigung (0-100 km/h)11,2 s
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.180 km/h
Anzahl der Gänge 6
Drehmoment260 Nm
KraftstoffDiesel
Zylinder4
GetriebeManuelles Getriebe
AntriebsartVorderradantrieb

Abmessungen

Länge4140 mm
Höhe1606 mm
Breite1800 mm
Maximalgewicht1920 kg
Leergewicht1383 kg
Türen5
Sitze5
Dachlast80 kg

Verbrauch

Co2 Emissionen132,0 g/km (komb.)
Verbrauch (Stadt)6,1 l/100 km
Verbrauch (Land)4,4 l/100 km
Verbrauch (komb.)5,0 l/100 km
SchadstoffklasseEuro 5
CO2-Effizienz
Auf Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen und unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Versicherungsklassen

VollkaskoTypklasse 21
TeilkaskoTypklasse 20
HaftpflichtTypklasse 17