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Audi SQ7

Audi SQ7

Der Größte und Schnellste unter den Diesel-SUVs

Ein Jahr nach dem Marktstart der zweiten Q7-Generation kommt endlich auch eine sportliche S-Variante ins Rennen: Der SQ7 ist der bislang stärkste SUV – da kann auch kein M50d von BMW mithalten – mit brandneuer Technik sowohl unter der Haube, als auch im Innenraum. Doch nicht nur das: Der SQ7 ist ein wahrer Koloss in seinen Abmessungen und auf der Waage. Umso erstaunlicher sind die enormen Fahrleistungen, die der Edel-SUV auf die Straße bringt. Doch urteilen Sie selbst.Weiterlesen

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Der Audi SQ7 – der Größte und Schnellste unter den Diesel-SUVs

Seit 2012 bringt die Ingolstädter VW-Tochter Audi auch seine SUVs als sportliche Ableger der Reihen S und RS auf den Markt: Als erster startete der Audi SQ5 ins Rennen, gefolgt vom Audi RSQ3 seit 2013 bis zum Audi SQ7 seit Mai 2016, den wir uns hier einmal näher ansehen wollen. Anders als beim Q5, der schon in der ersten Generation (Q5 8R) einen S-Ableger im Portfolio hatte und den SQ5 seit 2017 in der zweiten Generation (Q5 FY) anbietet, fühlte sich der Q7 erst in der zweiten Generation (Q7 4M) genügend ausgereift, um nun auch einen SQ7 mit aufzunehmen. Das Modell wurde im März 2016 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert und man kann sagen: Der Audi SQ7 ist das stärkste und schnellste Diesel-SUV überhaupt – und mit einem Startpreis von 89.900 Euro alles andere als ein Schnäppchen. Audi setzt im SQ7 aber auch alles daran, dass Käufer für den Preis auf ihre Kosten kommen, insbesondere in Sachen Wohlfühlfaktor mit Wohnzimmerambiente. Kein Wunder: Der 5,07 Meter lange Koloss bringt stolze 2.270 Kilogramm auf die Waage – mehr als 300 Kilogramm schwerer als der Q7 – ist also schon genetisch ein bäriges Raumwunder. Doch nun erst einmal zurück zum stärksten TDI:

Die Motorisierung des Audi SQ7

Audi setzt bei seinen S-SUVs nämlich vor allem auf Dieselmotoren: Der SQ5 war in der ersten Generation bei uns nur mit Dieselmotoren erhältlich. Mit der zweiten Generation folgte der Kurswechsel zum ausschließlichen Ottomotor. Der RSQ3 kam hingegen von Anfang an mit einem 2,5-Liter-TFSI Motor auf den Markt, der auch im Audi TT 8J RS und im Audi RS3 angeboten wird. Unser vorgestellter SQ7 bleibt den Ursprüngen treu und ist nur als Selbstzünder erhältlich. Bislang verfügt nur der Bentley Bentayga über die gleiche Motorisierung:

Brandneu entwickelt ist ein Achtzylinder mit vier Litern Hubraum und 32 Ventilen das Herzstück des SQ7. Erstmals in einem Audi-Dieselmotor erfolgt die Steuerung der Ventile über das Audi valvelift system (AVS). Das Aggregat selbst leistet zwischen 3.750 und 5.000 Umdrehungen pro Minute bis zu 320 kW (435 PS) – vergleichsweise wenig, hält man sich das bombastische Drehmoment von ganzen 900 Nm, das bereits ab 1.000 hoch bis 3.250 Umdrehungen voll anliegt, vor Augen. Zustande kommt dies unter anderem durch zwei Turbolader mit Registeraufladung in Kombination mit einem elektrisch angetriebenen Verdichter von Valeo, welcher über ein 48-Volt-Teilbordnetz (siehe Abschnitt Technik) versorgt wird – im Ganzen ist das in etwa vergleichbar mit drei Turboladern. Außer Frage steht, dass der SQ7 bei der Motorisierung und den Abmessungen auch über Allrad verfügt. Das Getriebe wird über eine Achtstufen-Tiptronic gesteuert.

Eine Last von mehr als zwei Tonnen so rasant zu beschleunigen, muss man auch erst einmal schaffen: Nur 4,8 Sekunden braucht der Koloss für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt. Alles in Allem soll der SQ7 trotzdem mit durchschnittlich „nur“ 7,2 bis 7,6 Litern pro 100 Kilometer auskommen. Mit seinem Gewicht und seiner Motorgröße bewegt sich das Modell trotz der Emission von 189 bis 199 g CO2 pro Kilometer innerhalb der Euro6-Abgasnorm – in diesem Fahrzeugsegment ist das ohnehin ein vergleichsweise niedriger Wert.

Die Technik des Audi SQ7

Der Audi SQ7 gehört gemeinsam mit dem auf derselben Plattform basierenden Bentley Bentayga, zu den ersten Fahrzeugen, die das neue, höhere Spannungsniveau von 48 V nutzen. Auf der 12-V-Ebene wird die elektrische Energie durch einen neuen MOSFET-Generator erzeugt, der bis zu 3 kW Leistung bereitstellen kann. Zur Transformation der Spannung von 12 V auf 48 V kommt ein DC/DC-Wandler zum Einsatz. Die Speicherung der Energie auf der 48-V-Ebene erfolgt über eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 470 Wh, die unter dem Kofferraumboden verstaut ist. Das 48-Volt-Bordnetz bildet die Voraussetzung für den elektrisch angetriebenen Verdichter (EAV) und die elektromechanische Wankstabilisierung (EAWS).

Der elektrische angetriebene Verdichter ist in Reihe mit den beiden konventionellen Turboladern angeordnet, und unterstützt diese in Beschleunigungsphasen. In weniger als 250 ms kann der Verdichter auf 70.000 Umdrehungen pro Minute beschleunigt werden und somit für einen schnellen Aufbau des Ladedrucks sorgen.

Die elektromechanische Wankstabilisierung von Schaeffler nutzt ebenfalls die 48-Volt-Energieversorgung. Ein Elektromotor mit einem dreistufigen Planetengetriebe trennt die beiden Hälften des Stabilisators. Die EAWS bringt stufenlos ein Moment von bis zu 1.200 Nm auf und benötigt hierfür bis zu 3 kW Leistung. So kann einerseits bei unebener Fahrbahn durch Entkopplung der Stabilisator-Rohre der Federungskomfort erhöht, andererseits durch aktive Verdrehung der Hälften gegeneinander bei sportlicher Kurvenfahrt ein Wank- und Rollausgleich erzielt werden. Die Luftfederung mit elektronisch geregeltem Dämpfersystem macht somit selbst aus der holprigsten Buckelpiste eine relativ unaufgeregte Angelegenheit.

Die Ausstattung des Audi SQ7

Im Vergleich zum regulären Q7, der ab 58.800 Euro erhältlich ist, trumpft der SQ7 mit einer erweiterten Serienausstattung im Wert von rund 10.000 Euro auf:

Sicherheitselemente

In Sachen Sicherheit lässt sich Audi nicht lumpen und spendiert dem SQ7 ganze 24 Assistenzsysteme. Dazu gehören ein Stauassistent, der im zähfließenden Verkehr auf bis zu 65 km/h die Steuerung übernehmen kann, ein Spurhalteassistent, ein Kollisionswarner mit Notbremssystem, eine Abstandsregelung mit automatischer Einhaltung des Tempolimits, beim Linksabbiegen halten Sensoren den Gegenverkehr im Blick und natürlich darf eine Fußgängererkennung nicht fehlen.

Komfortelemente

Das Interieur ist hochwertig gestaltet und verfügt über einen 8,3-Zoll-Monitor sowie das volldigitale Audi Virtual Cockpit mit einem 12,3 Zoll großen Farbdisplay. Hinzu kommen LED-Scheinwerfer, belederte Sportsitze sowie das optionale Soundsystem von Bang & Olufsen. Zur zusätzlichen Ausstattung des SQ7 gehört außerdem ein um zehn auf 85 Liter vergrößerter Tank.

Fazit

Der Audi SQ7 ist zweifelsohne ein gewaltiges SUV, gegen den manch andere wie Kleinstwagen wirken. Die Fahrleistungen sind eindrucksvoll, die Bordspannung hoch und der Preis ebenso. Dafür bietet der SQ7 brandneue Motortechnik, eine volle Palette an Assistenzsystemen und ausnehmend viel Komfort.

Technische Daten Audi SQ7

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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