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Ferrari 599 GTB

Ferrari 599 GTB - Außenfarbe

Die Produktion des Coupés Ferrari 599 GTB wird im Jahr 2006 aufgenommen

Seit Ende der 1940er Jahre gehörten die von Rennwagen mit V12-Motoren abgeleiteten Coupés mit Straßenzulassung zu den Fahrzeugen, mit denen der italienische Spezialist für Sportwagen Ferrari sich seinen eigenen Mythos schuf. Wie es damals bei Herstellern von Rennwagen üblich war, sorgten die Ingenieure von Ferrari für den Bau der Motoren und technischen Komponenten, während die Karosserien für die zivilen Ausgaben der Sportgeräte von externen Firmen gebaut wurden. Bereits sehr früh kooperierte Ferrari dabei mit dem Designer und Karosseriebauer Farina, dessen Unternehmen Pininfarina gewissermaßen zu Ferraris Hausstylisten geworden ist. Je weiter Ferrari sein Modellprogramm mit CoupŽs und Cabriolets ausbaute und den Flaggschiff-Zwölfzylindern Modelle mit V8-Motor an die Seite stellte, desto notwendiger wurde es, anstelle des früher bei Modellen wie dem Ferrari Testarossa angestrebten Unikat-Designs ein Markengesicht zu gestalten, das die unterschiedlichen Baureihen einer Epoche durch gemeinsame Merkmale verband. Dieses Prinzip setzte Pininfarina bei Innovationen wie dem im Baujahr 2008 vorgestellten Coupé-Cabriolet Ferrari California genau so um, wie bei den kurz zuvor eingeführten Topmodellen Ferrari 612 oder Ferrari 599 GTB, dessen Produktion im Jahr 2006 aufgenommen wurde.



Im Ferrari 599 GTB arbeitet ein Motor aus dem Supersportwagen Enzo Ferrari

Mit Ausnahme des Ferrari 458 Italia wurden bei den in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends entwickelten Fahrzeugen von Ferrari die klassischen Formen weiterentwickelt, die der Hersteller seit Beginn der 1990er Jahre bei seinen V12-Coupés eingeführt hatte. Auch der Ferrari 599 GTB, der als Gran Turismo und Berlinetta (ital. kleine Limousine) komfortabel und sportlich zugleich sein sollte, fügte sich diesem Schema. Doch unter dem dezenten Karosseriekleid verbarg sich ein V12-Motor, der durchaus die Aggressivität einer echten Sportmaschine mitbrachte. Tatsächlich stammte der Zwölfzylinder aus dem Supersportwagen, den die Italiener im Jahr 2002 zu Ehren des Firmengründers Enzo Ferrari benannt und in Kleinserie produziert hatten. Im Ferrari 599 GTB leistete das sechs Liter Aggregat bis zu 456 kW (620 PS).



Sportliche Performance und gewichtsreduzierte Bauweise beim Ferrari 599 GTB

Damit konnte der Ferrari 599 GTB eine Spitzengeschwindigkeit von gut 330 km/h erreichen. Den Spurt aus dem Stand zur Marke von einhundert Stundenkilometern legte der Ferrari 599 GTB in 3,7 Sekunden zurück. Unterstützt wurde die Performance des Coupés durch die Verwendung von Aluminium für das Chassis und andere Bauteile, die aus Leichtmetall gefertigt wurden, um das Gewicht des Ferrari 599 GTB auf deutlich unter 1,6 Tonnen zu reduzieren.

Technische Daten Ferrari 599 GTB

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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