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Ford SportKa

Ford etabliert den SportKa im Jahr 2003 als Spitzenmodell seiner Kleinstwagen

Erst bei einigen Modellen der aktuelleren Baujahre setzte der US-amerikanische Fahrzeugkonzern Ford verstärkt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den Konstruktionsabteilungen seiner weltweiten Tochterunternehmen. Bei der Entwicklung eines erfolgreichen Konzepts für ein Weltauto spielten daher die europäischen Ford-Ingenieure eine zunehmend wichtigere Rolle. Bei vielen inzwischen historischen Baureihen jedoch hatte der Autohersteller seine Modellpolitik entsprechend der unterschiedlichen Marktanforderungen sorgfältig voneinander abgegrenzt. Der Grund: Für Nordamerika rechnete sich Ford mit kleinen oder kompakten Pkw lange Zeit keine großen Chancen aus. In den meisten europäischen Ländern hingegen waren die Fahrzeuge der Kleinwagen- und Kompaktklasse die Umsatzbringer für das Unternehmen. Ford-Europa folgte auch dem Trend zu City Cars mit ultrakompakten Abmessungen, wie sie Mitte der 1990er Jahre mit dem Ford Ka präsentiert wurden. Im Jahr 2003 wertete Ford seine Einstiegsbaureihe in Europa und anderen Ländern durch ein technisch und optisch modifiziertes Spitzenmodell auf, das unter dem Namen SportKa bis zum Auslaufen der ersten Ka-Generation im Jahr 2008 im Programm blieb.

Mit den Varianten StreetKa und SportKa wertet Ford die Ka-Baureihe auf

Mit dem Ka hatte Ford im Jahr 1996 erstmals ein Angebot in der Klasse der Kleinstwagen gemacht und damit sein Programm nach unten ausbauen können. Mit seinem kugelartigen Heckbau und den bis in die Flanken gezogenen breiten Kunststoffelementen an der Vorder- und Rückseite sollte der Ka der ersten Generation optisch ein eigenständiges Profil gewinnen und sich von den Modellen der traditionell im Segment der Kleinstwagen vertretenden europäischen Hersteller deutlich abgrenzen. Zu dieser Strategie passte es, nach der Etablierung der neuen Ford-Einstiegsmodelle die gesamte Baureihe durch Sondermodelle und andere Bauformen aufzuwerten. Dabei leistete es sich Ford sogar, vom italienischen Karosseriebauer Pininfarina ein Cabrio entwickeln zu lassen, das im Frühjahr 2003 als StreetKa das Programm ergänzte. Der sportlicher ausgelegte offene Viersitzer lieferte zugleich in technischer und optischer Hinsicht die Vorlage für das Spitzenmodell SportKa.

Als Gebrauchtwagen ist der SportKa von Ford eine Rarität

Während die kaum 40.000 Mal gebauten Cabrios aus italienischer Fertigung nur knapp zwei Jahre im Programm blieben und später auf dem Markt für Gebrauchtwagen sehr selten waren, füllte der SportKa seine Rolle als Leistungsträger im Kleinstwagen-Programm von Ford bis zum Produktionsende der ersten Ka-Generation im Sommer 2008 aus. Im Vergleich zu den herkömmlich gestalteten und standardmäßig mit einem 1,3 Liter Benziner ausgestatteten Großserienmodellen blieb jedoch auch der SportKa nach dem Auslaufen seiner Fertigung als Gebrauchtwagen eine Rarität. Dabei füllte das Spitzenmodell nicht nur mit seinen Leistungswerten die ihm zugedachte Rolle aus. Vielmehr hoben sich die Sportvarianten auch hinsichtlich Design und Ausstattung von den Großserienfahrtzeugen der Ka-Baureihe deutlich ab.

Die Sportversionen unterscheiden sich durch Designdetails vom Ford Ka

In Wagenfarbe lackierte Seitenspiegel, breite Frontschürze mit integrierten Nebelleuchten, Dachkantenspoiler, Heckschürze mit eingelassenen Reflektoren und einer mittig platzierten runden Rückfahrleuchte, an diesen besonderen Merkmalen waren die SportKa zu erkennen. Einige Details wie die ungewöhnlich angeordnete Anzeige für das Einlegen des Rückwärtsgangs übernahm der SportKa dabei von den Cabrio-Versionen aus italienischer Produktion. Gleiches galt für die breit ausgestellten Radhäuser und die ab Werk montierten Alufelgen im Format von 16 Zoll.

Ford lässt den SportKa mit Komfort- und Sportausstattung vom Band laufen

Aber auch bei der Serienausstattung des Innenraums zeigte sich der SportKa gegenüber den Großserienversionen deutlich aufgewertet. So verbaute Ford für seine sportlichsten Modelle der Baureihe Ka neben einer sonst aufpreispflichtigen Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Komfortfeatures wie eine Klimaanlage und auf Knopfdruck öffnende Fenster. Ein Drehzahlmesser und sportlich ausgeformte Sitze sollten den dynamischen Charakter des SportKa im Innenraum unterstreichen. Darüber hinaus gehörten ein mit Leder bezogenes Lenkrad sowie ein Aluschaltknauf in Kugelform zu den Besonderheiten des SportKa von Ford.

1,6 Liter Ford-Duratec mit 95 PS für die SportKa

Während sich ein Ka der ersten Generation in Europa anfangs mit einem Vierzylinderbenziner mit 1,3 Liter Hubraum und maximal 44 kW (60 PS) begnügen musste, bot die Einführung der Ford-Duratec-Motoren im Jahr 2002 die Chance, eine in Hubraum und Leistung gesteigerte Motorisierung für die Spitzenmodelle anbieten zu können. Der SportKa erhielt daher einen auf 1,6 Liter vergrößerten Duratec-Motor, der für eine maximale Leistungsabgabe von 70 kW (95 PS) ausgelegt war. Zum Vergleich: Der leistungsstärkste Ka der Großserie bezog aus seinem 1,3 Liter Duratec-Aggregat maximal 51 kW (69 PS).

Für den SportKa verbaut Ford ein sportlicher ausgelegtes Fahrwerk

Unabhängig von der Hubraumgröße waren alle Motoren der Ka-Baureihe mit einem manuellen Fünfganggetriebe kombiniert, wie Ford es dann ebenfalls für die SportKa einsetzte. Damit beschleunigte das Sportmodell in knapp zwölf Sekunden aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des SportKa gab Ford mit rund 175 Kilometern an. Zugleich verbaute Ford für den SportKa einige andere technische Komponenten als für die Großserienmodelle der Baureihe. So erhielten die SportKa ein sportlicher ausgelegtes Fahrwerk, wie es ähnlich bereits bei den Cabrio-Versionen zum Einsatz gekommen war. Darüber hinaus passte Ford etwa die Bremsanlage an die erhöhten Leistungen des Spitzenmodells der Baureihe Ka an.

Technische Daten Ford SportKa

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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