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Mini: Knuffige Gebrauchtwagen mit Kultfaktor

Klein, knuffig und mit Kultstatus: Die Modelle von Mini sind so britisch wie die Queen und Pferderennen, und zugleich hat die traditionsreiche Marke zahlreiche Fans rund um den Globus. Mini zu fahren ist für sie eine Frage der Lebenseinstellung – für die meisten von ihnen nicht trotz, sondern gerade wegen seiner kleinen Größe. Formen und Proportionen sind beim Mini derart markant, dass Gebrauchtwagen wie Neufahrzeuge auf den ersten Blick als Familienmitglieder zu erkennen sind. Seit mehr als 20 Jahren gehören die Kultautos mit den Kulleraugen zur BMW-Gruppe, was bei den neueren Modellen zu mehr Fahrspaß und einer solideren Verarbeitung geführt hat. Gute Verbrauchswerte und eine direkte Lenkung zeichnen den Mini seit jeher aus; bei seinem geringen Gewicht lässt jeder Tritt aufs Gaspedal den Winzling rasant beschleunigen.

Mini-Mania: Drei Varianten des Mini, die es gebraucht in sich haben

Mini 3. Generation von vorn Mini 3. Generation Innenansicht

Wer Mini fährt, schwört darauf: Dieser Kleiner ist ein ganz Großer. Auch die Modellfamilie des Mini ist in den Jahren seit der Wiedereinführung auf eine beachtliche Größe angewachsen. Sie alle teilen natürlich dieselbe DNA: die Spritzigkeit eines Go-Karts, dazu der Komfort und die Verarbeitung eines Luxuslimousine. Kein Wunder also, dass alle Modellreihen des New Mini gebraucht so begehrt sind. Der kleine Lifestyle-Flitzer ist eben Everybody’s Darling. Das schicke Design, die hohe Agilität und die niedrigeren Preise gegenüber neuen Fahrzeugen sprechen für den Mini in der Gebrauchtwagen-Variante. Zumal die neueren Modelle sich weniger mängelanfällig zeigen als früher. Für Abwechslung ist ebenfalls gesorgt: Den Mini gibt es zum Beispiel als leistungsstarke Version John Cooper Works, als extralangen SUV oder als reinrassigen Sportwagen. Wir stellen drei Spielarten des Mini vor, die maximales Vergnügen (fast) garantieren.

Mini Countryman von vorn

Mini Countryman: Dass ein Mini nicht nur auf Asphalt, sondern auch in Feld und Heide Spaß bereiten kann, zeigt der Mini Countryman. Der Fünftürer ist auf Wunsch auch mit Allantrieb zu haben. Hergestellt wird er seit 2010, wodurch dieser Mini auch gebraucht gut zu finden sein sollte. Geradezu phänomenal ist der Stauraum des Mini-SUV von 350 bis 450 Liter, der bei umgelegter Rückenlehne sogar auf 1.170 Liter erweitert werden kann. Mehr Platz bietet kein Mini. Der Haken: Mit 4,1 Meter Länge kommt der Kleine schon fast auf Golf-Niveau. Auch die typischen Kulleraugen sucht man vergebens. Stattdessen versprühen die länglichen Scheinwerfer mit der bulligeren Frontpartie deutlich mehr Aggressivität. Bei Motorisierungen bis zu 190 PS erinnert der Mini Countryman nicht von ungefähr an eine bissige Bulldogge.

Mini Cabrio von der Seite

Mini Cabrio: Als die zweite Generation des Mini Cabrios im Jahr 2009 vorgestellt wird, sorgt ein kleines Gimmick für Schmunzeln. Der „Always Open Timer“ (für den BMW auch keine passende Übersetzung ersinnen konnte) befindet sich direkt neben dem Drehzahlmesser und zeigt die Fahrzeit an, die man schon mit offenem Verdeck unterwegs ist. Auf jeden Fall bietet das Cabrio von Mini für Gebrauchtwagen-Käufer auch einige wirklich sinnvolle Features: Die Rückbanklehne ist geteilt und lässt sich nach Bedarf umlegen, auch die Öffnung zwischen Koffer- und Innenraum ist recht groß geraten – allemal genügend Stauraum für die Golftasche. Darüber hinaus lässt sich das Verdeck während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h öffnen, in der zweiten Generation schießen sogar die Überrollbügel erst bei drohender Gefahr aus der Karosserie hoch.

Mini Roadster von vorn

Mini Roadster: Gäbe es ein Auto allein für den Sommer, so wäre das der Mini Roadster. Der Zweisitzer kam erstmalig 2011 auf den Markt, ab 2016 wird der Roadster von Mini erstmal nur gebraucht zu bekommen sein. BMW stellt die Produktion mit dem Wechsel zur dritten Modellgeneration zunächst ein. Das ist schade, denn der Mini Roadster vermittelt wie keine andere Ausführung kompromisslosen Fahrspaß. Das zeigt sich an vielen Details: Die stärkeren Motoren liefern zwischen 184 und 211 PS, es gibt ein Sportfahrwerk, bei mehr als 80 km/h fährt automatisch ein Heckspoiler aus, der den Roadster stabiler auf der Straße hält. Auf ein elektrisch bedienbares Verdeck hat man aber verzichtet. Scheint die Sonne, klappt der Fahrer es einfach schnell selbst herunter.

Von Mini zu MINI: Der Kultklassiker und seine knuffigen Nachfolger

Mini Classic von vorn

Welches Auto kann von sich behaupten, das unmittelbare Resultat einer weltpolitischen Krise zu sein? Der Mini, genauer gesagt, der klassische Mini, der zwischen 1959 und 2000 in sieben Generationen gefertigt wurde. Den Anstoß für die Entwicklung gab die Suezkrise drei Jahre vor dem offiziellen Produktionsbeginn. Großbritannien drohte ein möglicher Engpass bei der Versorgung mit Erdöl, und Alec Issigonis, Technikchef der Britisch Motor Company (BMC) erhielt den Auftrag, einen sparsamen Kleinwagen zu entwerfen. Issigonis gelang der große Wurf im Kleinen: Der Mini war der erste britische Kleinwagen – und begründete im Alleingang eine ganze Fahrzeugklasse. Die Länge von rund 3 Metern wurde maximal ausgenutzt, da der Vierzylindermotor vorn quer eingebaut und das Getriebe gleich darunter platziert wurde. Die Räder wurden möglichst weit außen an der Karosserie befestigt, sodass der Innenraum eines gebrauchten Minis der ersten Generation überraschend groß ist.

Weil die BMC aus der Fusion der Austin Motor Company und der Morris Motor Company entstanden war, wurde die erste Modellgeneration des Mini auch als Austin Seven / Se7en beziehungsweise als Morris Mini Minor angeboten. Zwei Jahre später, 1961, waren bereits mehrere Varianten vom Van zum Kombi erhältlich. John Cooper, Konstrukteur von Sportwagen und enger Freund von Alec Issigonis, entwarf mit dem Mini Cooper eine sportliche Variante des Mini, die als Gebrauchtwagen heutzutage Höchstpreise erzielt. BMC traf mit dem kleinen Mini den Nerv jener Jahre, die Minis gingen weg wie Fish & Chips. Selbst die Queen zeigte sich bei der ersten Vorführung entzückt. Europaweit entstanden rund 30 Fabriken, da die Kapazitäten im beschaulichen Oxford, dem BMC-Stammsitz, nicht ausreichten und die Importzölle in Europa noch sehr hoch waren.

Bis 1972 wurden bereits mehr als 3 Millionen Minis verkauft. Der Mini Classic aus jenen Baujahren, der klassische Mini, ist gebraucht bis heute ein gesuchtes Modell – vor allem, weil die technischen Mängel der ersten Generation mit dem neuen Produktionszyklus ab 1967 behoben wurden. Doch so erfolgreich die Kleinwagen auch waren, der Mutterkonzern schlingerte von einer Krise in die nächste. Zunächst ging BMC in der British Leyland Motor Corporation auf, einem Zusammenschluss zahlreicher britischer Autohersteller. Die Verstaatlichung misslang, der Konzern wurde an verschiedene Investoren verkauft. Mini ging zunächst an die MG Rover Group, die Anfang der 1990er-Jahre die Modellpalette des Mini zum ersten Mal um eine Cabrio-Ausführung ergänzte. 1994 wurde Rover von BMW übernommen, der deutsche Autobauer initiierte bald die Entwicklung einer neuen Generation von Minis.

Vier Generationen Mini bis BMW

2000 trennte sich BMW von Rover, aber nicht von der Marke Mini. Die technische Weiterentwicklung wurde nun von München aus betreut, die eigentliche Produktion erfolgte aber weiterhin in Großbritannien. Dafür wird bis heute das alte Morris-Werk Cowley in Oxford genutzt, ebenjene Fabrik, aus der zahlreiche Modelle des klassischen Mini stammen, die auf dem Gebrauchtwagen-Markt gehandelt werden. Sie gehören zu den beliebtesten Autos der Briten, rund 5,4 Millionen Fahrzeuge sollen in den 41 Jahren bis zum Produktionsende zur Jahrtausendwende produziert worden sein. Seit 2001 löst der Mini One – offizieller Markenname: MINI – aus dem Hause BMW den Mini Classic von BMC ab. Optisch orientiert man sich am Vorläufer, ohne ihn zu kopieren: Die Karosserie folgt dem klassischen Design mit eigenen Akzenten, auch die Innenausstattung ist modern, aber durchaus typisch britisch. Einen Mini gebraucht zu finden, ist nicht schwer: Die Kleinwagen sind nach wie vor ein Hit.

Typisch Mini: Alle drei Gebrauchtwagen-Generationen bieten maximalem Fahrspaß

Generation Produktionszeitraum Karosserieversionen Motoren Reguläre Modelle Sondermodelle
1. Generation 2001 bis 2006 Kombilimousine, Cabrio Benziner: 90 bis 218 PS / Diesel: 75 bis 88 PS One / One D / Cooper / Cooper S Seven / Park Lane / Checkmate, Sportvariante GP-Kit, Sidewalk (nur Cabrio)
2. Generation 2006 bis 2014 Kombilimousine, Kombi, Coupé, Cabrio, Roadster Benziner: 75 bis 211 PS / Diesel: 90 bis 143 PS One / One D / Cooper / Cooper D / Cooper S / Cooper SD / John Cooper Works Clubman, Clubman Hampton, Countryman, Paceman, E, E Race, Inspired by Goodwood
3. Generation seit 2014 Kombilimousine, Kombi, Cabrio, Coupé, Roader (die letzten beiden nur bis 2015) Benziner: 75 bis 231 PS / Diesel: 95 bis 170 PS One First, One, Cooper, Cooper S, John Cooper Works, One D, Cooper D, Cooper SD Clubman, Countryman, Park Lane, Metropolitan
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