Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1980 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 25.900 € bei 5 verfügbaren Angeboten.
Bereits im Jahr 1977 wurde der Porsche 928 als Nachfolger für den legendären Porsche 911 vorgestellt. Er war das erste Coupé mit einem V8-Frontmotor und Hinterradantrieb. Die Ausstattung war insgesamt luxuriöser und leistungsfähiger. 1995 endete die Produktion des 928er.
Ideal für:





















Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Porsche 928 ab 16.500 Euro erhältlich. Für gute und gepflegte Modelle mit wenig Kilometerleistung kann der Preis bis auf 80.000 Euro ansteigen.
Insgesamt wurden 61.000 Fahrzeuge gebaut und vertrieben.
Jedes Modell hat acht Zylinder und einen Hubraum von 4.474 bis 5.397 cm³.
Der Produktionszeitraum lag zwischen 1977 und 1995.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 01.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1980 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 25.900 € bei 5 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 1989. Auf AutoScout24 findest du dafür 10 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 1993 | 45.900 € | |
| 1992 | 65.500 € | |
| 1991 | 39.980 € | |
| 1990 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1989 | 29.900 € | |
| 1988 | 35.250 € | |
| 1987 | 32.500 € | |
| 1986 | 69.900 € | |
| 1985 | 31.900 € | |
| 1984 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1983 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1982 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1981 | 31.950 € | |
| 1980 | 25.900 € | |
Der Porsche 928 ist das erste Coupé, welches mit einem V8-Motor auf der Vorderachse gebaut wurde. Der Antrieb und das Differenzial sind an der Hinterachse montiert. Diese Transaxle-Bauweise sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung.
Die technischen Daten der beiden gängigsten Porsche 928:
| Porsche | 928 | 928 GTS |
|---|---|---|
| Bauzeitraum | 1977 - 1982 | 1992 - 1995 |
| Hubraum | 4.474 cm³ | 5.397 cm³ |
| Anzahl Zylinder | Achtzylinder | Achtzylinder |
| Leistung | 177 kW (240 PS) | 257 kW (350 PS) |
| Max. Drehmoment | 350 Nm / 3.600 U/min | 500 Nm / 4.250 U/min |
| Höchstgeschwindigkeit | 230 km/h | 275 km/h |
| Getriebe | 5-Gang Schaltgetriebe | 4-Gang Automatik |
| Verbrauch pro 100 km | 15 l | 20,7 l |
| Tankgröße | 86 l | 86 l |
| Antriebsart | Hinterradantrieb | Hinterradantrieb |
| Kraftstoffart | Benzin | Benzin |
Während der gesamten Produktionszeit wurde die Leistung des Fahrzeugs mehrfach angepasst. Von anfänglichen 240 PS bis hin zu 350 PS gab es verschiedene Motor-Varianten. Alle Aggregate sind dabei sehr durchzugsstark und drehfreudig. Durch den Frontmotor und den Hinterradantrieb sind alle Porsche 928-Fahrzeuge mit ausgezeichneten Fahreigenschaften versehen.
Der Benzinverbrauch des Porsche 928 ist allerdings immens, selbst für einen Sportwagen. Zum Vergleich: Ein neuer Porsche 911 verbraucht etwa 9,4 bis 13 Liter Sprit auf 100 Kilometer - der 928 bis zu 20,7.
Die Abmessungen weichen geringfügig bei den verschiedenen Modellen ab. Die folgende Übersicht zeigt die genauen Maße vom Porsche 928 und Porsche 928 GTS:
| Länge | 4.520 mm |
|---|---|
| Breite | 1.890 mm |
| Höhe | 1.282 mm |
| Radstand | 2.500 mm |
| Leergewicht | 1.450 - 1.620 kg |
| Bodenfreiheit | 115 - 125 mm |
| Kofferraumvolumen | 200 - 400 l |
Typisch für einen Sportwagen ist der Porsche 928 mit einer geringen Fahrzeughöhe versehen. Daher erfordert das Einsteigen eine gewisse Sportlichkeit des Fahrers und Beifahrers.
Auch die Bodenfreiheit ist relativ gering. Bei 12,5 Zentimetern Luft zwischen Boden und Fahrzeug muss die Fahrbahnbeschaffenheit gut im Auge behalten werden. Selbst kleine Unebenheiten können ein Aufsetzen des Wagens verursachen.
Der Kofferraum liegt beim Porsche 928 durch den Einbau eines Frontmotors im hinteren Bereich. Dieser ist gut zugänglich und kann vom Fahrzeuginneren per Knopfdruck geöffnet werden. Bei späteren Modellen, wie beispielsweise beim 928 GTS, geschieht dies auch elektrisch über die zentrale Fernbedienung. Die Größe des Kofferraums ist porschetypisch. Mit 200 Litern Volumen passen oftmals nicht mehr als zwei große Taschen hinein. Allerdings kann bei Bedarf die Rückenlehne nach vorne geklappt werden, sodass der Stauraum kurzerhand verdoppelt wird.
Von Anfang an ist der Porsche 928 als ein „Gran Turismo“ geplant und letztendlich auch gebaut worden. Die italienische Bezeichnung, die üblicherweise mit „GT“ abgekürzt wird, bedeutet frei übersetzt „Große Fahrt“. Der Verwendungszweck war somit klar: Der Porsche 928 sollte nicht nur auf Sportlichkeit setzen, sondern ebenso komfortabel für den Fahrer sein. Insofern sind alle Modelle des Porsche 928 für Langstreckenrennen geeignet, aber auch für längere Fahrten auf der Landstraße oder Autobahn. Der 928 war als Spitzenmodell geplant und sollte den Porsche 911 ablösen.
Neben dem Standard-Coupé des Porsche 928 wurden ab 1979 vier weitere Varianten gebaut:
Außerdem wurden verschiedene Sondermodelle vorgestellt:
Der Porsche 928 war zu der damaligen Zeit kein Niedrigpreis-Fahrzeug. 1980 kostete der einfache Porsche 928 bereits 72.900 DM. Der 928 GTS konnte 1994 für 89.500 DM gekauft werden.
Da der Porsche 928 nicht mehr produziert wird, ist er heute nur noch als Gebrauchtfahrzeug erhältlich. Der Preis variiert und hängt vor allem von der Anzahl der Vorbesitzer und dem Zustand der Karosserie ab. Der einfache Porsche 928 aus der ersten Baureihe bis 1982 ist ab 16.500 Euro erhältlich. Für ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug von 1980, mit nur wenigen Kilometern auf dem Tacho, kann der Preis auch bis auf 85.000 Euro ansteigen. Ein Porsche 928 GTS aus den letzten Produktionsjahren war früher schon teurer und ist es daher auf dem Gebrauchtwagenmarkt heute auch noch. Die Preise beginnen ab 30.000 Euro und können bis auf 89.000 Euro ansteigen.
Nach dem Kauf dürfen die Nebenkosten nicht außer Acht gelassen werden. Wer einen 928 aus den ersten Jahren sein Eigen nennt, kann unter Umständen eine Oldtimer-Zertifizierung bekommen. Dann zahlen Besitzer lediglich Pauschalen für die Kfz-Steuer und Versicherungen, diese sind günstiger als jüngere Fahrzeuge. Die Steuer beläuft sich auf einheitliche 191 Euro pro Jahr und die Haftpflicht variiert zwischen 40 und 120 Euro jährlich. Die technischen Daten spielen bei einem Oldtimer keine Rolle.
Die Karosserie des Porsche 928 vereint Sportlichkeit und Tourentauglichkeit. Die Gewichtsreduzierung für einen schnelleren Antrieb erreichten die Fahrzeugbauer durch den Einsatz von leichten Materialien. Die Türen, Kotflügel und Hauben wurden aus leichtem Aluminium anstelle von Stahl gefertigt.
Die runden Scheinwerfer wurden in die Kotflügel eingebaut und stellten sich bei Gebrauch nach vorne. Für eine bessere Aerodynamik bekamen die Modelle ab 1979 vorne und hinten einen Spoiler. Beim S4 sorgten am Bugteil die Luftanlässe für eine besondere Kühlung.
Die Außenlackierung konnte aus sechs verschiedenen Farben gewählt werden. Darunter war natürlich auch das bekannte Porsche-Rot „Indischrot“. Knallige Farben waren nicht im Angebot. Weitere Lackierungen waren dezentes Grün, Blau, Gelb und Schwarz.
Das Innere des Porsche 928 wurde ebenfalls neu designt. Es gab keine Ecken und Kanten mehr, sondern viele Rundungen. Cockpit, Mittelkonsole und Türverkleidung scheinen aus einem Guss zu sein, weil alle Teile ineinander übergehen.
Das Lenkrad lässt sich in der Höhe verstellen, sodass Fahrer jeglicher Größe den Porsche sicher steuern können. Die wichtigen Instrumente liegen gut im Sichtfeld hinter dem Steuerrad. Bei einigen Modellen ist allerdings die Motorhaube sehr hoch. Im tiefer gelegten Sportfahrzeug kann der Fahrer den vorderen Verkehr daher im Nahbereich nicht immer gut überblicken.
Die Sitze sind zwar sportlich, aber dennoch bequem. Sie können allerdings nur wenig verstellt werden. Lange Autofahrten sind dennoch sehr entspannend und nicht ermüdend. Gegen Aufpreis konnte eine Klimaanlage erworben werden, die die Raumtemperatur nach den Wünschen der Insassen regelte. Die eingebaute Heizung funktioniert sehr gut und bringt das Fahrzeuginnere schnell auf die gewünschte Temperatur. Allerdings gibt es keine Luftmengenregulierung, die automatische Klimaanlage reagiert nur auf die Temperatureinstellung.
Das Platzangebot im vorderen Bereich ist für Fahrer und Beifahrer ausreichend. Im Fond des Wagens können erwachsene Personen nicht entspannt sitzen, da der Platz zu gering ist. Für Kinder ist die Rückbank aber ideal.
Die größte Veränderung in Sachen Sicherheit lag in der Konstruktion der Hinterachse. Der Einbau einer Doppelquerlenkerachse (auch Weissach-Achse genannt) konnte mit einer Hinterradlenkung gleichgesetzt werden. Dadurch kann der Porsche 928 auch bei schwierigen Straßenverhältnissen kontrolliert gelenkt werden.
Die abgeflachte Front sorgt dafür, dass bei einem Unfall mit einem Fußgänger die Verletzungsgefahr minimiert wird. Weiterhin befinden sich in der Innenseite der Türen Rückstrahler, die den nachfolgenden Verkehr warnen sollen, wenn sie geöffnet sind.
Die Kopfstützen sind integriert und schützen Personen bis zu einer Größe von 1,85 Metern.
Als Alternative zum Porsche 928 kann im eigenen Hause durchaus der Porsche 944 oder Porsche 968 gesehen werden. Beide Fahrzeuge können bezüglich der Leistung gut mithalten. Die Preise beider Modelle variieren zwischen 15.000 und 45.000 Euro. Ein großer Konkurrent ist der Jaguar XJ-S, der auch immer wieder zu Vergleichen mit dem Porsche 928 herhalten muss. Gebrauchte Fahrzeuge sind zwischen 10.000 und 20.000 Euro erhältlich.
Aber auch Mercedes hat geeignete Alternativen auf den Markt gebracht. Dazu gehören der Mercedes-Benz 560 SEC und der Mercedes-Benz 500 E. Die Preise reichen von 10.000 bis 50.000 Euro.