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Porsche 928

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Porsche 928: Als Porsche gleich zwei Tabus gebrochen hat

In den 1970er-Jahren war Porsche tatsächlich auf der Suche nach einem Nachfolger für den Porsche 911. Zu diesem Zweck entwickelten sie den Porsche 928. Der Motor wanderte dabei nach vorne und war von nun an wassergekühlt. Für viele Porschefahrer ein Sakrileg! Zudem hatte er als komfortabler, sportlicher Gran Turismo einen völlig anderen Charakter, als der 911er Sportwagen. Die große Ablöse als Ziel hat er damit zwar verfehlt, dennoch ist er auch heute noch ein interessanter Gebrauchtwagen. Weiterlesen

Technische Daten

310 - 350 PS

Leistung

0 - 0 null

Verbrauch (komb.)

0 - 0 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

310 - 275 km/h

Höchstgeschwindigkeit

6 - 6.3s

von 0 auf 100 km/h

Porsche 928 technische Daten

Interessiert am Porsche 928

Alternative Modelle

Wie viel kostet ein Porsche 928?

Als Neuwagen kosteten die ersten Grundmodelle des Porsche 928 umgerechnet rund EUR 37.000,00. Beim letzten Sondermodell 928 GTS waren es im Jahr 1995 knapp unter EUR 90.000,00. Wer einen soliden Gebrauchtwagen sucht, sollte mit mindestens EUR 30.000,00 rechnen. Dabei handelt es sich jedoch um ältere Modelle, die bestimmt einiges an Pflege benötigen. Für deutlich mehr Budget sind Modelle der letzten Baujahre ab EUR 60.000,00 bis in den sechsstelligen Bereich zu haben.

Die Kontrahenten des Porsche 928

Im Vergleich zu heutigen Modellen, hatte der Porsche 928 damals mit deutlich weniger Konkurrenten zu kämpfen. Vergleichbare Modelle der damaligen Zeit sind Autos, wie der Jaguar XJ-S, der Mercedes-Benz 560 SEC und der Mercedes-Benz 500 E.

Der Porsche 928 und seine Entwicklung

Was heute unvorstellbar klingt, war Anfang der 1970er-Jahre Realität. Porsche suchte einen Nachfolger für den Porsche 911. Sie wollten die heute so erfolgreiche Modellreihe komplett ersetzen. Einige gravierende Unterschiede zum 911er sollten das möglich machen. „Der große neue Sportwagen von Porsche“, lautete das Motto bei seiner Präsentation im Rahmen des Genfer Autosalons 1977. Doch die Idee ging nicht auf.

Mit mehr Größe und Platz für vier Personen sollte er das neue Zugpferd von Porsche werden. Dem nicht genug brachen die Entwickler gleich zwei Tabus rund um den Motor. Zum einen befindet sich der Motor vorne und zum anderen war der Motor wassergekühlt. Porsche hatte zwar einige triftige Gründe für diese Umstellung dennoch ist gerade dieser Schritt für viele „gusseiserne“ Porsche-Fans unverzeihlich.

Ein Sportwagen mit zeitlosem Design für lange Strecken

Als klassischer 2 + 2 Gran Turismo sollte er gerade auf langen Autobahnfahrten die richtige Mischung aus Leistung und Komfort bringen. Einen wesentlichen Teil sollte die Transaxle-Bauweise beitragen. Sprich, der Motor ist vorne eingebaut und das Getriebe hinten. Damit verteilt sich das Gewicht beinahe zu 50:50 auf Vorder- und Hinterachse. Apropos Gewicht: Um dieses möglichst gering zu halten, entschieden sich die Designer bei der Karosserie für eine Mischung aus einem Stahl-Grundgerüst und Aluminium Anbauteilen.

Die Form, die sich daraus ergibt, können wir auch heute noch ohne schlechtes Gewissen als zeitlos bezeichnen. Gerade die futuristische Frontpartie mit ihren ein- und ausklappbaren Scheinwerfern und das markante Heck sind bis heute eine moderne Erscheinung. Das hatte den etwas ungewöhnlichen Nebeneffekt, dass Porsche auch bei zukünftigen Modellpflegen an der Optik nur wenig bis gar nicht verändert hat. Viele erinnerte gerade die Frontpartie an einen Hai, wodurch er in England unter anderen den Spitznamen „Landshark“ also „Landhai“ bekommen hat. Eine offizielle Cabrio Variante baute Porsche übrigens nie. Es gab nur Umbauten von verschiedenen Werkstätten, die aus dem Porsche 928 ein Cabriolet machten.

Der Innenraum des Porsche 928

Im Innenraum fiel dieses Fahrzeug deutlich luxuriöser als seine Vorgänger aus. Edle Materialien, elektrische Fensterheber und eine extra erhältliche Klimaanlage waren damals keine Selbstverständlichkeit. Auch das trug einen großen Teil zum Gran Turismo-Feeling im 928er bei. Das ist an sich keine schlechte Eigenschaft. Doch die Unterschiede zum 911er waren zu grundlegend, um ihn tatsächlich ersetzen zu können.

So liefen der Porsche 911 und der Porsche 928 lange Zeit nebeneinander. Der eine als klassischer, „wilder“ Sportwagen und der andere als vernünftiger, leistungsstarker Cruiser für längere Strecken. Das alles brachte ihm sogar die Auszeichnung „Vernünftigster Sportwagen des Jahres 1977“ in einer Stuttgarter Autozeitschrift. Wie erstrebenswert dieser Titel jedoch für einen klingt, bleibt jedem selbst überlassen. Im Jahr 1995 endete die Ära des Porsche 928. Ein klassisches Gran Turismo Modell legte Porsche erst im Jahr 2009 mit dem Porsche Panamera nach.

Die einzelnen Modelle des Porsche 928

In seiner Ära von 1977 bis 1995 hatte der Porsche 928 verschiedene Modellvarianten und Sondermodelle zu bieten:

  • Porsche 928 S
  • Porsche 928 S4
  • Porsche 928 GT
  • Porsche 928 GTS
  • Porsche 928 50 Jahre Porsche
  • Porsche 928 S4 Clubsport

Der Porsche 928 S

Auf der IAA in Frankfurt präsentiere Porsche 1979 das erste Geschwisterchen des 928ers. Er hatte vor allem mehr Leistung zu bieten. Mehr Hubraum und eine höhere Verdichtung machten aus bisher 240 satte 300 PS. Von 0 auf 100 km/h sollte er es in 6,6 Sekunden schaffen. Äußerlich bekam der 928 S andere Felgen, einen elektrisch verstellbaren Außenspiel auf der Beifahrerseite sowie Front- und Heckspoiler. Innen war die Klimaanlage serienmäßig an Bord. Im Jahr 1983 wollte Porsche beweisen, wie zuverlässig und leistungsstark der 928 S ist und ließ ihn 24 Stunden lang auf einer Hochgeschwindigkeitsteststrecke mehr als 6.000 Kilometer zurücklegen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag dabei bei knapp über 250 km/h. Zudem war der Porsche 928 S der erste Porsche überhaupt mit ABS.

Der Porsche 928 S4

Ab dem Jahr 1987 lieferte Porsche einen Nachfolger für den 928 S. Für den Porsche 928 S4 verbesserte Porsche noch einmal Karosserie und Leistung. Durch den verbesserten Luftwiderstandswert und mittlerweile 320 PS Leistung waren für den Sprint auf 100 km/h nur mehr 5,9 Sekunden nötig. Ab 1988 waren serienmäßig ein elektronischer Tempomat und ein verbessertes Lautsprecherpaket mit dabei. Zwei Jahre später half ein elektronisch geregeltes Sperrdifferential dabei, seine Fahrstabilität deutlich zu verbessern. Im Jahr 1991 stellte Porsche die Herstellung des 928 S4 ein.

Der Porsche 928 GT

Parallel zum 928 S4 bot Porsche ab 1989 eine sportlichere Alternative an. Der Porsche 928 GT hatte 330 PS und wurde generell etwas sportlicher gestaltet. Alle anderen Entwicklungen hat er gemeinsam mit dem S4 mitgemacht und auch das Ende folgte gleichzeitig im Jahr 1991.

Der Porsche 928 GTS

Der Porsche 928 GTS war ab dem Modelljahr 1992 der gemeinsame Nachfolger für den S4 und den GT. Der Motor wurde mit 5,4 Litern Hubraum und 350 PS noch einmal größer. Optisch unterschied er sich vor allem durch ein breiteres Heck und ein durchgehendes Leuchtenband. Vier Jahre lang baute Porsche den 928 GTS und ließ ihn dabei bis zum generellen Ende des 928ers fast unverändert.

Das Sondermodell 50 Jahre Porsche

Im Jahr 1981 brachte Porsche zum 50-jährigen Firmenjubiläum ein Sondermodell des 928 S heraus. Auf 140 Stück begrenzt, brachte diese Sonderedition eine besonders hochwertige Innenausstattung mit rotem Leder und die spezielle Außenfarbe Meteormetallic mit. Ebenfalls Teil dieses Jubiläums waren ähnliche Sondermodelle des Porsche 924 und des Porsche 911.

Das Sondermodell Porsche 928 S4 Clubsport

Der Clubsport war im Jahr 1988 eine Sportversion des Porsche 928 S4. Er sollte leicht und schnell sein und dabei viel Fahrspaß bieten. Dazu hatte an einigen Stellen abgespeckt und wurde 120 Kilogramm leichter. Mit dem dazugehörenden 320 PS Motor beschleunigte er in 5,7 Sekunden auf 100 km/h und schaffte eine Höchstgeschwindigkeit von 276 km/h.

Welche Motoren treiben den 928er an?

Im Produktionszeitraum von 1977 bis 1995 hat sich an den Motoren des Porsche 928 viel getan. Das Grundkonzept blieb jedoch in allen Modellvarianten gleich. Der wassergekühlte V8-Viertaktmotor sorgte stets für den sportlichen Antrieb der 928-Modelle. Eine Besonderheit war der 90 Grad Winkel, der die V-Form des Motors bildete. Das machte das Aggregat deutlich flacher, ließ damit auch das flache Design des ganzen Autos zu und verlegte den Schwerpunkt noch weiter nach unten. Sämtliche Modelle waren mit einem Hinterradantrieb ausgestattet.

Beim Getriebe gab es verschiedene Varianten. Zu einer manuellen Fünf-Gang-Schaltung standen unterschiedliche Automatikgetriebe zur Wahl. Beim 928 und 928 S war das eine dreistufige Automatik. Etwas später kam beim 928 S eine vierstufige Variante dazu. Auch beim 928 S4 und 929 GTS war eine 4-Gang-Automatik verfügbar.

Für wen ist der Porsche 928 am besten geeignet?

Dieses Auto brachte eine ganz eigene Mischung aus Komfort und Leistung mit sich. Er war nie ein besonders explosiver, dynamischer Sportwagen. Doch auf langen Strecken und allgemein auf der Autobahn kann er seine Stärken ausspielen. Wie ein großes Düsenflugzeug braucht er einen Moment, um in Schwung zukommen, doch dann spürt man die geballte Kraft. Das alles gepaart mit dem dazu passenden Komfort macht ihn zu einem echt interessanten Gebrauchtwagen.

FAQ

Wie schnell fährt der Porsche 928?

Der „langsamste“ Porsche 928 war mit bis zu 230 km/h unterwegs. Die beiden sportlichsten Varianten schafften 275 km/h.

Wie viele Porsche 928 wurden gebaut?

Von 1977 bis 1995 baute Porsche 61410 Stück des Porsche 928.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche 928

1 Bewertungen

5,0