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VW Golf 2

VW Golf 2

Der VW Golf II löst 1983 den Golf I ab

Der Nachfolger des Golf I kam 1983 auf den Markt und wurde bis 1992 über 6,3 Millionen mal produziert. Vor allem als Gebrauchtwagen war und ist der Golf II nachwievor sehr beliebt und erreichte wie der Golf I insbesondere bei Bastlern und Tuning-Freunde Kultstatus - noch heute sind rund eine halbe Millionen Golf der zweiten Generation zugelassen. Weiterlesen

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Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger auf den ersten Blick nicht allzu viel geändert: Der VW Golf 2 blieb beim Grundkonzept des Schräghecks und auch das noch recht kantige, unverwechselbare Design sollte erst durch den späteren Golf III abgelöst werden. Allerdings wurde der zweite Golf immerhin um 17 Zentimeter länger, um 5 Zentimeter breiter und der Radstand legte um 7,5 Zentimeter zu. Darüber hinaus kamen einige neue Technologien, sowie zum Teil ein Automatik-Getriebe zum Einsatz. Auch gab es noch mehr Ausstattungsvarianten von VW als beim Golf I.  

Ausführungen und Motoren des VW Golf 2

Der Golf C war die spärlichste Ausführung der zweiten Generation: Hier wurden nicht nur auf sämtliche Extras verzichtet, es fehlten sogar Standardausstattungen wie eine Mittelkonsole, Türablagen oder eine Uhr. Es gab ihn sowohl mit verschiedenen Benzinmotoren bis zu 66 kW, wie auch mit Dieselmotor als 40-kW- oder 51-kW-Variante. Ab 1989 wurde der Golf C vom Markt genommen. Der Golf CL war das Pendant zum C-Modell, jedoch mit den bei dieser Variante fehlenden Standardausstattungen - auch die verfügbare Motorenauswahl war identisch. Gegen einen Aufpreis von damals rund 5.700 DM war der Golf CL mit dem Allradantrieb ?Syncro? und einem 66-kW-Motor erhältlich - später auch mit einem 72-kW-Motor. Der Golf GL stellt die komfortablere Version der beiden C-Modelle dar und war zugleich das Standardmodell des Golf 2. Es wurden hochwertigere Stoffe, wie Bezüge und Schalthebelverkleidung aus Kunstleder, ein geschäumtes Lenkrad und  Wärmeschutzverglasungen serienmäßig verbaut. Auch der Golf GL war mit der gleichen Motorenserie wie der Golf C erhältlich. Den Golf GLX war nur von August bis Oktober 1983 auf dem Markt. Wegen des recht hohen Preises fand das Golf-Luxusmodell nur wenig Anklang und wurde im November 1983 durch den nahezu identischen Golf Carat abgelöst - auch dieser fand schon 1986 sein Ende. Das Golf-II-Topmodell enthielt serienmäßig nahezu alle lieferbaren Sonderausstattungen und war nur fünftürig und mit einem 66-kW-Benzinmotor auf 1,8 Liter Hubraum lieferbar. Der Golf GT war ebenso wie der GTX und der Carat mit einem 66-kW-Motor auf 1,8 Liter Hubraum ausgestattet und war ausschließlich mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Der GT unterschied sich von den anderen Modellen unter anderem darin, dass er um etwa 2 Zentimetern tiefer gelegt und mit einem winzigen Heckspoiler an der Heckklappe ausgestattet war. Wie den Golf CL gab es auch den GT als ?Syncro?-Allrad-getriebene Variante mit einem 72-kW-Motor. Der Golf GTD war abgesehen von der Tieferlegung und dem 51-kW-Dieselmotor mit dem Golf GT identisch. Ab 1989 wurde mit einem 59-kW-Motor aufgerüstet. Der Golf II GTI kam im Januar 1984 auf die Straßen. Zunächst wurde der 81-kW-Motor aus dem Einser-GTI verbaut. 1985 folgte eine 102-kW-Variante und 1986 ein 95-kW-Motor mit Katalysator. Ein Jahr später wurde das alte 82-kW-Aggregat ebenfalls um einen Kat erweitert. 1990 kam der GTI G60 mit 118 kW auf den Markt. Den Golf 2 GTI gab es in vielen verschiedenen Sondereditionen, wie etwa als Golf Special, Rallye Golf, oder Golf Limited mit starken 154 kW, wobei die beiden letzteren nicht ?offiziell? als GTIs? bezeichnet wurden. Als Cabrio gab es den Golf 2 übrigens nicht. E10-Verträglichkeit: Alle Golf-Benziner-Modelle der zweiten Generation sind für den Betrieb mit E10 freigegeben.  

Unterschiede des VW Golf II zum Golf I

Nachdem der Golf I oft Probleme mit Rost gezeigt hatte, wurde beim Golf II viel Wert auf einen verbesserten Korrosionsschutz gelegt. Auch sämtliche Blechteile im Innenraum waren bei allen Modellen verkleidet. Darüber hinaus gingen mit dem Golf 2 erstmals einige der heute selbstverständlichen Standardausstattungen wie etwa ABS, Servolenkung, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber u.v.a. teilweise gegen Aufpreis in Serie. Ab 1989 wurden alle Modelle ab 51 kW nur noch mit einem Fünfganggetriebe hergestellt.

Technische Daten VW Golf 2

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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