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Geely

Das chinesische Unternehmen Geely kennen viele erst seit dem Jahr 2010, als der Automobil- und Motorradhersteller die schwedische Volvo Car Corporation übernahm. Dabei existiert Geely bereits seit 1986, produziert seit 1992 Motorräder und seit 1998 auch eigene Automobile. Zu Geely gehören außerdem die ehemalige Marke Gleagle (kurz für GlobalEagle) für das mittlere Preissegment und Emgrand als Premium-Marke – beide entwickeln komplett eigenständige Modelle. Darüber hinaus fertigt Geely Joint-Venture-Modelle und betreibt neben Volvo auch andere Marken wie etwa die Kleinwagenreihe Panda oder die Marke Shanghai Maple Automobile (SMA), die 2010 von der Billigmarke Englon abgelöst wurde. Zu guter Letzt gesellte sich 2012 noch die London Taxi Company zum Portfolio des Herstellers, der die britische Marke damit aus der Insolvenz rettete.

Heute verfügt Geely über insgesamt zehn Standorte: In den Städten Linhai, Nigbo, Luqiao, Shanghai, Xiangtan, Jinan und Lanzhou findet die komplette Produktion von Autos statt und in Chengdu werden Teile hergestellt. Der Hauptsitz der Geely Holding befindet sich in Hangzhou, der Hauptstadt der Provinz Zhejiang, zu welcher auch die drei erstgenannten Städte gehören. Die letzte im Bunde ist die 2002 in Shanghai gegründete Geely International Corporation, die für den Import und Export zuständig ist. Geely ist in China stark am Aufstreben, was sich schon an den wachsenden Produktionszahlen wiederspiegelt: Waren es 2004 noch 200.000 verkaufte Fahrzeuge, kam der Absatz 2009 immerhin schon auf mehr als 325.000 Fahrzeuge – und plant laut eigenen Angaben, so bald wie möglich zwei Millionen Einheiten pro Jahr zu erreichen.

Die Geschichte zu Geely

Es war im November 1986 als der heutige Vorstandsvorsitzende Li Shu Fu seine erste Firma gründete. Damals hatte Geely nichts mit Fahrzeugen am Hut, sondern stellte Kühlschrankteile her. Erst im April 1992 richtete sich das Unternehmen neu aus und begann mit der Fertigung von Motorrädern. Bis zum ersten Automobil dauerte es weitere sechs Jahre und das zuständige Werk stand mittlerweile in Linhai der Provinz Zhejiang. Dann zog die Produktion aber stark an, schließlich rollte 2003 schon das 100.000ste Fahrzeug vom Band. Was die Technik angeht, so findet man bei Geely übrigens recht deutlich die Handschrift von Daihatsu vor. Etwa zu dieser Zeit streckte Li vermehrt seine Fühler nach potentiellen Exportländern und internationalen Geschäften aus. So übernahm Geely beispielsweise 2003 das Unternehmen Shanghai Jmster und benannte es in Shanghai Maple Guorun Automobile um, dessen Markenname bis 2009 Maple lautete.

2004 notierte Geely an der Hongkonger Börse und 2005 zeigte sich der Hersteller zum ersten Mal auf der IAA (Internationale Automobilausstellung) in Frankfurt am Main. In diesem Zeitraum startete auch die Produktion der zum Teil bis heute erhältlichen Modelle wie etwa des Geely CD, CK und FC. Ein Jahr später kam durch ein Joint Venture mit der taiwanischen Automobilmarke tobe der Geely Panda auf den Markt. 2007 hatte Geely genug Zeit und Geld in Forschung und Entwicklung investiert, um mehr als 120 Schutzrechte anmelden zu können: Rund ein Drittel davon waren Patente und zwei Drittel wurden als Gebrauchsmusterschutz angemeldet, der zwar wesentlich günstiger ist als ein Patent, allerdings auch eine deutlich kürzere Laufzeit hat.

2008 zeigte sich Li zum ersten Mal an Volvo interessiert – die „Schwedenpanzer“ waren bereits 1999 von Ford übernommen worden. Zur Vertragsunterzeichnung im Göteborger Volvo-Werk mit Ford-Finanzvorstand Lewis Booth kam es allerdings erst im März 2010 – der Kaufpreis für Volvo betrug 1,3 Milliarden Euro. Damit wurde Volvo zum ersten europäischen Konzern für Neuwagen, der komplett in chinesische Hände ging. Der Hersteller beschäftigt weltweit knapp 100.000 Mitarbeiter und fertigt jährlich über 400.000 Autos. Die Volvo-Angebotspalette umfasst die S-, V-, XC und die C-Reihe.

Die wichtigsten Geely-Modelle

Vornean zu nennen wären da die bereits erwähnten Modelle Geely CD, CK und FC: Der Sportwagen Geely CD kam ebenso wie der Geely CK im Jahr 2004 auf den Markt. Bis heute ist der CD das einzige Modell, das ausschließlich in China angeboten wird. Es zeigt sich eher optisch sportlich als technisch, denn als einzige Motorisierung steht ein 1,5-Liter-Benzinmotor zur Verfügung, der maximal 70 kW (95 PS) leistet und bis zu 190 km/h erreicht. Beim CK handelt es sich hingegen um ein Modell aus dem Bereich der Kompaktklasse, das zu besonders günstigen Preisen angeboten wird. Für die viertürige Stufenheck-Limousine stehen ein 1,3-Liter-Motor mit 63 kW (86 PS) und ähnlich wie beim CD ein 1,5-Liter-Motor mit 69 kW (94 PS) zur Wahl. Allerdings erreichte das Modell bei einem Test ähnlich dem EuroNCAP-Crashtest keinen einzigen der fünf Sterne und fiel somit komplett durch. Beim 2005 erschienenen Geely FC handelt es sich hingegen um eine Limousine der Mittelklasse, die vergleichsweise zwei etwas stärkere Motoren bietet: Die 1,5-Liter-Variante leistet bis zu 78 kW (106 PS), die 1,8-Liter-Version maximal 102 kW (139 PS). Der FC wird außer in China nur noch in Russland und Syrien angeboten.

Im Jahr 2006 folgte eine Lizenzproduktion des tobe M’Car, einem Kleinstwagen aus Taiwan. Nach der ersten optischen Überarbeitung kam dieses Modell auch in anderen Staaten als Toyota Aygo, Peugeot 107 oder Citroën C1 auf den Markt – und in China als Geely Panda, benannt nach dem chinesischen Nationaltier. Der Geely Panda wurde im Sommer 2010 modernisiert und erhielt in diesem Zuge als erstes Modell den Namen GlobalEagle Panda, Geelys Marke für das Segment der Mittelklasse. Im Export ging das Modell hingegen als Geely LC auf den Markt. Als Motorisierung steht ein 1,3-Liter-Benziner mit einer Leistung von 63 kW (86 PS) zur Verfügung, seit dem Jahr 2014 gibt es den Panda außerdem als Elektrofahrzeug Geely EK-2 mit einer Leistung von bis zu 68 kW (93 PS).

2007 folgte das zweite Kompaktklasse-Modell: Der Geely MK ist als Stufenheck-Limousine oder als Kombi erhältlich und von allen Geely-Modellen das exportstärkste: Internationale Abnehmer finden sich in Russland, Neuseeland, Südafrika, Chile, Uruguay, Venezuela und Syrien. Auch der Geely MK ist mit nur einer Motorisierung erhältlich und zwar, wie in China üblich, als Benziner. Wie auch der Geely CK kommt hier ein 1,5-Liter-Aggregat mit 69 kW (94 PS) zum Einsatz.

In den Jahren 2010 bis 2014 hielt Geely eine weitere neue Marke, genannt Englon. Vor allem für das niedrigere Preissegment vorgesehen, hatte Geely das Unternehmen als Nachfolger der 2009 aufgelösten Marke Shanghai Maple gegründet. Unter Englon liefen fortan die Einstiegsmodelle von Geely oder auch übernommene Marken und deren Weiterentwicklungen. So kamen beispielsweise ein Nachfolgemodell des früheren London Taxi als Englon TX 4 sowie das selbst entwickelte Kompaktklasse Modell Englon SC 5 RV auf den Markt. Parallel dazu lief die Marke Emgrand, die Geely für das höhere Preissegment vorgesehen hatte. Die beiden wichtigsten Modelle sind hier das Kompaktklasse-Modell Emgrand EC-7 und das Mittelklasse-Modelle Emgrand EC-8, das starke Ähnlichkeiten mit Rolls-Royce aufweist.

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