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Pontiac Solstice

Im Baujahr 2005 wird der Pontiac Solstice auf dem US-Markt eingeführt

Spätestens seitdem der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) Mitte der 1960er Jahre das Coupé Firebird unter dem Label seiner Marke Pontiac auf den Markt gebracht hatte, versuchten die Konzernstrategen, Pontiac als Anbieter von sportlichen Fahrzeugen zu positionieren. Lange gehörten Coupés wie der Pontiac Firebird oder der Pontiac GTO, der im Jahr 2003 eine Neuauflage erlebte, zum Kernprogramm des Anbieters. Und auch bei den Limousinen der Marke setzte GM den sportlichen Anspruch um, indem etwa leicht modifizierte Motorvarianten zum Einsatz kamen, die in weniger dynamischer Form dann auch in anderen Fahrzeugen von GM verbaut wurden. Die Vermarktungsstrategie spiegelte sich außerdem in den Modellbezeichnungen wider, für die mit den entsprechenden Assoziationen verbundene Namen wie Pontiac Gran Prix oder LeMans gewählt wurden. Auf den Auslandsmärkten tauchten diese Fahrzeuge nur selten als Importwagen auf. Auf dem nordamerikanischen Markt jedoch galten Pontiac als leistungskräftige Autos, bei denen sich der sportliche Mehrwert nicht gleich in einem kräftigen Aufpreis bemerkbar machte. Anfang des neuen Jahrtausends richtete GM das Modellprogramm seiner Marke neu aus. Bevor Überlegungen aufkamen, die Marke Pontiac ganz einzustellen, präsentierte der Hersteller mit den Pontiac G-Baureihen noch einmal neue Modellgenerationen. Dazu gehörte auch der Pontiac Solstice, der im Jahr 2005 erstmals zu den US-Kunden kam und in Europa bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2009 als Import zu bekommen war.

Der Pontiac Solstice wird als Roadster, Targa und Coupé angeboten

Der Pontiac Solstice teilte sich die Bauplattform mit anderen Sport-Modellen, die der GM-Konzern ab dem Jahr 2005 für seine unterschiedlichen Marken ins Programm nahm. Den Namen seiner deutschen Tochter nutzte GM beispielsweise, um eine Neuauflage des Opel GT anzubieten. Während diese für General Motors typische Modellpolitik in der Vergangenheit auch schon zu sehr ähnlich aussehenden Schwestermodellen geführt hatte, fuhr der Pontiac Solstice mit einem Design vor, das sich vom Opel GT deutlich unterschied. Insbesondere fiel der Pontiac Solstice durch seine gerundete Frontpartie auf. Angeboten wurden drei Karosserieformen des Zweisitzers: ein Coupé sowie ein Stoffdach-Cabriolet. Als Variante des Roadsters kam gegen Ende der Produktionszeit für eine kurze Frist noch ein Pontiac Solstice als Targa mit herausnehmbarem Metalldach ins Programm. Bestückt wurde der Pontiac Solstice in der Basisversion mit einem Benzinaggregat, das bis zu 128 kW (174 PS) mobilisieren konnte. Die stärkere Motorvariante, die im Spitzenmodell Pontiac Solstice GXP eingesetzt wurde, stellte gut 195 kW (265 PS) bereit.