10 Tipps, wie Sie das perfekte Familienauto finden

Kündigt sich Nachwuchs an, beginnt die Suche nach einem Familienauto. Doch angesichts der riesigen Auswahl an Marken und Modellen stellt sich die Frage: Welches Auto ist das richtige? Unsere 10 Tipps helfen, die richtige Antwort zu finden.

Familienautos sind wie ein Zuhause auf vier Rädern – schließlich verbringen Eltern und Kinder viele Stunden in ihnen: auf dem Weg zur Kita, beim Einkauf fürs Wochenende, im Urlaub sowieso. Platzangebot und Stauraum, Verbrauch und Sicherheit, aber auch die Kosten spielen bei der Entscheidung für das richtige Fahrzeug eine bedeutende Rolle. Denn nach dem Eigenheim ist das Familienauto die zweitgrößte Investition, die die meisten Eltern tätigen. Die folgenden zehn Tipps helfen dabei, die wichtigsten Eigenschaften eines Familienautos einzukreisen.

Fahrzeugform: Limousine, Kombi, Minivan oder Kleinbus

1. Wählen Sie die richtige Fahrzeugform

Die Standardausführung vieler Fahrzeugmodelle ist die Limousine. Dabei handelt es sich um ein Auto mit zwei Sitzreihen, die maximal fünf Personen Platz bieten. Je nachdem, wie das Heck gestaltet ist, unterscheidet man bei Limousinen zwischen Stufenheck, Schräg- oder Fließheck sowie Steilheck. Je nach Heckausführung ist das Be- und Entladen mehr oder weniger komfortabel. Vor allem, wenn man schwere Dinge aus dem Kofferraum herausheben muss, stört oft eine Schwelle. Zudem ist Flexibilität beim Beladen nicht die große Stärke einer Limousine: Meist lässt sich die ganze Breite des Kofferraums nicht komplett nutzen, und mehr als ein Kinderwagen lässt sich oft auch kaum unterbringen.

Der Kombi ist eine Variante des Limousinen-Modells. Typisch sind die senkrechte Heckklappe und der größere Kofferraum. In der Regel ist der Kombi etwas länger als die Limousine, wodurch sich das Ein- und Ausparken schwieriger gestalten können. Manche Kombis besitzen eine ein- und ausfahrbare Bodenplatte, was die Be- und Entladung vereinfacht. Je nach Hersteller wird der Kombi mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet: Avant bei Audi, Caravan bei Opel, Combi bei Skoda und Toyota, Grandtour bei Renault, Touring bei BMW, T-Modell bei Mercedes-Benz oder Variant bei Volkswagen.

Der Van ist etwas größer als die Limousine und kann meist bis zu sieben, manchmal auch bis zu neun Personen aufnehmen. In Großraum-Vans sitzen alle Fahrgäste auf Einzelsitzen. Die Sitze sind üblicherweise in drei Reihen angeordnet, wobei sich die letzten beiden Sitzreihen bei Bedarf demontieren lassen. Weitere Varianten des Vans sind der Kompaktvan und der Minivan. Beide zeichnen sich im Vergleich zu einem Kompakt- oder Kleinwagen durch eine höhere Sitzposition aus. Der Kompaktvan ist etwas kleiner als der Großraum-Van und bietet je nach Ausführung fünf bis sieben Sitze, der Minivan in der Regel maximal fünf Sitzplätze. Be- und Entladen des Gepäcks erfolgen über die große Heckklappe.

  • Top-Modell: VW Sharan, Alternativen: Opel Meriva, Citroën Berlingo

Ein Kleinbus kann bis zu neun Personen befördern. Er ist deutlich größer als eine Limousine oder ein Minivan; im Vergleich mit einem Kombi oder Großraum-Van fallen die Größenunterschiede nicht mehr ganz so deutlich aus. Allerdings sind Klein- und Minibusse meist höher, was mitunter Probleme bei der Einfahrt in Parkhäuser oder Tiefgaragen verursacht. Demgegenüber steht der geräumige Innenraum, der sich durch das Umlegen der Sitze beziehungsweise den Ausbau derselben noch einmal erweitern lässt. Vorne gibt es entweder eine durchgehende Sitzbank oder zwei Einzelsitze.

  • Top-Modell: VW Multivan, Alternativen: Mercedes-Benz V-Klasse, Opel Vivaro

Türform: Seitentür, Schiebetür oder Portaltür

2. Wählen Sie die richtige Türform

Ein Auto mit zwei oder drei Türen (Fahr- und Beifahrertür sowie Heckklappe) ist für den Transport von Babys und Kleinkindern eher unpraktisch. Es gestaltet sich sehr schwierig, in solchen Modellen Babyschale oder Kindersitz spontan ein- und wieder auszubauen – ganz zu schweigen davon, das Kind sicher anzuschnallen. Fünf Türen sind Pflicht, zumindest bei Limousine, Kombi und Van – der Transporter hat generell nur vier Türen. Doch Tür ist längst nicht gleich Tür: Neben der klassischen Seitentür gibt es auch Schiebe- und Schmetterlingstüren.

Die klassische Seitentür sollte auf jeden Fall möglichst weit zu öffnen sein. Das betrifft vor allem die beiden hinteren Türen. Je größer der Öffnungswinkel – und je breiter die Tür – desto einfacher können Sie einen Kindersitz auf die Rückbank stellen und befestigen. Die Babyschale kann besser angeschnallt werden, aber auch größere Kinder kommen so leichter ins Auto hinein und wieder heraus. Auch für Eltern mit Rückenproblemen oder für großgewachsene Eltern ist das Handling einfacher.

Eine Variante findet sich hauptsächlich bei Mini- und Kompaktvans: die Schiebetür. Sie ist noch komfortabler in der Benutzung, weil sich die Tür einfach nach hinten rollen lässt, statt aufzuschwingen. Gerade auf engen Parkplätzen – zum Beispiel vor Supermärkten – kann man die Tür ganz öffnen, ohne extra Freiraum zu benötigen. An- und Abschnallen, Ein- und Aussteigen – das geht dann alles ganz einfach. Auch Einkäufe und Taschen lassen sich schnell im Fahrzeug unterbringen. Bei Limousinen und Kombis hat sich die Schiebetür nicht durchgesetzt.

Die zweite Variante ist die Portaltür. Dabei ist die hintere Tür rückseitig angeschlagen, sodass sich Vorder- und Hintertür wie ein großes Portal öffnen lassen. Dadurch steht mehr Platz zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Der erste VW-Bus war mit einer Portaltür ausgestattet, die typische B-Säule fehlte dort bereits. Doch weil dieses Türsystem einige Risiken für die Verkehrssicherheit in sich birgt – zum Beispiel kann der Fahrtwind die Hintertür beim unbeabsichtigten Öffnen leicht ganz aufdrücken –, wurde es 1961 zunächst wieder verboten. Es ist (wie etwa beim Opel Meriva) nur dann erlaubt, wenn ein Mechanismus das Öffnen während der Fahrt verhindert.

Kindersitz befestigen: Rebound, Isofix und i-Size

3. Achten Sie auf eine gute Befestigung der Kindersitze

Kindersitze aller Größen – von der Babyschale bis zum Sitz für ältere Kinder – müssen gut befestigt werden können. Bei Limousinen und Kombis lassen sich meistens nur zwei Kindersitze nebeneinander befestigen. Der dritte Platz in der Mitte ist zu schmal, außerdem kann der Sitz mit dem dort vorhandenen Beckengurt nicht richtig gesichert werden. Bei größeren Vans, die Einzelsitze im Fonds haben, ist das schon einfacher, auch wenn das Festschnallen des Kindes in der Mitte sehr unpraktisch bleibt. Im Transporter hat man dafür in der Regel mehr Platz.

Wer einen rückwärts gerichteten Kindersitz (Babyschale oder Rebound-Sitz) auf dem Beifahrersitz befestigen möchte, muss die Airbags für die Fahrerseite manuell deaktivieren. Ansonsten besteht für das Kind erhebliche Verletzungsgefahr, sollte der Airbag ausgelöst und der Sitz nach hinten gedrückt werden. Meistens befindet sich der Schalter dafür neben oder im Handschuhfach. Manche Hersteller verwenden Transponder in ihren eigenen Kindersitzsystemen (Mazda, Mercedes und Opel), um die Beifahrerairbags auszuschalten. Bei den meisten Fahrzeugmodellen müssen sie aber per Schlüssel deaktiviert werden. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen generell, Kindersitze aller Größen auf der Rückbank zu befestigen – dort fahren die Kleinen sicherer.

Die Schnellbefestigung für Kindersitze heißt Isofix. Im Auto gibt es genormte Ösen, die mit der Autokarosserie verschweißt oder fest verschraubt sind. Der Kindersitz besitzt stabile Haken, die auf die Ösen geschoben werden. Der Vorteil: Mit Isofix lassen sich Kindersitze sehr einfach und besonders fest im Auto verankern. Das Risiko, den Sitz falsch zu befestigen, ist relativ gering. Der Nachteil: Kindersitze mit Isofix sind deutlich teurer als Sitze mit Gurtschnall-System. Auch die neue Kindersitznorm i-Size – sie orientiert sich an der Körpergröße, nicht am Gewicht – setzt auf Isofix.

Es gibt zahlreiche Sicherheits-Features

4. Schreiben Sie Sicherheit groß

Die Sicherheit im Fahrzeug ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Dabei spielt auch die Größe des Autos eine Rolle: Große Vans bieten mehr Knautschzone als ein Kleinwagen. Aber auch die Konstruktion sowie zahlreiche bauliche Kniffe der Hersteller reduzieren die Verletzungsgefahr der Insassen, falls es einmal zu einem Unfall kommen sollte. Eine gute Einschätzung, wie sicher ein bestimmtes Fahrzeugmodell prinzipiell ist, bieten die Euro-NCAP-Crashtests. Sie bewerten, wie gut Erwachsene und Kinder im Innern eines Fahrzeugs geschützt sind, aber auch, wie hoch der Schutz von Fußgängern ausfällt. Die Gesamtsicherheit eines Fahrzeugs wird mit bis zu fünf Sternen ausgezeichnet. Einziges Manko: Bei diesem Testverfahren sind nur Autos mit gleichem Baujahr vergleichbar.

Bei den Sicherheits-Features gibt es mittlerweile eine große Spannbreite. ABS, das ein Blockieren der Räder beim Bremsen verhindert, ist in allen europäischen Fahrzeugen ab Baujahr 2004 serienmäßig vorhanden. Hinzu kommen in jüngeren Fahrzeugen eine Vielzahl von – teuren – Assistenzsystemen: das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), das Bremsassistenzsystem (BAS), ein elektronischer Abstandshalter, ein Spurhalte- und ein Toter-Winkel-Assistent, eine Ausleuchtungs- und Nachtsicht-Steuerung und vieles mehr. Moderne Autos sind zudem mit einer Vielzahl von Airbags ausgerüstet. Front-, Seiten-, Sitzpolster- und Knie-Airbags schützen mittlerweile so gut wie alle Körperpartien von Fahrer und Beifahrer.

Kinderfreundliche Ausstattung: Sitzoberfläche, Sonnenblenden und Multimedia-Geräte

5. Berücksichtigen Sie eine kinderfreundliche Ausstattung

Krümel und Flecken im Innenraum und auf den Polstern sind gerade für kleine Kinder kaum vermeidbar. Aus diesem Grund sollten sich die Sitzpolster möglichst gut reinigen lassen. Kunstleder-Sitze haben sich besonders bewährt. Wer es in erster Linie komfortabel haben möchte, achtet auf echtes Leder – beides lässt sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Anstelle eines Teppichs sollte zumindest unter der Rückbank eine Gummimatte liegen. Im Unterschied zum Autoteppich lässt sie sich leicht reinigen.

Zu einer kinderfreundlichen Ausrüstung gehören aber auch Sonnenblenden, die sich bei Bedarf ausziehen lassen, oder Seitenscheiben, die das UV-Licht reduzieren. Auch Getränkehalter zählen dazu. Sie sind unverzichtbar – sowohl für lange Autofahrten als auch für die kurze Tour zwischen Schule und Sportplatz. Wenn jedes Kind seine eigene Getränkeflasche abstellen kann, ist das viel wert und nimmt einiges Konfliktpotenzial.

Ein Fernsehbildschirm, ein DVD-Player oder eine Spielekonsole eignen sich gut, um größere Kinder während längerer Autofahrten abzulenken. Es ist praktisch, wenn diese bereits im Auto vorhanden sind. Doch mittlerweile können sie auch günstig nachgerüstet werden. Für größere Kinder kann auch ein Tablet oder Smartphone eine gute Wahl sein: einfach Videos und Spiele herunterladen und abspielen – und die Kopfhörer für die Kleinen nicht vergessen. Dann können auch zwei Kinder je nach Lust und Laune unterschiedlich „bespaßt“ werden. Achten Sie daher darauf, dass hinten mindestens ein 12V-Steckdosen-Anschluss vorhanden ist – der Anschluss vorne wird sicherlich öfter mal von Ihrem Navigationsgerät oder Smartphone belegt.

Stauraum: Kofferraum, Fächer und zulässiges Gesamtgewicht zählen

6. Denken Sie an genügend Stauraum

Neben der Anzahl der Sitze ist die Größe des Kofferraums beziehungsweise der Platz für die weitere Zuladung wichtig. Denn hier muss das Familiengepäck hineinpassen – und zwar nicht nur für die Kurztrips zu den Großeltern übers Wochenende, sondern auch dann, wenn man mit Kind und Kegel zwei Wochen nach Skandinavien oder gen Süden in den Sommerurlaub fährt. Während eine Limousine ungefähr 400 bis 600 Liter Stauraum bietet, kann man bei einem Kombi zwischen 500 und 700 Liter erwarten. Kompaktvans bieten noch einmal 100 Liter mehr. In einen Mini-Bus passen neben 9 Personen noch einmal rund 650 Liter hinein. Wird die dritte Reihe ausgebaut, wächst der Platz auf rund 1650 Liter an.

Viele Autos haben zudem Fächer oder Netze, in denen kleinere Sachen verstaut werden können. So lässt sich vom Kuscheltier bis zur Spielekonsole alles unterbringen, was unterwegs zur Unterhaltung der Kinder benötigt wird. Wichtig ist allerdings, dass die Dinge während der Fahrt nicht nur einfach erreichbar, sondern auch sicher verstaut sind. Spielzeug und Bücher dürfen bei einem Bremsmanöver nicht einfach herausfallen – ansonsten droht Verletzungsgefahr!

Damit auch ins Auto passt, was für den Urlaub mitgenommen werden muss, sollte dessen zulässiges Gesamtgewicht nicht zu niedrig sein. Denn von diesem muss man noch das Leergewicht des Fahrzeugs abziehen. Übrig bleibt das Zuladungsgewicht, das heißt, das Gewicht aller beförderten Personen plus das Gewicht des gesamten Gepäcks. Am wenigsten kann man bei Limousinen zuladen, hier liegt die Spanne zwischen 350 und 550 kg. Bei den Kombis sind bis ungefähr 655 kg möglich, beim Minivan beträgt die Zuladung zwischen 450 kg und 500 kg, ein Kleinbus schafft zwischen 800 und 1000 kg.

Verbrauch: Benzin, Diesel oder Elektro

7. Achten Sie auf die Verbrauchswerte

Familien legen mit dem Auto weitere Strecken zurück, als man glaubt: zur Kita, zum Einkauf, zum Sport, zu den Großeltern, in den Urlaub und so weiter. Da kommen viele tausend Kilometer jährlich zusammen, selbst, wenn man das Familienauto nicht täglich und für jeden Weg nutzt. Je weniger Sprit das Auto dabei schluckt, umso besser sieht’s am Monatsende in der Haushaltskasse aus. Für welche Treibstoffart man sich entscheidet, hängt in der Regel von der Häufigkeit der Fahrten und deren Distanz ab. Diesel-Fahrzeuge verbrauchen weniger Treibstoff, eignen sich aber eher für lange Strecken. Benzin-Motoren sind für Kurzstrecken die bessere Wahl, benötigen aber auch mehr – und teureren – Sprit. Nachhaltiger sind Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. Allerdings beschränkt sich die Reichweite des Elektroantriebs auf Kurztrips.

PS-Leistung muss zum Fahrzeug-Gewicht passen

8. Wählen Sie die Motor-Leistung passend zum Gewicht

Auch wenn die Motorleistung auf den ersten Blick nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint, darf man diesen Punkt auch beim Familiengefährt nicht vernachlässigen. Denn vollgepackt bis zur Dachbox ist das maximale Gewicht des Autos schnell erreicht. Bei einem Kombi oder einem kompakten Van sind das in etwa 2,5 bis 3 Tonnen. Damit diese zügig bewegt werden können, ist ein leistungsstarker Motor Voraussetzung. Daher sollte man sich beim Familienauto nicht für die geringste Motorisierung entscheiden, sondern für eine PS-Leistung, die mindestens im Mittelfeld des Spektrums liegt. Das ist auch unter Sicherheitsaspekten wichtig: Wenn man zu langsam beschleunigt, wird jedes Überholmanöver zum Risiko – sowohl für einen selbst als auch für andere Fahrzeuge.

Bei den Kosten zählen Anschaffung und Unterhalten gleichermaßen

9. Bedenken Sie nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Kosten für den Unterhalt

Ein wichtiger Punkt – mitunter der wichtigste überhaupt – ist der Anschaffungspreis für das neue Familienauto. Hinzu kommen Kosten für Zusatz- und Zubehörteile, die über die Basis-Ausführung hinausgehen: Radio und Navigationsgeräte, Anhängerkupplung, Schiebedach und so weiter. Bei der Frage „Neu- oder Gebrauchtwagen?“ gibt es für beide Alternativen gute Argumente: Während man beim Neuwagen-Händler das Familienauto nach eigenen Vorstellungen ausstatten lassen kann, ist das bei einem Gebrauchtwagen selten möglich – oder mit etwas Aufwand bei der Suche verbunden. Der hohe Preisverfall in den ersten Jahren ist allerdings ein Argument dafür, sich auf dem Gebrauchtwagen-Markt umzusehen. Bei gleichem Budget bekommt man möglicherweise eine bessere Ausführung oder eine höhere Fahrzeugklasse als beim Kauf eines Neuwagens.

Neben den Anschaffungskosten spielen die Aufwendungen für den Unterhalt des Fahrzeugs eine wichtige Rolle. Kfz-Steuern, Versicherung, Tankkosten, Hauptuntersuchung, Inspektionen, Reparaturen – all das muss ebenfalls bezahlt werden. Im Laufe eines Fahrzeuglebens kommt ungefähr die Summe für einen Neuwagen zusammen. Bei Oberklasse-Fahrzeugen können die Unterhaltskosten wegen der höheren Besteuerung und der teilweise exorbitanten Versicherungsprämien die Anschaffungskosten sogar deutlich übersteigen. Hinsichtlich der Höhe von Reparaturkosten gilt: Die Unwägbarkeiten steigen mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs. Zudem sind manche Fahrzeuge anfälliger für Mängel als andere.

 

Genügend Zeit für die Informationsbeschaffung einplanen

10. Lassen Sie sich Zeit und informieren Sie sich gründlich

Die jährlichen Berichte und Vergleichstests von ADAC, TÜV und Dekra geben Auskunft darüber, ob das ausgewählte Familienauto einen geringen oder einen hohen Reparaturbedarf hat. Aber nicht nur bei dieser Frage gilt: Informieren Sie sich möglichst umfassend – über das gewünschte Auto genauso wie über das Angebot. Lesen Sie Testberichte und Fahrbeschreibungen in Autozeitschriften, studieren Sie die Anzeigen der Hersteller und die Angebote von Internet-Börsen, vergleichen Sie Kaufpreise und rechnen Sie die Unterhaltkosten durch. Auch wenn das aufwendig erscheint – die Mühe zahlt sich auf jeden Fall aus.

Limousine, Kombi, Van und Kleinbus im Direktvergleich [Infografik]

Die ultimative Liste: Die Top 5 der Limousinen, Kombis, Vans und Kleinbusse für Familien

Limousine Kombi (Mini-)Van Kleinbus
Audi A6 Skoda Octavia Combi VW Sharan VW Minivan
Ford Mondeo Volvo V60 Opel Meriva Mercedes-Benz V-Klasse
Renault Talisman VW Passat Variant Citroën Berlingo Opel Vivaro
BMW 5er Toyota Prius + Ford Grand C-MAX Ford Transit
Mercedes-Benz E-Klasse Opel Zafira Tourer Toyota Verso Renault Trafik

Wenn Sie schließlich das perfekte Familienauto gefunden haben, machen Sie unbedingt eine Probefahrt. Erst dann können Sie sich davon überzeugen, ob Größe, Fahrverhalten und Funktionen (bei Gebrauchten auch Ausstattung und Zustand) zu Ihren Anforderungen passen.

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