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Opel Rocks-e
Neupreis ab: 7.990 – 8.790 Euro
Der Opel Rocks Electric (früher Rocks-e) ist ein elektrisches L6e-Leichtkraftfahrzeug für zwei Personen, das in Deutschland schon ab 15 Jahren gefahren werden darf. Der Überblick zeigt, für wen der 45-km/h-City-Würfel taugt, wie er lädt und warum Komfort und Sicherheit Grenzen haben. Neupreis: ab 7.990 Euro.
Ideal für:
- Stadtverkehr
- Zweitwagen-Nutzer
- E-Auto-Fahrer

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Opel Rocks-e im Überblick
Finde hier die aktuellen Preise für das Auto Opel Rocks-e im Überblick und erhalte einen Überblick über die verfügbaren Angebote bei AutoScout24 Weiterlesen
Fahrzeug-Check
Stärken
- Mit AM-Führerschein ab 15 Jahren zu fahren
- Extrem kompakte Maße (2,41 m)
- Problemloses Laden an 230-Volt-Haushaltssteckdose
Schwächen
- Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h
- Keine Airbags, kein ABS und kein ESP
- Sehr spartanischer Innenraum ohne Heizung
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Der Opel Rocks Electric auf einen Blick
- Karosserie: Leichtkraftfahrzeug (L6e), 2 Sitzplätze (als "Kargo" 1 Sitzplatz)
- Antriebe: Rein elektrisch (BEV)
- Getriebe: 1-Gang-Automatik
- Antrieb: Frontantrieb
- Kofferraum: 63 Liter (im Beifahrer-Fußraum)
- Garantie: 2 Jahre Fahrzeuggarantie
- Neuwagenpreis (Stand 04/2026): ab 7.990 – 8.790 Euro (zzgl. Überführung)
- Gebraucht ab: ca. 5.000 Euro
Was kannst du vom Opel Rocks Electric erwarten?
Der Opel Rocks Electric (baugleich mit dem Citroën Ami und dem Fiat Topolino) will städtische Mobilität völlig neu definieren. Opel nennt ihn „SUM“, was für Sustainable Urban Mobility steht. Dabei ist er formal kein Pkw, sondern ein Leichtkraftfahrzeug oder Quadricycle. Das Besondere: In Deutschland darf er mit dem AM-Führerschein bereits von 15-Jährigen gefahren werden. Er ist damit die sichere und vor allem trockene Alternative zum Moped. Das Design ist extrem pragmatisch: Um Produktionskosten zu sparen, sind Front und Heck fast identisch. Selbst die Türen sind baugleich, weshalb die Fahrertür gegenläufig wie eine Selbstmördertür und die Beifahrertür klassisch nach vorn öffnet.
AutoScout24-Expertenmeinung (Score 6,5/10)
Der Rocks Electric ist ein geniales Konzept für eine ganz spezifische Zielgruppe: Jugendliche, Pendler in verstopften Metropolen und Lieferdienste. Wer ihn wie ein echtes Auto bewertet, wird enttäuscht sein. Das Fahrwerk ist hart, die Sitze sind dünn gepolsterte Plastikschalen, eine echte Heizung gibt es nicht. Nur ein Lüftungsgebläse gegen beschlagene Scheiben ist an Bord. Zusätzlicher Störfaktor: Die Geräuschkulisse des Elektromotors erinnert an eine Straßenbahn. Aber: Er zaubert einem beim Wuseln durch die Stadt ein Lächeln ins Gesicht. Man findet immer einen Parkplatz und pendelt völlig wetterunabhängig zur Schule oder zur Arbeit.
AutoScout24-Kaufempfehlung
Da es nur eine einzige Motor- und Batterievariante (8 PS, 5,5 kWh) gibt, beschränkt sich die Wahl auf die Optik und den Verwendungszweck. Die Basisversion für 7.990 Euro bietet im Grunde alles, was der Rocks Electric kann. Wer es etwas bunter mag, wählt die Ausstattung „Tekno“ oder „Klub“ mit gelben Akzenten und Radkappen. Für Gewerbetreibende, wie Pizza-Lieferdienste oder Pflegedienste, bietet Opel die „Kargo“-Variante an: Hier fehlt der Beifahrersitz, stattdessen gibt es ein modulares Ladeabteil mit 400 Litern Volumen für Pakete oder Kisten. Mit der Überarbeitung im Jahr 2025 gibt es auch ein „GS“-Modell, dass mit etwas sportlicheren Designdetails punkten soll.
Was ist neu beim Rocks Electric?
Das Modell wurde ursprünglich als Opel „Rocks-e“ eingeführt und später im Rahmen von Opels neuer Namensstrategie in "Rocks Electric" umbenannt. Die Technik blieb dabei unangetastet. Neu hinzugekommen ist in der jüngeren Vergangenheit die Variante „Kargo“ für gewerbliche Nutzer. Gelegentlich bietet Opel zudem limitierte Sondereditionen an.
Die Alternativen zum Opel Rocks Electric
Der Markt der L6e-Leichtkraftfahrzeuge hat durch die Stellantis-Drillinge massiv an Fahrt aufgenommen. Hier sind die direkten Konkurrenten:
- Citroën Ami (der baugleiche, französische Ursprungs-Bruder)
- Fiat Topolino (der baugleiche Bruder im charmanten Retro-Design)
- Renault Twizy 45 (wird nicht mehr neu gebaut, aber gebraucht sehr beliebt)
- Aixam e-City (klassischer Mopedauto-Hersteller, optisch näher an einem echten Pkw)
- Ligier Myli (bietet mehr Reichweite, ist aber deutlich teurer)
Preisübersicht
Stand Mai 2026 bleibt der Opel Rocks Electric eines der günstigsten vierrädrigen Fahrzeuge überhaupt. Die Basisversion startet bei exakt 7.990 Euro. Die Ausstattungslinie „GS“ liegt bei 8.790 Euro. Die Nutzfahrzeug-Variante „Kargo“ kostet ebenfalls ca. 8.790 Euro. Für Jugendliche, die mit 18 Jahren auf einen „echten“ Pkw umsteigen, lohnt sich der Gebrauchtwagenmarkt: Modelle mit wenigen Kilometern sind mittlerweile ab etwa 5.000 Euro zu finden.
AutoScout24-Preisentwicklung
Der Wertverlust beim Opel Rocks Electric hält sich in erstaunlich engen Grenzen. Der Grund: Es gibt einen ständigen Nachschub an 15-Jährigen, die den AM-Führerschein machen und deren Eltern ein sicheres Dach über dem Kopf des Nachwuchses einem Motorroller vorziehen. Das hält die Gebrauchtwagenpreise stabil.
Motoren, Getriebe und Fahrleistungen
Da der Rocks Electric den strengen Regeln der L6e-Klasse entsprechen muss, gibt es hier keine Auswahl, die Leistung ist gesetzlich limitiert:
- Elektromotor: Dauerleistung 6 kW / 8 PS (Spitzenleistung 9 kW / 12 PS), 44 Nm Drehmoment, Batteriekapazität brutto 5,5 kWh, Frontantrieb, 1-Gang-Automatik.
Energieverbrauch und CO2-Werte
Der Verbrauch ist aufgrund des Gewichts von nur knapp 470 Kilogramm äußerst gering. Gemessen wird er nach dem speziellen WMTC-Zyklus für Leichtkraftfahrzeuge:
Opel Rocks Electric: Verbrauch & CO₂-Emissionen
| Modell | Daten |
|---|---|
| Rocks Electric (8 PS) |
Verbrauch: 11,9 kWh/100 km CO₂-Emissionen: 0 g/km |
0-100-km/h-Werte (bzw. 0-45 km/h)
Eine klassische 0-100-km/h-Messung ist beim Rocks Electric nicht möglich. Die Beschleunigung bis zur gesetzlichen Höchstgeschwindigkeit sieht wie folgt aus:
Opel Rocks Electric: Beschleunigung
| Modell | 0 – 45 km/h |
|---|---|
| Rocks Electric (8 PS) | ca. 10,0 s |
Höchstgeschwindigkeit
Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch und gesetzlich auf exakt 45 km/h abgeregelt. Dadurch ist der Rocks Electric nicht für Autobahnen oder Kraftfahrstraßen zugelassen.
Anhängelast und Nutzwert
Der Opel Rocks Electric darf keine Anhänger ziehen.
Opel Rocks Electric: Anhängelast
| Modell | Daten |
|---|---|
| Alle Modelle | 0 kg (gebremst / ungebremst) |
Eine Anhängerkupplung ist weder ab Werk noch im Zubehör zulässig.
Abmessungen, Innenraum und Kofferraum
Mit sensationellen 2,41 Metern Länge und 1,39 Metern Breite kann der Rocks Electric wie ein Smart der ersten Generation quer zur Fahrbahn parken. Der Innenraum ist asymmetrisch gestaltet: Der Beifahrersitz ist fest verschraubt und etwas weiter hinten platziert als der verstellbare Fahrersitz. Dadurch berühren sich die Schultern der Insassen nicht. Einen klassischen Kofferraum im Heck gibt es nicht! Gepäck (ca. 63 Liter) muss im Fußraum des Beifahrers verstaut werden, dort passt exakt ein Handgepäck-Trolley hin. Wer richtig Platz braucht, greift zum Einsitzer „Kargo“ (400 Liter Stauvolumen).
Infotainment und Technik
Infotainment sucht man vergeblich. Hinter dem Lenkrad sitzt ein winziges Monochrom-Display, das Tempo, Akkustand und Reichweite anzeigt. Anstelle eines Radios gibt es eine Halterung für dein Smartphone sowie einen USB-Anschluss. Musik hörst du über eine Bluetooth-Box, für die Opel eine passgenaue Mulde auf dem Armaturenbrett vorgesehen hat. Das Ladekabel (3 Meter lang) ist fest in der Beifahrertür verbaut und hat einen Schuko-Stecker für die Haushaltssteckdose. In gut 4 Stunden ist der kleine 5,5-kWh-Akku wieder voll. Ein Adapter für Typ-2-Ladesäulen (AC) ist optional erhältlich, die Ladezeit verkürzt sich dadurch aber nicht.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Hier ist Vorsicht geboten: Da der Rocks Electric zur L6e-Klasse gehört, gelten für ihn nicht die strengen Pkw-Crashtest-Normen. Es gibt keine Airbags, kein ABS und kein ESP. Die Sicherheit beschränkt sich auf den Stahlrohrkäfig der Karosserie und reguläre Dreipunktgurte. Dennoch bietet er im Vergleich zu einem Motorroller mit 45 km/h eine massiv höhere Sicherheit und Schutz vor Wettereinflüssen.
Garantie und Wartung
Opel gibt auf den Rocks Electric eine 2-jährige Gewährleistung/Garantie. Die Batterie ist auf eine lange Lebensdauer bei diesen geringen Strömen ausgelegt. Die Wartung ist simpel und günstig, da kaum Flüssigkeiten oder komplexe Verschleißteile wie bei einem Verbrenner vorhanden sind.
Opel Rocks Electric Probleme und Rückrufe
Bekannte Mängel
Die Einfachheit der Konstruktion bringt einige Schwächen mit sich. Bei frühen Modellen klagten Besitzer über Wassereintritt an den Türen bei sehr starkem Regen (die Dichtungen sind sehr simpel gehalten). Die Türschlaufen (es gibt keine klassischen Türgriffe innen) rissen vereinzelt ab. Zudem neigen die Kunststoffscheiben (besonders das fest verbaute Panoramadach) zum schnellen Zerkratzen. Das Fahrwerk ist durch den kurzen Radstand extrem hart, Schlaglöcher schlagen ungefiltert ins Kreuz durch.
Rückrufe
In der frühen Produktionsphase des baugleichen Citroën Ami gab es Rückrufe wegen mangelhafter Schweißnähte am Unterboden sowie Problemen mit dem Türschloss. Diese Qualitätsmängel aus der Anlaufphase wurden jedoch behoben, bevor der Opel Rocks Electric offiziell auf den deutschen Markt rollte.
Technische Daten
Opel Rocks Electric: Motoren & technische Daten
| Modell | Daten |
|---|---|
| Rocks Electric |
8 PS (6 kW Dauerleistung), 44 Nm Frontantrieb, 1-Gang-Automatik 0 – 45 km/h: ca. 10,0 s Reichweite (WMTC): bis zu 75 km Kofferraum: ca. 63 l im Fußraum Ladezeit (Schuko 230V): ca. 4 Stunden |
| Rocks Electric Kargo |
8 PS (6 kW Dauerleistung), 44 Nm Frontantrieb, 1-Gang-Automatik 0 – 45 km/h: ca. 10,0 s Reichweite (WMTC): bis zu 75 km Ladeabteil: 400 Liter (kein Beifahrersitz) Nutzlast: ca. 140 kg |
Interessiert am Opel Rocks-e
FAQ zum Opel Rocks-e
Wer darf den Opel Rocks Electric fahren?
Da der Opel Rocks Electric rechtlich als leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug (L6e) eingestuft ist, darf er in Deutschland bereits mit dem AM-Führerschein (dem klassischen Rollerführerschein) gefahren werden. Das Mindestalter dafür liegt bundesweit bei 15 Jahren. Natürlich dürfen ihn auch alle Personen fahren, die einen regulären Pkw-Führerschein (Klasse B) besitzen.
Darf man mit dem Opel Rocks Electric auf die Autobahn?
Nein! Da die gesetzliche und bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Opel Rocks Electric auf 45 km/h begrenzt ist, darf er weder auf Autobahnen noch auf Kraftfahrstraßen (die eine bauartbedingte Mindestgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h erfordern) gefahren werden. Sein Revier sind ausschließlich die Stadt, Wohngebiete und Landstraßen.
Wie wird der Opel Rocks Electric geladen?
Der Ladevorgang ist simpel. In der Beifahrertür befindet sich ein fest verbautes, drei Meter langes Ladekabel mit einem ganz normalen Schuko-Stecker. Du kannst das Auto also an jeder handelsüblichen 230-Volt-Haushaltssteckdose (z. B. in der Garage) laden. Eine Vollladung von 0 auf 100 Prozent dauert so etwa 4 Stunden. Optional kann ein Adapterkabel für öffentliche Typ-2-Ladesäulen erworben werden.
Hat der Opel Rocks Electric eine Heizung?
Echte Pkw-Komfort-Features gibt es im Rocks Electric nicht. Eine klassische Heizung oder gar Klimaanlage sucht man vergeblich. Es gibt lediglich ein elektrisches Gebläse (PTC-Heizelement), das warme Luft an die Frontscheibe bläst, damit diese im Winter oder bei Regen nicht beschlägt. Dennoch bietet der geschlossene Innenraum natürlich einen immensen Wärmevorteil gegenüber einem Motorroller.
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