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Mercedes-Benz CE-Klasse

Klassiker als Coupé und Cabrio auf Basis der E-Klasse-Vorgänger

Für die E-Klasse-Vorläufer vom Typ W114 bringt Mercedes 1969 erstmals eine Coupé-Version in die obere Mittelklasse. CE steht dabei für die stärksten Sechszylindermodelle, die es ab 1977 auch als Cabrio gibt. In drei Generationen und mehreren Leistungsstufen läuft die CE-Serie bis 1993 in Sindelfingen vom Band. Oldtimer oder Youngtimer mit alten Mercedes-Tugenden für den coolen Auftritt und die stilvolle Zeitreise.

Die CE-Serie von Mercedes im Preis- und Konkurrenzvergleich

Das Image von Mercedes als Premiumhersteller spiegeln bereits die CE-Neuwagenpreise der 1970er Jahre wider. Umgerechnet gut 10.000 Euro verlangt Mercedes da für ein 250 CE Coupé. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt starten die Preise fast ein halbes Jahrhundert nach der Premiere der CE-Serie ab zirka 2000 Euro für ein Coupé mit ordentlich Kilometern auf dem Zähler. Für ein stilvoll gepflegtes Zweitwagen-Cabrio der 90er Jahre können schon 30.000 Euro aufgerufen werden. Deutsche Premium-Konkurrenz im Classic-Segment der Mercedes CE-Serie kommt etwa von den sportlicheren BMW-Coupés 2008 CS, 2.5 CS oder 3.0 CS/CSL.

In dieser Auflage läuft die CE-Serie bei Mercedes vom Band

Vom 250 CE Premierenmodell laufen von 1969 bis 1972 gut 22.000 Exemplare im Werk Sindelfingen vom Band. Zum Vergleich: Von den Coupés auf Basis der E-Klasse und deren direktem Vorgänger entstehen später in zehnjähriger Bauzeit ab 1987 zirka 140.000 Exemplare mit C- und CE-Ausstattung. Entsprechend häufiger sind diese auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten. Das gilt allerdings nicht für die 300 CE Cabrios, deren Produktion sich von 1987 bis 1993 auf einige 10.000 Stück beschränkt. So wie die offenen Modelle der neu benannten E-Klasse danach bis 1997 auch nur gut 34.000 Mal produziert werden.

Die Mercedes CE Coupés der ersten Bauphase (1969 – 1976)

Dass sich Mercedes vom staatstragenden Limousinen-Monopol in seiner oberen Mittelklasse Ende der 60er Jahre verabschiedet, sorgt damals für einige Aufmerksamkeit. Die Stuttgarter haben mit den Sechszylinder-Premierenmodellen 250 CE (1969 – 1972) und 280 CE (1972 – 1976) zwar die Konkurrenz aus München im Visier. Doch auch ohne B-Säule und dafür mit extrabreiter C-Säule wird aus einem Mercedes /8 Coupé nicht gleich ein Sportwagen. Zu ihrer Zeit sind die 250280 CE als Zweitürer mit langem Hecküberhang eher ein Coupé-Limousinen-Kompromiss für die klassische Mercedes-Klientel. Die kommt mit anfangs 130 PS zurecht und bekommt beim CE vom Typ W114 den Chic rahmenloser Fenster sowie die Komfortausstattung der Limousinen mitgeliefert, die neben der Grundkonstruktion auch die Designvorlage für das CE Coupé liefern.

Die CE Coupés der zweiten Bauphase (1977 - 1985)

Während Modelle der ersten CE-Phase als Gebrauchtwagen inzwischen selten sind, tauchen die Coupés vom Typ C123 aus der Bauzeit von 1977 bis 1985 noch öfter auf. Die Position des Spitzenmodells übernimmt der 280 CE, dem Mercedes 1980 die Vierzylinder-Einstiegsversion 230 CE an die Seite stellt. Folgende Ausstattung bringen die CE-Spitzenversionen mit:

  • R6-Motor mit 2,8 Liter Hubraum und bis zu 136 kW (185 PS).
  • Verstärkung von Türen und Dachrahmen für erhöhte Sicherheit.
  • Breite Fensterumrahmungen in Chrom.
  • Chromierte oder schwarze Lüftungsgitter vor der Frontscheibe.
  • Chromrahmen an den Rückleuchten.
  • Verlängerter Heckstoßfänger.
  • Breitband-Halogenscheinwerfer.
  • Echtholzdekore für die Armatureneinlage.

Die CE als Coupé und Cabriolet der dritten Bauphase (1987 – 1993)

Bis zur Umbenennung der Baureihe in E-Klasse läuft die dritte CE-Generation von 1987 bis 1993 wieder als Coupé vom Band. Neu ins Programm kommt 1991 als 4-Sitzer das CE Cabrio mit klassischem Stoffverdeck. Die CE-Serie mit den Typen C124 (Coupé) und A124 (Cabriolet) wächst in der dritten Bauphase außerdem durch neue Motorisierungsversionen vom 200 CE Einstiegsmodell mit 118 PS bis zum Sportmodell 300 CE-24 AMG mit über 250 PS. Diese Neuerungen gibt es außerdem noch für die optisch komplett umgestaltete dritte CE-Generation:

  • Breite Kunststoffverkleidung an den Flanken in Hell- oder Dunkelgrau.
  • Farblich in Lackfarbe gestaltete Kunststoffverkleidung ab 1989.
  • Schwarze Kunststoffstoßfänger vorne und hinten.
  • Mehr Kopffreiheit im Fond durch veränderte Dachkonstruktion.
  • ABS und Airbag ergänzen 1988 und 1992 die Sicherheitsausstattung in der Serie.
  • Je nach Motor und Option manuelle Fünfgangschaltung oder Automatikgetriebe mit vier oder fünf Gängen.

Diese Zielgruppen spricht die CE-Serie von Mercedes an

Schon die Vorgänger der E-Klasse können mit großem Raumangebot und Komfortversprechen aufwarten. Beides bringt Mercedes in die CE-Serie ein, die diese Qualitäten samt Technik und Optik von den Limousinen übernimmt. Die Coupés sind vom Design eigenwilliger, die Cabrios elegante Klassiker. Zeitzeugen der 70er bis 90er Jahre, die heute als Oldtimer oder Youngtimer durchaus noch im Alltagseinsatz durchhalten können. Da erweisen sich als langlebig geltende Motoren, gute Ersatzteilversorgung und relativ günstige Einstiegspreise als praktisch. Deswegen sind die Modelle der CE-Serie auch für Oldtimer-Neueinsteiger geeignet. Gebrauchtwagenkäufer können noch immer auf Garagenfunde hoffen, sollten aber generell auf übliche Mängelgefahren achten. Ebenfalls lohnt der Blick in die Ausstattung. Denn leistungsstärkere Sechszylinder, AMG-Ausstattung oder Sport Line Paket verleihen Coupés und Cabrios einen sportlicheren Charakter, der die Mercedes CE Oldtimer einfach jünger aussehen lässt.

Technische Daten Mercedes-Benz CE-Klasse

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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