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Bison – hochwertige Hubarbeitsbühnen aus Sachsen

Der Hersteller Bison war früher der Marktführer in Deutschland für mobile Hubarbeitsbühnen, die auf einem Lkw montiert sind. Der sächsische Konzern konnte in diesem Nischensegment eine herausragende Stellung einnehmen und exportierte seine Produkte auch in viele andere Teile der Welt. Mittlerweile hat jedoch der Konkurrent Palfinger aus Österreich Bison übernommen. Dennoch blieben die Produktionsstätten und die Marke bestehen, sodass es auch neuere Produkte von Bison gibt. Ein Gebrauchtwagen mit einer Hubarbeitsbühne von Bison sorgt durch hohe Beweglichkeit und einfache Steuerbarkeit für eine hohe Effizienz beim Arbeitseinsatz.

Die Geschichte des Unternehmens Bison

Obwohl die Marke Bison selbst nur für etwas mehr als ein Jahrzehnt als eigenständige Produktbezeichnung bestand, kann dieser Konzern auf eine lange Tradition verweisen. Die Ursprünge von Bison gehen auf den ehemaligen VEB Spezialfahrzeugbau Löbau zurück. Dieser stellte bereits zu Zeiten der DDR unterschiedliche Kräne und Hubarbeitsbühnen für die Montage auf einem Lkw her.

Nach der Wende wurde der VEB in eine GmbH umgewandelt und suchte nach einem Partner, um sich an die neuen wirtschaftlichen Strukturen anzupassen. Aus diesem Grund kam eine enge Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Hersteller WUMAG aus Krefeld zustande. Die intensive technische Kooperation zwischen den beiden Unternehmen führte dazu, dass sich die Spezialfahrzeugbau Löbau GmbH schnell an das technische Niveau der westdeutschen Produkte anpassen konnte. Bereits nach kurzer Zeit begann der Konzern, eigene Modelle unter der Bezeichnung Bison Stematec auf den Markt zu bringen.

In den folgenden Jahren konnte sich das junge sächsische Unternehmen zu einem der Marktführer in diesem Nischenbereich entwickeln. Die Hubarbeitsbühnen erfreuten sich in Deutschland großer Beliebtheit und die Absatzzahlen waren sehr hoch. Selbst im Ausland konnte Bison zahlreiche Produkte absetzen.

Der große Erfolg von Bison führte dazu, dass 2004 ein ausländischer Konkurrent auf das Unternehmen aufmerksam wurde. Dabei handelt es sich um den österreichischen Kranhersteller Palfinger, der in diesem Bereich weltweit eine Führungsposition einnimmt. Der Konzern hatte erst im Vorjahr zum ersten Mal eine eigene Hubarbeitsbühne präsentiert und hatte die Absicht, in diese Nische vorzudringen. Aus diesem Grund übernahm er das deutsche Unternehmen vollständig.

Palfinger strukturierte den Konzern zwar in einigen Bereichen um, doch verblieb der größte Teil der Entwicklung und der Produktion im sächsischen Löbau. Auch die bekannte Marke Bison blieb erhalten. Allerdings ergänzte der österreichische Konzern die bisherige Bezeichnung um seinen eigenen Namen. So entstand die Marke Bison Palfinger, die weltweit eine Führungsrolle bei der Herstellung von Hubarbeitsbühnen einnimmt. Es gibt viele Gebrauchtwagen, die noch originale Bison-Geräte verwenden. Darüber hinaus sind jedoch auch zahlreiche Angebote für gebrauchte Modelle von Bison Palfinger erhältlich.

Innerhalb des Konzerns nahmen Forschung und Entwicklung stets einen hohen Stellenwert ein. Der Mutterkonzern Palfinger betreibt eigene Labore, in denen Techniken entstanden, die die Krantechnik revolutionierten. Palfinger bietet Produkte an, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Da die Hubarbeitsbühnen in vielen Bereichen auf sehr ähnlichen Grundlagen basieren, profitiert davon auch Bison. Außerdem wurden die Entwicklungsstätten in Löbau ebenfalls aufrechterhalten, in denen die Krantechnik von Palfinger für die Verwendung in den Hubarbeitsbühnen angepasst wird.

Hubarbeitsbühnen für die Montage auf dem Lkw

Bison bietet viele verschiedene Arbeitsbühnen an, die für die Montage auf einem Lkw gedacht sind. Diese Produkte sind sehr mobil, sodass es damit möglich ist, die Arbeitsbühne an vielen unterschiedlichen Orten aufzustellen. Die Modelle, die sich für die Installation auf dem Lkw eignen, tragen die Bezeichnung TKA. Dieser folgt eine Zahl, die die maximale Arbeitshöhe der jeweiligen Hubarbeitsbühne angibt. Ein häufig verwendetes Arbeitsgerät ist beispielsweise die TKA 22. Dabei handelt es sich um eine Hubarbeitsbühne mittlerer Größe, die insbesondere in Kombination mit dem Lkw L2000 von MAN sehr beliebt ist. Ein derartiger Gebrauchtwagen ist recht klein und wendig, sodass es möglich ist, die Arbeit damit schnell und mit hoher Effizienz zu erledigen. Gleichzeitig bietet die TKA 22 eine hohe Arbeitshöhe, die für die meisten Anwendungen vollkommen ausreicht. Damit ist es beispielsweise möglich, Straßenlaternen zu warten, Bäume zu beschneiden oder Reparaturarbeiten an hohen Gebäuden durchzuführen. Auch die Energiekonzerne verwenden dieses Modell gerne, um damit die Stromleitungen zu warten. Die TKA 22 ist fest mit dem Rahmen des Gebrauchtwagens verbunden und sorgt somit für eine hohe Stabilität. Der Antrieb erfolgt über den Motor des Wagens, der über ein hydraulisches System mit der Arbeitsbühne verbunden ist.

Die TKA 22 ist zwar ein besonders beliebtes Modell von Bison, aber bei Weitem nicht das einzige. Es gibt sowohl kleinere Ausführungen wie die TKA 16, als auch größere Angebote wie die TKA 28. Eine der größten Arbeitsbühnen dieser Reihe ist die TKA 57. Diese verfügt über eine Arbeitshöhe von 57 Metern und bietet sich daher selbst für Reparaturen und Wartungsarbeiten an Hochhäusern an. Diese Produkte müssen auf einem sehr großen Lkw installiert werden, um die notwendige Standfestigkeit zu garantieren.

Die älteren Hubarbeitsbühnen der Serie TKA sind unter der Bezeichnung Bison Stematec erhältlich. Diese Baureihe wurde jedoch auch nach der Übernahme durch Palfinger aufrechterhalten. Daher gibt es auch moderne Versionen der TKA-Reihe, die unter der Bezeichnung Bison Palfinger zur Verfügung stehen.

Hubarbeitsbühnen für den Anhänger

Obwohl die Hubarbeitsbühnen für die Montage auf dem Lkw den wichtigsten Geschäftsbereich von Bison ausmachen, ist dies nicht das einzige Produkt, das der Konzern aus Löbau anbietet. Außerdem stehen auch Hubarbeitsbühnen zur Verfügung, die auf einem Anhänger installiert sind. Diese sind deutlich kleiner als die Arbeitsbühnen für den Lkw. Sie bieten sich aufgrund ihres niedrigen Gewichts und der vergleichsweise geringen Größe insbesondere für schwer zugängliche Orte an. Da diese Modelle nicht den Motor des Fahrzeugs nutzen können, auf dem sie installiert sind, verfügen sie über einen eigenen Elektromotor.

Ein häufig produziertes Modell in diesem Bereich ist die Hubarbeitsbühne GK 12. Diese ermöglicht eine maximale Arbeitshöhe von 12 m und hat eine Reichweite von 5,2 m. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor mit 230 V und einer Leistung von 2000 W. Der Stahlarm verfügt über zwei Gelenke, sodass es mit dieser Hubarbeitsbühne möglich ist, selbst schwierige Positionen zu erreichen. Eine gebrauchte GK 12 kommt häufig im Baugewerbe zum Einsatz, doch eignet sie sich auch für die Wartung von Hallen und anderen mittelgroßen Gebäuden.

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