Fortschritt Landtechnik

Fortschritt Landmaschinen war schon zu DDR-Zeiten eine echte Institution, wenn es um Landwirtschaftstechnik ging. Ab den 60er Jahren gehörte das Unternehmen zu den größten seiner Art. Ab 1978 umfasste es sogar den ganzen Landmaschinenbau der DDR. Seine Geschichte begann bereits im Jahr 1950, als sich die fünf ostsächsischen Landmaschinenhersteller der VVB LBH zusammenschlossen. Auf diese Weise konnte man sich gemeinsam stärker im Landmaschinenbau profilieren und die technologische Innovation durch die Konzentration von Know-How und Technik fokussieren.



Technische Innovationen der Fortschritt Landtechnik

Das Produktsortiment der Fortschritt Landtechnik veränderte sich mit der Zeit. Zu Beginn der Produktion führte man die Produktionslinien der Firmen Klinger, Raußendorf, Knauthe und Wagner weiter. Dabei handelte es sich in erster Linie um Strohpressen, Jauchepumpen und Dreschmaschinen. Ab den 1950er Jahren setzte dann ein Innovationsschub ein, der mit der Einführung vieler neuer Produktkategorien in das Sortiment einherging. Dabei handelte es sich unter anderem um den Gebläsehäcksler F 603, verschiedene Traktorenbaumähwerke und Heuwerbungsmaschinen sowie mehrere Tränkebecken, Entmistungsanlagen und Jauchepumpen. Die Entwicklung neuer Techniken setzte sich auch in den nächsten Jahren fort. So produzierte man ab sofort auch in großem Umfang Mählader, Schlegelhäcksler, Radrechwender und Mehrzweckanhänger.

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