Baumaschinen von Hydrema für besondere Zwecke

1959 spaltete sich Hydrema (Hydrauliske Entreprenør Maskiner) von dem Unternehmen Kyed og Jensen ab, welches auf die Herstellung von hydraulisch betriebenen Anbaugeräten und die Planung von Fernwärmeanlagen spezialisiert war. Bereits 1962 musste der Hersteller umziehen, da er einen deutlich größeren Fertigungsbereich benötigte. Seit dieser Zeit ist er stetig gewachsen und besitzt im Jahr 2014 zwei Produktionsstätten, die sich in Weimar und in Støvring befinden.



Die Geschichte der Hydrema Maschinen

In den Anfängen der eigenen Produktreihen stand das hydraulisch betriebene Anbaugerät Fantomet, welches 1959 mit Schaufel und Mistgreifer auf den Markt kam. Nach den Anfangsmodellen, bei denen die Greifer an vorhandenen Traktoren verbaut waren, setzte Hydrema ab 1964 auf die dänische Marke Bukh. Mit der C-Serie wurde dann ein Kombigerät mit Grabe- und Ladeschaufel hergestellt, welches sich an zwei Konsolen aufhängen ließ. 1968 wechselte man schließlich zu Volvo Traktoren. Da der Trend sich aber zur Ladeschaufel mit spezifischen Eigenschaften entwickelte, wurde im Jahr 1980 der erste Baggerlader mit einer Knicksteuerung konzipiert. Auf diese Weise konnten nicht nur auf- und abwärts führende Bewegungen realisiert werden, sondern auch seitliche Bewegungen wurden mit den neuen Modellen möglich. Dies führte letztendlich dazu, dass Hydrema ab 1980 nur noch Modelle mit eigenem Chassis herstellte. 1996 wurden dann in Zusammenarbeit mit dem dänischen Militär zwölf Minenräumfahrzeuge entwickelt und gebaut, welche heute weltweit zum Einsatz kommen.



Die Modellreihen gebrauchter und neuer Hydrema Maschinen

Die Modellreihen der neuen und gebrauchten Hydrema Fahrzeuge erstrecken sich über eine große Palette. Sie beginnen bei Baggern und Baggerladern, führen über Muldenkipper und Zweiwegemaschinen bis hin zu Zivilschutzfahrzeugen und MPVs. Bei den Baggern von Hydrema entwickelte sich über einige Jahre aus der M- und R-Serie die MX-Serie, die sich durch kräftige Maschinen und Langlebigkeit auszeichnet. Auch die Baggerlader sind von einer ständigen Weiterentwicklung geprägt. Die bereits 1959 eingeführte E-Serie von Hydrema ist dabei bekannt für ihre einzigartigen Eigenschaften. Hierzu zählen unter anderem die Knickgelenksteuerung, der niedrige Lärmpegel der Maschinen und der Komfort. Auch die Muldenkipper sind als Gebrauchtfahrzeuge sehr beliebt, da sie in den verschiedensten Ausführungen hergestellt wurden. Hervorzuheben ist dabei das Knickpendelgelenk mit Gewichtsausgleich und je nach Ausführung die fahrerfreundliche Klimaanlage und die luftgefederten Fahrersitze. Für spezielle Einsätze sind hingegen die Zweiwege-Maschinen geeignet. Diese besonders für die Straße und die Schiene konzipierten Fahrzeuge passen sich den Gegebenheiten an und verfügen zudem über eine automatisch verriegelnde Lenksperre. Die Modelle HYDREMA 900FDV und HYDREMA 910MCV2 ergänzen den Bereich des Zivilschutzes. Der 900 FDV wird dabei in Hochwassergebieten für die Erstellung von Barrieren eingesetzt. So können Sandsäcke aufgeschichtet werden und es lässt sich innerhalb weniger Stunden eine Barriere errichten, die bis zu einem Kilometer lang ist. Der 18 Tonnen schwere und zehn Meter lange 910MCV2 wird außerdem in Krisengebieten zur Detonation von Minen genutzt.

Neue Modelle aber auch die Gebrauchtfahrzeuge von Hydrema sind aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und ihrer besonderen Eigenschaften, wie beispielsweise der Knicklenkung oder dem Allradantrieb sehr beliebt.

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