Hinter der auch umgangssprachlich gebrauchten Bezeichnung Feuerwehrfahrzeuge oder Feuerwehrautos verbergen sich solche Kraftfahrzeuge, die zum Löschen eines Brandes, bei Unfällen, Hochwasser oder im Katastrophenfall gerufen werden. Im Unterschied zu einem normalen Pkw oder LKW machen sich die Feuerwehrfahrzeuge im Einsatzmoment durch ihre weit hörbaren Signaleinrichtungen, die Sirenen, akustisch bemerkbar. Grundsätzlich werden Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland weitgehend einheitlich konstruiert, so dass es sich in der Regel um Sonder-, Spezial- und Standardfahrzeuge handelt. In Deutschland sind bundesweit verschiedene Hersteller ansässig, die seit vielen Jahrzehnten diesen Fahrzeugtyp bauen und weiterentwickeln. Zu diesen Herstellern gehören die Unternehmen Schlingmann, Leitner, Ziegler und weitere Produzenten.

Liste der Modelle und Fahrzeugarten

Die Feuerwehrfahrzeuge werden je nach Einsatzzweck oder Beschaffenheit in unterschiedliche Kategorien unterteilt. Diese basieren auf genormten Versionen wie Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Löschschaum oder Wasser, Kleinlöschfahrzeuge Löschgruppenfahrzeuge, mittlere und kleine Löschfahrzeuge sowie Gerätewagen, Tanklöschfahrzeuge und Löschgruppenfahrzeuge, die zur Unterstützung und Hilfe gerufen werden. Des Weiteren verfügen Feuerwehrfahrzeuge über universell einsetzbare Drehleitern, Kommando- und Einsatzleitwagen. Im Rahmen der heutzutage verkehrenden Normfahrzeuge unter den Feuerwehrzeugen sind verschiedene Serien- und Einzelfertigungen im Einsatz. Als hoch technisierte Modelle der Feuerwehrfahrzeuge stehen MAN HLF 20 oder Fuso Canter 7C18 bereit für den Einsatz.

Zubehör für Feuerwehrfahrzeuge

Die technischen Erweiterungen für diese Gruppe von Nutzfahrzeugen werden immer umfangreicher und spezifischer. Um die vielfältigen Sortimente an Modulen übersichtlich darzustellen, ist eine Aufzählung sinnvoll, die neben den Armaturen, Beleuchtungssegmenten und Feuerwehranhängern die funkgestützten Kommunikationseinrichtungen und die Funkmelder-Suchgeräte beinhaltet. Im Mittelunkt der Zubehörkomponenten stehen die funktionalen Aggregate, die als Lösch- und Rettungsgeräte bekannt sind. Feuerwehrfahrzeuge werden außerdem durch Schläuche und ganze Schlauchsysteme, Pumpe, Ersatzteile und Sondersignalanlagen erweitert. Je nach Einsatzbereich kommen für die Feuerwehrfahrzeuge mobile Stromerzeuger in Frage.Typische bewährte Löscheinrichtungen sind die Schläuche in Kombination mit leistungsstarken Kreiselpumpen. Die einzelnen Schlauchleitungen werden durch robuste und wasserdichte Kupplungen und Übergangsteile miteinander verbunden. In den Feuerwehrfahrzeugen sind zudem umfangreiche Hilfsmittel wie Zumischer und Geräte für die Erzeugung von Löschschaum sowie Verteiler enthalten. Nicht immer werden diese Zubehörsortimente in vollem Umfang in einem Feuerwehrfahrzeug mitgeführt. Oftmals ist es unumgänglich, diese Ausrüstungen in einem Anhänger mitzuführen, der am Löschfahrzeug angekuppelt wird. Dieser Anhänger kann auch durch eine sogenannte Teleskop- oder Gelenkmastbühne oder durch mobilisierbare Drehleitern in unterschiedlichen Bemaßungen abgelöst werden. Recht häufig gebrauchte Einbauteile für Feuerwehrfahrzeuge sind elektronisch gesteuerte Warnanlagen und Tonfolgeschalter, Starktonhörner und Lautsprecheranlagen. Diese benötigen wiederum Mikrofone einschließlich der Regler für die Lautstärke und entsprechende Handapparate. Als optische Signalgeber werden die bewährten Drehspiegel- und Blitzleuchten montiert.
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