RMF Rudolf Maxein Fahrzeugbau – kompakte Schwerlaststapler unter dem Dach von M Fahrzeugbau

RMF Rudolf Maxein Fahrzeugbau GmbH war als Hersteller eines großen Sortiments an Schwerlast-Gabelstaplern im Bereich von 6 t bis 40 t Hubkraft bekannt. Das Unternehmen produziert seit 2012 unter dem Dach von M Fahrzeugbau GmbH. Die kompakten Gabelstapler werden gestaffelt nach Hubkraft in 6 verschiedenen leistungsfähigen Modellen angeboten.{newline}{newline}Das Unternehmen Rudolf Maxein Fahrzeugbau wurde 1948 von Rudolf Maxein in Neuwied gegründet. Ab 1956 spezialisierte sich der Hersteller auf Entwicklung und Bau von Schwerlastgabelstaplern und ging dabei häufig auf spezielle Kundenwünsche ein. Starke Umsatzeinbrüche während der weltweiten Finanzkrise 2008/2009 konnte das Unternehmen nicht aus eigener Kraft schultern, so dass es zur Insolvenz kam. Der Insolvenzverwalter konnte das Unternehmen an die M Fahrzeugbau mit Sitz in Willroth (Neuwied) verkaufen. Das Unternehmen zog vom ehemaligen Standort Neuwied Gladbach nach Willroth und produziert seit 2012 unter dem Dach der M Fahrzeugbau GmbH.

Schwerlast-Kompaktstapler aus dem Hause M Fahrzeugbau

Die kompakten Schwerlaststapler sind je nach Hubkraft in einzelne Gruppen gestaffelt, die zum Teil unterschiedliche Antriebs- und Hubtechniken repräsentieren. Beispielsweise sind die Räder aller Stapler mit speziellen Vollgummi-Bandagereifen bestückt, die vom Hersteller entwickelt wurden. Die Bandagereifen erfüllen den Zweck der Federung, sind aber dennoch bei wechselnder Gabel im Hub präzise steuerbar, weil sie nur begrenzt nachgeben. Der Hersteller legt großen Wert auf eine hohe Fertigungstiefe, weil so die außerordentliche Qualität der Produkte besser garantiert werden kann, denn wichtige Komponenten wurden in Eigenregie konstruiert und gebaut. Für den Antrieb der Kompaktstapler stehen Drehstrom-Elektromotoren im Batteriebetrieb, Benzinmotoren für die Nutzung von LPG und sparsame Dieselaggregate zur Verfügung. Die Dieselmotoren genügen den höchsten Emissionsstandards. Für den Betrieb in geschlossenen Gebäuden ohne ausreichenden Luftdurchsatz sind die elektrisch betriebenen Stapler vonnöten. Die Elektro-Stapler verfügen über Drehstrom-Radmotoren. Sie zeichnen sich außerdem durch eine gegenüber Diesel-Staplern vereinfachte Wartung und eine deutliche Einsparung an Energiekosten aus, so dass sich der höhere Anschaffungspreis innerhalb weniger Jahre amortisiert. Betreiber von E-Staplern können zukünftigen höheren Anforderungen an Emissionen am Arbeitsplatz mit einer gewissen Gelassenheit entgegensehen.

Hohe Fertigungstiefe prädestiniert den Hersteller für Entwicklung und Bau von Sonderanfertigungen

Der Hersteller von Schwerlast-Gabelstaplern und anderen Flurförderzeugen verfügt über große Erfahrungen in Entwicklung und Bau spezialisierter Hub- und Transportlösungen. Ein vom Hersteller entwickelter Kabeltrommelwagen ist ein Selbstfahrer, der in einer speziellen Vorrichtung eine Kabeltrommel heben und transportieren kann. Es können Kabeltrommeln von bis zu 80 t aufgenommen und transportiert werden. Die selbstfahrenden Plattformhubwagen können bis zu 50 t tragen und sind je nach Wunsch mit oder ohne Fahrerkabine lieferbar. In den Bereich der Sonderanfertigungen fallen zum Teil auch Anbaugeräte für die Stapler, die sie zu besonderen Aufgaben fit machen und eine Neuentwicklung von Spezialstaplern häufig überflüssig machen. Neben seitlich verschiebbaren und anpassungsfähigen Zinken bietet der Hersteller hydraulisch betriebene Drehvorrichtungen an. Mit einem speziellen Magnet-Anbaugerät können beispielsweise Bandstahlrollen und Stahldrahtrollen transportiert werden. Für die Aufnahme von Papierrollen, bei denen das magnetische Prinzip nicht funktioniert, steht eine sogenannte Papierrollenklammer zur Verfügung, die liegende und stehende Papierrollen schonend aufnehmen kann, um sie an ihrem Bestimmungsort genauso schonend abzulegen.
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