Im Baujahr 1966 kommen die leichten Unimog der Baureihe 421 auf den Markt

Nachdem als Allround-Nutzfahrzeug von Mercedes-Benz in den 1950er Jahren der Urtyp des Unimog auf dem Markt eingeführt worden war, baute der Hersteller Daimler-Benz sein Programm in diesem Segment entsprechend der Anforderungen des Marktes in den folgenden Jahrzehnten immer weiter aus. Die Kunden verlangten unterschiedliche Leistungsstufen, um den Unimog als geländegängiges Allradfahrzeug für möglichst viele Aufgaben in der Agrar- und Forstwirtschaft, als Geräteträger, Feuerwehrwagen oder Kommunalfahrzeug einsetzen zu können. Neben den Einstiegsmodellen der Baureihe Unimog 411 wurden daher zu Beginn der 1960er Jahre die Unimog 406 als Fahrzeuge im mittleren Leistungsspektrum von zunächst 65 PS, später bis 84 PS entwickelt. Kurze Zeit nach deren Markteinführung wurde das Programm mit den ab 1966 produzierten Unimog 421 weiter nach unten ausgebaut.

Die Unimog 421 werden bis 1977 mit verschiedenen Aufbauten gefertigt

Mit ihrem geringeren Gesamtgewicht sollte die Baureihe der Unimog 421 eine Alternative zu den schwereren Fahrzeugserien darstellen, die wie der Unimog 421 auf der Basis des Urtyps 411 aufgebaut waren. Wesentliche Neuerung beim Unimog 421: In den leichten Modellen verbaute der Hersteller erstmals Pkw-Motoren in einem Unimog. Das Aggregat der 2,2 Liter Hubraumklasse stellte dem Unimog 421 zunächst bis zu 40 PS zur Verfügung, bevor die PS-Leistungen bis zum Auslaufen der Baureihe im Jahr 1977 gesteigert wurden. Wie die anderen Modelle war der Unimog 421 in unterschiedlichen Aufbauten mit geschlossener oder offener Fahrerkabine sowie mit offener Pritsche als Ladefläche oder anderen Aufbauten zu bekommen.
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