Ein Sideloader ist auch als Seitenstapler bekannt. Er kommt hauptsächlich im Umgang mit Hochregalen zum Einsatz. Der Name stammt von den Teleskopgabeln, die sich bei diesem Modell seitlich ausfahren lassen. Somit eignet er sich zum Beispiel für den Transport von sehr langen oder sperrigen Gütern.

Großer Vorteil beim Sideloader ist, dass die Lasten seitlich aufgenommen werden. Somit lassen sie sich in zwei Richtungen befördern. Ein Hauptbestandteil bei der Konstruktion des Sideloaders ist der Schubmast. Der Antrieb erfolgt hier zum Beispiel über Ketten. Andere Modelle haben eine Hydraulik integriert. Selbst schwierige Lasten lassen sich mit einem solchen Modell problemlos heben und an einen anderen Ort bringen. Dafür gibt es spezielle Anbaugeräte, mit denen zum Beispiel Rundhölzer aufgenommen werden können. Im Holzhandel findet der Sideloader deshalb den häufigsten Einsatz. Die Güter sind hier nicht nur lang und schwer, sondern teilweise auch in sehr hohe Regale gestapelt. Die Modelle der Sideloader unterscheiden sich neben den technischen Daten auch in der Antriebsart. Es gibt Fahrzeuge mit Dieselantrieb, Treibgas oder Elektro. Die elektrisch betriebenen Stapler haben eine deutlich geringe Tragkraft von bis zu 6 kg. Bei einem Dieselstapler kann eine schwerere Last geladen werden von bis zu 55 kg.

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