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Ford Explorer

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Stärken

  • Sehr viel Platz
  • Kraftvoller PHEV-Antrieb
  • Sehr gute Ausstattung

Schwächen

  • Geringe elektrische Reichweite
  • Nicht sehr handlich
  • Günstige Materialanmutung

Ford Explorer: Fortschrittliches Familien-SUV mit Elektrovariante

Der Ford Explorer der sechsten Generation (U625) ist ein amerikanisches Full-Size-SUV der alten Schule: massiv, bärenstark und extrem geräumig. In Europa wurde er ausschließlich als Plug-in-Hybrid (PHEV) angeboten, der einen 3.0-Liter-V6-Biturbo mit einem Elektromotor zu brachialen 457 PS Systemleistung kombiniert. Er bietet Luxusausstattung, Platz für sieben Personen und 2,5 Tonnen Anhängelast zu Preisen, bei denen man bei der deutschen Premium-Konkurrenz bestenfalls einen nackten Mittelklasse-SUV bekommt. Auf AutoScout24 finden Sie gepflegte Leasingrückläufer und junge Gebrauchte dieses Raumwunders.

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Markt-Check | Technische Daten | Varianten | Zielgruppen | Alternativen | Testberichte | Probleme & Rückrufe

Ford Explorer im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Ford Explorer im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

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Der Ford Explorer PHEV im Markt-Check

Der Ford Explorer der sechsten Generation ist in Europa weniger ein Volumenmodell als ein bewusst importierter Exot. Ford brachte ihn nach langer Pause als großes, komfortorientiertes SUV im Format von Audi Q7 oder Volvo XC90 zurück, aber mit einer deutlich amerikanischeren Attitüde. Wer wirklich ein großes Familien-SUV mit Verbrennungsmotor, Allrad und enormer Zugkraft sucht, findet hier ein beispielloses Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Plug-in-Hybrid-System mit einer 13,6-kWh-Batterie reicht im Alltag für etwa 35 bis 40 rein elektrische Kilometer. Das ist genug für die tägliche Pendelstrecke zur Arbeit oder Schule, sofern man zu Hause laden kann. Auf der Langstrecke schaltet sich der seidig laufende V6-EcoBoost-Motor zu und macht den Explorer zum souveränen Highway-Cruiser.

Im Jahr 2024 ist der U625-Explorer aus den Neuwagen-Showrooms verschwunden, um Platz für Fords neuen und deutlich kleineren europäischen Explorer auf Basis des Modularen Elektro-Baukastens von VW zu machen. Doch genau das macht den großen US-Explorer auf dem Gebrauchtwagenmarkt so interessant.

Technische Daten – der Ford Explorer (6. Generation) auf einen Blick

Tabelle anzeigen
Merkmal Daten / Fakten
Modell Ford Explorer
Generation U625 / 6. Generation (2019 – 2024)
Fahrzeugklasse Oberklasse
Karosserieform SUV, 5 Türen, 7 Sitzplätze
Crashtest-Wertung 5 Sterne Euro NCAP
Antrieb Allradantrieb
Getriebe 10-Gang-Automatik
Motoren Benzin–Plug-in Hybrid
Leistung 457 PS (je nach Variante)
0–100 km/h ca. 6,0 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit bis zu 230 km/h (elektronisch begrenzt)
Länge 5.049 mm
Breite 2.004 mm
Höhe ca. 1.778 mm
Radstand 3.025 mm
Kofferraumvolumen 240 – 2.274 Liter
Leergewicht ca. 2.466 kg
Verbrauch (kombiniert, WLTP) ca. 2,9 – 3,1 l/100 km (modellabhängig)
CO₂-Emissionen (kombiniert WLTP) ca. 66 – 71 g/km (modellabhängig)
CO₂-Klasse B – G (modellabhängig)
Elektrische Reichweite (Plug-in Hybrid) bis ca. 42 km
Abgasnorm Mindestens Euro 6-TEMP-EVAP-ISC
Neupreis (01/2024) ab 86.490 Euro

Varianten

Ford machte es den europäischen Käufern leicht: Es gab mit dem 3.0 V6 PHEV mit 10-Gang-Automatik nur eine Motorisierung und im Wesentlichen nur zwei vollausgestattete Ausstattungslinien: ST-Line: Die sportliche Variante. Erkennbar an schwarzen Karosserie-Akzenten, schwarzem Kühlergrill, sportlicheren Sitzen mit roten Ziernähten und einem etwas straffer abgestimmten Fahrwerk. Platinum: Die luxuriöse Ausführung. Setzt auf viel Chrom am Kühlergrill und den Fensterrahmen, Applikationen in Echtholz-Optik im Innenraum und Sitze mit perforiertem Leder. Der Fokus liegt hier ganz auf amerikanischem Komfort.

Zielgruppen – für wen ist der Ford Explorer geeignet?

Der Explorer passt zu Käufern, die viel Platz, viel Zugkraft und viel Souveränität suchen und die sich an Größe nicht stören, sondern genau darin einen Vorteil sehen. Er ist kein typisches deutsches Premium-SUV, sondern ein bewusst anderes Angebot: Siebensitzer, Anhängerfahrzeug, Familien-Langstreckenauto und amerikanischer Cruiser in einem. Weniger gut passt er zu Menschen mit täglichem Innenstadtprofil oder dem Wunsch nach maximaler elektrischer Effizienz. Die offizielle WLTP-Logik des Plug-in-Hybriden sieht gut aus, aber die Tests zeigen: Sobald regelmäßig ohne Laden gefahren wird, bleibt vor allem ein sehr großes und schweres SUV mit entsprechendem Realverbrauch.

Ist der Ford Explorer das richtige Auto für dich?

Tabelle anzeigen
Dein Nutzungsprofil Passt der Ford Explorer? Kurzfazit
Große Familie 🟢 Sehr gut Genau dafür ist der Explorer gebaut: viel Raum, viele Sitzplätze, viel Auto.
Anhängerbetrieb für Freizeit, Boot & Caravan 🟢 Sehr gut 2,5 Tonnen Anhängelast sind in dieser Klasse ein echtes Argument.
Langstrecke & Reisen 🟢 Gut Hohe Leistung und viel Komfort, aber eher souverän als sparsam.
Pendeln mit konsequentem Laden 🟡 Kommt drauf an Dann spielt der PHEV seine Vorteile aus, die E-Reichweite bleibt aber begrenzt.
Innenstadt & enge Parkhäuser 🟠 Weniger geeignet Über fünf Meter Länge und rund 2,5 Tonnen wollen bewusst bewegt werden.

Alternativen

Der Volvo XC90 Recharge (PHEV) ist die europäische Benchmark für 7-Sitzer-Hybride: Er wirkt innen edler und ist sparsamer, kostet gebraucht aber spürbar mehr. Der Audi Q7 TFSI e bietet noch besseren Fahrkomfort und schnelleres Infotainment, ist in der Hybrid-Version aber meist nur als 5-Sitzer zu haben. Alternativ warten auch der BMW X5 45e und die PHEV-Varianten des Mercedes-Benz GLE, doch wie schon der Audi sind sie im Vergleich zum Explorer deutlich teurer.

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Fazit der AutoScout24-Testredaktion

Unsere AutoScout24-Testredaktion hat den Ford Explorer PHEV zuletzt im Jahr 2020 getestet.

Das ist tatsächlich seine größte Stärke: Die unbekannte Unaufgeregtheit im Auftreten, die die Konkurrenzprodukte nicht immer hinbringen. Hinzu kommt die durchaus attraktive Preisgestaltung des Explorer: Mit gut 75.000 Euro ist man hierzulande dabei, dann ist der Ford typisch Amerikaner "voll" ausgestattet. Das ist ein deutlicher Sprung zu besagter Konkurrenz, den man sich mit etwas weniger Komfort und - wer Wert darauf legt - natürlich weniger "Prestige" erkauft. Für uns wäre das eine Option, wenn wir hauptsächlich auf den hiesigen Autobahnen unterwegs wären und überall einen ausreichend großen Parkplatz zur Verfügung hätten.

Lies jetzt den vollständigen Ford Explorer Testbericht.

Probleme und Rückrufe

Amerikanische Großserientechnik ist meist robust, dennoch gibt es beim Explorer (U625) einige typische Punkte, die Gebrauchtkäufer prüfen sollten.

Aktuelle und häufige Rückrufe (Ford Explorer U625)

Hinterachse:

Ein wichtiger KBA-Rückruf zum Fahrwerk des Ford Explorer betraf Modelle der Baujahre 2019 bis 2022. Hier konnte eine Schraube an der Hinterachse/Spurstange unter hoher Belastung brechen. Dies wurde durch den Austausch der entsprechenden Teile behoben.

Rückfahrkamera:

Ein Softwarefehler konnte bei frühen Modellen zum Ausfall des Kamerabildes führen, was per Software-Update behoben wurde.

Interessiert am Ford Explorer

FAQ

Wie hoch ist die rein elektrische Reichweite des Ford Explorer PHEV?
Offiziell gibt Ford die elektrische Reichweite des Plug-in-Hybriden nach WLTP-Norm mit bis zu 42 Kilometern an. Im Alltag – und stark abhängig von Fahrweise, Zuladung und Außentemperatur – sollten Sie mit realistischen 30 bis 35 Kilometern rechnen. Das reicht für das tägliche Pendeln oder kurze Erledigungen im städtischen Umfeld meist völlig aus. Geht die Batterieladung zur Neige, schaltet sich der 3,0-Liter-V6-Benziner nahtlos zu und garantiert absolute Langstreckentauglichkeit.
Wie lange dauert das Aufladen des Ford Explorer Plug-in-Hybrid?
Da der Explorer PHEV auf eine maximale Ladeleistung von 3,6 kW (Wechselstrom/AC) ausgelegt ist, benötigt er etwas mehr Zeit an der Steckdose. • An der Wallbox / Ladesäule: Ein vollständiger Ladevorgang (0 auf 100 %) der 13,6-kWh-Batterie dauert knapp 3 Stunden und 50 Minuten. • An der Haushaltssteckdose: An einer regulären 230-Volt-Steckdose müssen Sie mit etwa 5,5 bis 6 Stunden rechnen. Ein Schnellladeanschluss (DC) ist bei diesem Modell nicht vorhanden. Das Ladeverhalten ist somit ideal für Besitzer, die das SUV bequem über Nacht zu Hause oder tagsüber beim Arbeitgeber laden können.
Bietet der Ford Explorer PHEV Platz für sieben Personen?
Ja, absolut! Der Ford Explorer PHEV wurde in Europa serienmäßig als vollwertiger Siebensitzer ausgeliefert. Er ist ein hervorragendes Familien-SUV, das nicht nur durch sein üppiges Raumangebot punktet: Die beiden Sitze in der dritten Sitzreihe lassen sich ganz bequem per Knopfdruck elektrisch aus- und im Ladeboden versenken. Selbst wenn alle sieben Plätze belegt sind, bleiben noch 240 Liter Kofferraumvolumen für kleine Gepäckstücke erhalten.

Fahrzeugbewertungen zu Ford Explorer

6 Bewertungen

4,5

Rückrufinformationen

Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
Rückruf-Nr.
Datum
Betroffenes System
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