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VW 1.6 tdi

Mit der Umstellung auf Common-Rail-Technik führt VW 2009 die 1.6 TDI Motoren ein

Als der Autokonzern Volkswagen Mitte der 1970er Jahre in seiner Kompaktklasse erstmals Dieselmotoren einsetzte, fielen die damit ausgestatteten Golf zwar durch ihre im Vergleich zu den Benzinern niedrigen Verbrauchswerte auf. Doch erst mit der Kombination von Selbstzünder und Turbolader mit der Einführung der GTD-Modelle in der 1.6 Liter Hubraumklasse gelang es den Ingenieuren Anfang der 1980er Jahre, die Dieseltechnik hinsichtlich Ansprechverhalten und Geräuschentwicklung als volumentaugliche Alternative zu den Ottomotoren weiterzuentwickeln. Den Durchbruch schaffte der Diesel in den unterschiedlichen Pkw-Baureihen des Herstellers mit der Einführung der TDI-Motoren Ende der 80er Jahre, für die die Wolfsburger einen Abgasturbolader mit einer Direkteinspritzung kombinierten. Die 1.6 Liter Aggregate spielten dabei nach der Umstellung auf die Common-Rail-Einspritztechnik bei den Vierzylindermodellen ab dem Jahrgang 2009 eine bedeutende Rolle.

Im Jahr 2016 bessert VW 1.6 Liter TDI-Motoren vom Typ EA 189 technisch nach

Die TDI-Aggregate mit 1.6 Liter Hubraum stellten im Programm von VW hinsichtlich Leistung und Hubraum je nach Baureihe die Einstiegs- oder die Topmotorisierung bei den Vierzylindern des Herstellers dar. In den aktuelleren Baujahren brachte VW die Neuwagen mit den 1.6 Liter TDI-Motoren in der Mittelklasse verstärkt in Kombination mit der bei Volkswagen BlueMotion genannten Umwelttechnik auf den Markt. Für Verunsicherung sorgte die Nachricht im Jahr 2015, dass auch die 1.6 Liter TDI-Motoren vom VW-Skandal betroffen waren, bei dem eine Motorsteuerungssoftware die Messwerte bei Abgastests manipuliert haben sollte. Eine Werteinbuße ihrer TDI-Fahrzeuge beim Weiterverkauf auf dem Markt für Gebrauchtwagen brauchten Kunden nach Herstellerangaben deswegen jedoch nicht zu befürchten. Der Hintergrund: Im Laufe des Jahres 2016 orderte VW die betroffenen 1.6 Liter TDI vom Typ EA 189 zur Nachbesserung in die Werkstätten zurück.

In der Kleinwagen- und Kompaktklasse bietet VW die 1.6 TDI in mehreren Leistungsstufen an

Zu den ersten Modellen, bei denen Volkswagen die TDI-Triebwerke mit 1.6 Liter Hubraum in der Großserie einsetzte, gehörten die ab Anfang des Jahres 2009 gefertigten VW Polo V. Im ersten Jahr ihrer Bauzeit wurden die Vierzylinderdiesel bei den VW-Kleinwagen in drei Leistungsstufen von 55 kW (75 PS) bis 77 kW (105 PS) angeboten, wobei die Einstiegsversionen 2010 durch die 1.6 TDI BlueMotion mit 66 kW (90 PS) ersetzt wurden. Beim Golf VI repräsentierten die 1.6 Liter Diesel ab dem Jahr 2009 die Einstiegsmotorisierung, die in zwei Leistungsklassen von 66 kW (90 PS) und 77 kW (105 PS) angeboten wurde. In der Generation des Golf VII kam im Sommer 2013 ein leistungsstärkerer 1.6 TDI mit 81 kW (110 PS) ins Programm, der ebenfalls beim VW Touran Verwendung fand. Besonderheit beim Golf TDI: Die stärkeren 1.6 Liter Modelle konnten als Neuwagen in Kombination mit einem Allradantrieb geordert werden.

In der Mittelklasse setzt VW stärkere Versionen der 1.6 Liter TDI-Motoren ein

Mehr Leistung boten die 1.6 Liter Diesel bald auch in der VW-Mittelklasse. Nachdem die ersten Passat B7 mit dem 105 PS TDI im Jahr 2010 eingeführt worden waren, präsentierte VW in der B8-Generation ab dem Jahr 2014 als neue Basismotorisierung einen 1.6 TDI mit 88 kW (120 PS).