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Audi Automatik

So funktioniert die Audi Automatik

Der A6 kann gegen Aufpreis mit einem Viergang- oder Fünfgang-Automaten ausgestattet werden. Die Viergang-Version gibt es für die leistungsschwächeren Modelle 1,8 und 1.9 TDI, Fünfgang- oder Tiptronic-Getriebe für alle anderen Modelle. Die Audi Automatik ist ohne den Großeinsatz von Elektronik heute nicht mehr denkbar. Sie verfügt über ein eigenes Steuergerät, das in ständigem Austausch mit dem Motorsteuergerät steht. Dieses liefert Informationen über Motordrehzahl, Kraftstoffverbrauch und Drosselklappenstellung. Andere wichtige Größen für die Audi Automatik Regelung kommen vom ABS-Steuergerät (für die Antischlupfregelung), dem Wählhebel und verschiedenen Sensoren im Getriebe.

Kernstück der Getriebe der Audi Automatik sind die sogenannten Planetenradsätze. Sie bestehen aus einem Zahnrad, um das drei weitere Zahnräder umlaufen. Über diese Anordnung ist ein Ringrad mit Innenverzahnung gestülpt. Das Besondere an diesen Getrieben ist die Art, diese Radsätze zu schalten: Die Übersetzungsänderung erfolgt lediglich durch Festhalten oder Loslassen von Teilen des Planetenradsatzes. Geschaltet wird also ohne Unterbrechung des Kraftflusses vom Motor zu den Rädern. Das Halten und Lösen besorgen hydraulisch gesteuerte Lamellenkupplungen und -bremsen. Das Viergang-Getriebe besitzt einen sogenannten Ravigneux-Planetenradsatz, das Fünfgang-Getriebe zusätzlich einen nachgeschalteten Planetenradsatz.

Der Drehmomentwandler bei der Audi Automatik

Bei der Audi Automatik befindet sich im Getriebe zwischen dem Dreigang-Planetengetriebe und dem Motor ein hydraulischer Drehmomentwandler, der mittels einer Wandlerflüssigkeit das eingeleitete Motor-Drehmoment ans Getriebe weitergibt. Dazu treibt der Motor im Drehmomentwandler ein Pumpenrad an - die ATF-Flüssigkeit wird über ein sogenanntes Leitrad gegen das mit dem Getriebe verbundene Turbinenrad gedrückt, das sich dann in Bewegung setzt. Zwischen dem Pumpenrad und dem Turbinenrad besteht bei der Audi Automatik immer eine gewisse Drehzahldifferenz. Sie ist beim Anfahren am größten und nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit immer mehr ab. Es herrscht also immer ein gewisser Schlupf. Bei hohen Drehzahlen werden nur noch 85 Prozent des Motordrehmoments weitergeleitet. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird die Audi Automatik mit einer Wandlerüberbrückungskupplung ausgestattet.